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Belletristik: Der Christmas Cookie Club
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Titel:      Der Christmas Cookie Club
Kategorien:      Belletristik
BuchID:      9995
Autor:      Ann Pearlman
ISBN-10(13):      3547711584
Verlag:      Marion von Schröder Verlag
Publikationsdatum:      2009-10-01
Edition:      Hardcover
Number of pages:      368
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Roman
Erscheinungsjahr: 2009
Beil.: Rezeptheft.
Übers. v. Christine Strüh
Gewicht: 390 gr / Abmessungen: 194 mm x 124 mm x 29 mm
Von Pearlman, Ann / Übersetzt v. Strüh, Christine

Sie sind Freundinnen. Zwölf Frauen, die miteinander lachen und weinen, die sich trösten und einander beistehen, wenn es mal ganz schlimm wird. Jeden Dezember treffen sie sich zum Weihnachts-plätzchen-Club es wird ein Abend, der es in sich hat! Ein Weihnachts-Wohlfühlroman mit leckeren Rezepten, ein wunderbares Geschenk für die beste Freundin.

Jedes Jahr im Dezember treffen sie sich zwölf Frauen, alle mit köstlichen selbstgebackenen Plätzchen. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich alles, was im vergangenen Jahr wichtig war: Marnie hat sich unsterblich verliebt, Charlene hat durch einen tragischen Unfall ihren Sohn verloren, Laurie ein kleines Mädchen aus China adoptiert. Eine von ihnen wird fortziehen, eine andere zittert um das kranke Enkelkind. Rosie und Jeannie haben sich gestritten und reden nicht miteinander. Doch jetzt feiern sie, sie sind alle zusammen, und auf einmal sind sie einander ganz nah. Kummer und Streit sind vergessen, sie umarmen sich und lachen - Freundinnen, was immer auch passiert.

   


Rezensionen
Man nehme......

31.10.2009 Bewertung:  4.5 Blindfisch /// Tista vergibt 9 von 10 Punkten

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...... einen heißen Kakao, viele leckere Weihnachtsplätzchen, ein gemütliches Sofa, eine warme Decke samt knisterndem Kamin und natürlich das Buch \"Der Christmas Cookie Club\" und schon wird ein dunkler, kalter Herbsttag zu einem strahlenden Erlebnis!

Die Cookie-Hexen - zwölf Freundinnen seit langen Jahren - treffen sich jedes Jahr Anfang Dezember - das ist liebgewordene Tradition! Jede backt Cookies, verpackt sie in phantasievolle Umhüllungen und verschenkt diese dann an jede Einzelne aus der Runde. Und zu jeder Sorte Cookies gibt es eine Geschichte, die oft tiefe Einblicke in das Leben jeder einzelnen Cookie-Hexe erlaubt. Und zwischen diesen Geschichten erzählt die \"Haupthexe\", aus deren Sicht dieses Buch erzählt wird, wie die einzelnen Frauen sich untereinander verstehen, wie sie die Frauen kennen und schätzen gelernt hat und was diese Frauen in der Zeit alles erlebt haben! Wie sie zueinander halten und sich gegenseitig Kraft geben und Mut machen; dass es auch schon mal zu Zwistigkeiten und ernsthaften Zerwürfnissen kommen kann - aber die Freundschaft doch tief und ehrlich ist. Alle haben in ihrem Leben schon viel druchgemacht - sei es, dass ein Kind verstorben ist oder das erste Enkelkind tot geboren wurde. Oder die Frauen  sich von ihren Partnern getrennt haben und nicht wissen, ob der anschließende Lebensgefährte vielleicht doch viel zu jung ist! Viele von ihnen waren bereits schwer krank oder nehmen Abschied von der Runde, weil sie aus beruflichen Gründen fortziehen müssen. Nichts ist den Frauen fremd und jedes Thema wird an dem Abend besprochen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen  - es ist eine leichte, anrührige und liebevoll geschriebene Geschichte. Die Erlebnisse der Frauen sind aus dem Leben gegriffen und könnten jeden treffen. Man lässt beim Lesen seiner Phantasie freien Lauf und kann mit den \"Hexen\" mitfühlen, sie bedauern, sich mit ihnen freuen und mit ihnen trauern. Die Personen sind rundweg sympathisch - Frauen wie Du und ich!

Die Rezepte, die es vor jedem neuen Kapitel gibt, lesen sich sehr lecker und man riecht  die Zutaten förmlich beim Lesen. Die Erklärungen zu verschiedenen Backzutaten sind zudem noch sehr lehrreich und das Cover des Buches ist erfrischend und macht aufmerksam auf das Buch! 

Ein toller Schmöker für gemütliche Stunden! 


Blindfisch /// Tista hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt.


Friede-Freude-Eierkuchen!

08.11.2009 Bewertung:  3 hrafnaklukka vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicDie Leseprobe zu „Der Christmas Cookie Club“ von Ann Pearlman hat mich sehr begeistert, und ich habe eine Geschichte über Familie, Liebe und Freundschaft zur Weihnachtszeit erwartet. Meine Erwartungen zu den Themen wurden zum größten Teil erfüllt, jedoch entsprach die Umsetzung nicht ganz meinen Vorstellungen. Marnie ist Vorsitzende des Cookie Clubs. Zwölf Frauen treffen sich jeden ersten Montag im Dezember, um ihre selbst gebackenen Cookies auszutauschen: jede backt dreizehn Dutzend, von denen zwölf Dutzend unter den Frauen verteilt werden und das dreizehnte einem Hospiz zur Verfügung gestellt wird. Doch viel wichtiger als dieses Austauschen von Plätzchen ist die langjährigen Freundschaften, die diese Frauen verbindet. Die Geschichte der diesjährigen Cookie Party wird von Oberhexe Marnie erzählt. Die hat in diesem Jahr ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme: ihre ältere Tochter Sky, die schon mehrere Kinder verloren hat, ist wieder schwanger und bekommt just an diesem Tag das Ergebnis der genetischen Untersuchung. Ihre jüngere Tochter Tara ist ungeplant schwanger von ihrem Freund und steht kurz vor der Entbindung. Und auch die anderen Frauen haben keine leichte Zeit hinter sich, so feiert Charlene das erste Weihnachtsfest ohne ihren toten Sohn. So unterschiedlich wie die Freundinnen sind auch ihre Probleme: es geht um Sex, Gewalt in der Ehe, Tod, Affären, Adoption und Familie. Doch auf eines können sie sich verlassen: die Freundschaft und die Liebe, die sie an jedem ersten Montag im Dezember umgibt.   Die Idee zu diesem Buch finde ich richtig gut, auch wenn sie nicht gerade neu ist. Aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig- aus der Geschichte hätte sich viel mehr heraus holen lassen: die Geschichte ist zwar unterhaltsam erzählt, hat aber insgesamt nicht genug Tiefgang um den Leser wirklich mit zu reissen. Dreh – und Angelpunkt des ganzen Buches ist Marnie, die Ich-Erzählerin, die anderen Cookie-Hexen stehen stellvertretend für ihre verschiedenen Lebensabschnitte, in denen sie die Freundschaften geknüpft hat. Man erfährt zwar viel über die einzelnen Personen, bleibt aber als Leser aussen vor und steckt nicht in der Geschichte. Mit den Figuren Hoffen und Bangen fehlt einfach, man liesst das Buch, mag die Geschichte, vergisst es aber schnell wieder. Und an manchen Stellen sind die Cookies einfach zu süß: die Probleme untereinander lösen sich einfach auf und am Ende ist alles Friede-Freude-Eierkuchen. Dafür lässt sich das Buch flüssig in einem Rutsch durchlesen. Ganz originell finde ich die Mitarbeit von Dr. Oetker: Die Rezepte am Anfang des jeweiligen Kapitels, und auch die Nahrungsmittelkunde über einzelne Zutaten wie zum Beispiel Mehl, Zimt und Zucker waren sehr informativ und entschädigt den Leser für die flache Handlung. „Der Christmas Cookie Club“ ist ein Buch, mit dem man sich in der Vorweihnachtszeit einen gemütlichen Nachmittag machen kann, in das man aber keine zu hohen Erwartungen stecken sollte.  

hrafnaklukka hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


Alle Jahre wieder...

10.11.2009 Bewertung:  4 roccosmom vergibt 8 von 10 Punkten

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Jeden ersten Montag im Dezember treffen sich zwölf Freundinnen und tauschen selbstgebackene Plätzchen aus. Alle backen dreizehn mal ein Dutzend: jeweils ein Dutzend, plus Rezept, für jede Freundin und ein Dutzend für einen wohltätigen Zweck. Die Frauen sind so unterschiedlich wie sie nur sein könnten – und doch halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Jede der Frauen hat ein eigenes Päckchen zu tragen: eine fühlt sich von ihren besten Freundinnen hintergangen, eine bangt um ein ungeborenes Enkelkind, eine hat ein Kind adoptiert und eine andere hat einen großen Kinderwunsch, eine hat eine große Tragödie zu verkraften und eine hat Angst vor der Liebe. Dies alles und noch viel mehr teilen sie sich am Christmas Cookie Day mit.

Die Idee des Christmas Cookie Clubs finde ich einfach wundervoll. Vor allem da es dieses Treffen wirklich gibt. Gerade zur besinnliches Weihnachtszeit ist es doch toll, ein Buch mit Rezepten für die Weihnachtszeit mitsamt den Geschichten hinter diesen Rezepten zu lesen.

Die Geschichten der zwölf Cookie-Hexen werden allesamt von Marnie erzählt, bei der das jährliche Treffen seit sechzehn Jahren stattfindet. Sie ist es auch, die dem Leser im Prolog die Regeln des Christmas Cookie Clubs erklärt. Denn auch dort läuft ohne Regeln nichts.

Das ganze Buch ist in einem flüssigen, einfühlsamen Schreibstil geschrieben und in zwölf Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel ist einem Mitglied des Clubs gewidmet und enthält erst das Cookie Rezept, dann die Geschichte der jeweiligen Frau und dann noch ein paar Seiten Lebensmittelkunde über typische Backzutaten wie z. B. Zucker und Mehl. Schön ist es, das Dr. Oetker jedes Rezept ausgetestet hat und in einem kleinen Begleitheft, das dem Roman beiliegt, zusammengefasst hat.

Was mir bei diesem Roman als erstes ins Auge gestochen ist, war natürliche das wunderschöne Cover. Die orange gehaltene Front mit den Ornamenten, Sternen und Plätzchen sieht zusammen mit dem Schriftzug „Christmas Cookie Club“ einfach ansprechend aus.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann wirklich sagen, dass ich es mir immer wieder kaufen würde. Ich werde auf jeden Fall ein paar Rezepte austesten und sage an alle Backfans einfach nur: Ran ans Buch!


roccosmom hat insgesamt 134 Rezensionen angelegt.


Nicht nur in der Weihnachtszeit wunderschön

12.01.2010 Bewertung:  4.5 Maren vergibt 9 von 10 Punkten

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Der Christmas Cookie Club ist nicht direkt ein Roman, sondern vereint in Romanform mehrere Geschichten ganz unterschiedlicher Frauen in sich.

Jedes Jahr, am ersten Montag im Dezember, trifft sich der Christmas Cookie Club. Das ist eine Gruppe von zwölf Frauen, und ihre Treffen laufen nach festen Regeln ab, wie zum Beispiel keine Keksriegel mitbringen, denn die Krümeln. Das Wichtigste aber sind die Cookies und ihre Geschichten. Jede der Frauen bringt eine andere Cookie-Sorte mit und erzählt die Geschichte dazu.

Wie immer, seit sechzehn Jahren schon, findet das Treffen bei Marnie statt, die auch die Erzählerin in diesem Buch ist. Marnie ist Mutter, beide Töchter sind schwanger. Sky hofft nach der schrecklichen Erfahrung einer missgebildeten Totgeburt auf ein gesundes Baby, die noch minderjährige Tara ist ungewollt von einem Ex-Knacki schwanger, dessen Mutter mit zu den Cookie-Hexen, wie sie sich liebevoll selbst nennen, gehört.

Jede der Frauen hat bereits Schicksalsschläge verkraften müssen; Charlene verlor ihren Sohn, der bei der Arbeit einen furchtbaren Unfall hatte und kurz darauf starb. Marnie stand ihr bei, litt mit ihr. Andere kämpften selbst um ihr Leben, als tödliche Krankheiten festgestellt wurden, auch in Sachen Liebesdingen gibt es einiges an Verwicklungen.

Aufgelockert wird das durch die Cookie-Rezepte, die passend zu jeder der Frauen und Geschichten vor den einzelnen Abschnitten stehen. Außerdem gibt es noch Informationen über bekannte Backzutaten, wie Vanille, Zimt und Schokolade, auch wieder von Marnie erzählt.

Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. es hat so richtig eine Wohlfühlatmosphäre, obwohl viele der Geschichten tragisch sind, wirken sie doch nie deprimierend, auch der Umgang der Frauen untereinander ist sehr schön zu lesen.
Ann Pearlman hat einen wunderschönen, sehr warmen Schreibstil, der ausgezeichnet zu den Geschichten und der Art wie sie erzählt, passt.
Als zusätzlich positiv zu bemerken ist, dass am Anfang des Buches eine Umrechnungstabelle für die amerikanischen Maßeinheiten bei den Rezepten steht. Und die klingen alle so dermaßen verlockend, dass sie garantiert auch zu einer anderen Jahreszeit schmecken.
Ein Buch nicht nur für die Weihnachtszeit.


Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Ein Buch für die Sinne

03.02.2010 Bewertung:  5 goat vergibt 10 von 10 Punkten

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Ann Pearlman hat mit diesem Buch ein Werk für die Sinne geschaffen. Die gebundene Ausgabe hat ein Flexicover und somit schon mal ein angenehmes Gewicht - passend für ein paar gemütliche Stunden in der Badewanne. Das Cover ist mit ein paar Ornamenten verziert, die glänzen, wenn man das Buch ins Licht hält. Der warme Orangeton ist in diesem Fall sehr angenehm und ein echter Hingucker. Das Buch enthält ein Lesezeichen in Form eines Sterns mit Schweif.

Die Aufmachung des Romans ist also schonmal gelungen. Der Inhalt steht dem in nichts nach. Es geht auf Weihnachten zu und das Buch heißt \"Der Christmas Cookie Club\" - also darf es ruhig ein wenig sentimental sein. Da der Club aus 12 Frauen besteht, enthält das Buch 12 Geschichten und jede einzelne ist ergreifend. Besonders herzbewegend war für mich die Geschichte von Charlene. Ich habe schon lange nicht mehr so weinen müssen beim lesen.

Aufgelockert wird der Roman durch zwölf Cookie-Rezepte zum nachbacken. Somit kann man auch geschmacklich an der Runde teilhaben.

In der Danksagung erwähnt Ann Pearlman, dass es diesen Cookie Club tatsächlich gibt. Viele Begebenheiten aus ihrem Leben sind in dieses Buch mit eingeflossen und ich denke, das hat ihren „liebevollen“ Schreibstil geprägt. Die Autorin hat mir mit ihrem Buch ein paar wundervolle Stunden beschert. Die 358 Seiten sind wie im Flug vergangen. Für dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk kann ich nur 5 Sterne vergeben und wünsche jedem Leser viel Spaß damit!


goat hat insgesamt 193 Rezensionen angelegt.


Starke Frauen

22.02.2010 Bewertung:  4.5 Naraya vergibt 9 von 10 Punkten

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Der Christmas Cookie Club, das sind 12 Frauen, die sich einmal im Jahr treffen, um miteinander zu reden, sich zu trösten und Halt zu geben, aber natürlich auch, um ihre Plätzchen auszutauschen. Erzählt wird die Geschichte aus Marnies Perspektive. Bei ihr treffen sich die Frauen immer am ersten Montag im Dezember. Jede dieser Frauen hat ihr eigenes Schicksal, ihre eigene Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird.


Das ist einmal Marnie mit ihren beiden Töchtern, von denen die eine ungewollt schwanger ist, während die andere seit 3 Jahren verzweifelt versucht, schwanger zu werden. Marnie selbst hat seit dem Tod ihres ersten Mannes nie wieder einem Mann gesagt, dass sie ihn liebt. Dabei könnte mit dem 15 Jahre jüngeren Jim jetzt alles anders werden. Nach und nach treffen die Frauen ein und wir lernen immer mehr wunderbare, starke Frauen kennen. Zum Beispiel Marnies beste Freundin Charlene, die vor 7 Monaten ihren Sohn bei einem tragischen Unfall verloren hat und sich gerade am Anfang auf ihrem Weg zurück ins Leben befindet. Das sind nur 2 der insgesamt 12 Lebensgeschichten, die wir in diesem Buch erfahren.


Jeden Kapitel geht das Rezept der Cookies voraus, die die jeweilige Frau für den Club gebacken hat - das lädt zum Nachbacken ein. Überhaupt hat man beim Lesen einen leichten Duft von Zimt in der Nase. Man möchte ich die Küche stürmen und losbacken, während draußen vor dem Fenster die Schneeflocken leise fallen. Auch die jedem Kapitel nachgestellte Episode zu einer bestimmten Zutat wie Mehl oder Mandeln tragen dazu bei.


Der Christmas Cookie Club ist mehr als nur ein Frauenroman über backende Hausfrauen. Es ist ein Buch über 12 starke Frauen, die füreinander da sind, sich gegenseitig stützen. Man ist neugierig auf jede einzelne von ihnen, auf ihre ganz persönlichen Geschichten - und natürlich auch auf die Rezepte!


Naraya hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


Am besten kurz vor Weihnachten zu Genießen!

19.03.2010 Bewertung:  3 kleinfriedelchen vergibt 6 von 10 Punkten

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Einmal im Jahr, am ersten Montag im Dezember, treffen sich 12 Freundinnen zur Cookie-Party. Sie nennen sich der „Christmas Cookie Club“, tauschen ihre selbstgebackenen Plätzchen untereinander und erzählen dabei ihre Geschichte. Über die Entstehung der Cookies, was sie emotional damit verbinden und was so alles im vergangenen Jahr passiert ist. Da wäre die Gastgeberin Marnie, die sich Sorgen um ihre Tochter Sky macht. Wird sie endlich ein gesundes Baby bekommen, oder wird auch diese Schwangerschaft wieder in einer Fehlgeburt enden? Da wäre Charlene, deren Sohn bei einem Arbeitsunfall gestorben ist, und die nur langsam wieder in ihr altes Leben zurückfindet. Und da wäre Rosie, die sehr glücklich mit ihrem 20 Jahre älteren Mann verheiratet ist, sich jedoch ein Kind von ihm wünscht, worauf er in seinem Alter aber keine Lust mehr hat.


Dies sind nur drei der zwölf Frauen, die man im Verlauf des Buches kennenlernt. Jeder von ihnen ist ein Buchkapitel gewidmet, welches ihr Leben etwas genauer beleuchtet. Die Themen sind dabei eigentlich immer dieselben: Kinder, Ehemänner, (jüngere) Liebhaber, Affären und ihre Arbeit. Viele Schicksalsschläge werden geschildert, jedoch nicht auf bedrückende, sondern einfühlsame Art. Die emotionalen Kapitel werden durch leckere Rezepte aufgelockert, jeweils von den Cookies, die die Frauen mit zur Party bringen. Dazu kommen noch Beschreibungen der häufigsten Cookie-Zutaten wie Vanille oder Mandeln, die ein wenig die Geschichte des Koches näherbringen sollen.


Doch so schön das Buch auch war, am Ende wurde es mir einfach zu rührselig und ich begann, mich emotional zu distanzieren. Die Frauen philosophieren über die Liebe und die tiefe Freundschaft zwischen ihnen, was mir am Schluss einfach zu viel wurde. Daher wohl nicht die Höchstwertung. Insgesamt gesehen passt das Buch wohl besser in die kalte Jahreszeit, wenn man selbst in einer besinnlichen, emotionalen Stimmung ist und der Duft von Plätzchen durch die Zimmer streift.


Mein Fazit: „Der Christmas Cookie Club“ ist ein schönes Buch über die tiefe Freundschaft zwischen Frauen, über dramatische Schicksale und über das Backen. Am besten kurz vor Weihnachten zu Genießen!


kleinfriedelchen hat insgesamt 60 Rezensionen angelegt.


Alle Jahre wieder - Der Christmas Cookie Club

26.03.2010 Bewertung:  4 KimVi vergibt 8 von 10 Punkten

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Inhalt

 

Immer am ersten Montag im Dezember trifft sich der Christmas Cookie Club bei Marnie. In ihrem weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer tauschen zwölf Frauen ihre selbst gebackenen und dekorativ verpackten Plätzchen und die Neuigkeiten des vergangenen Jahres aus. Jede der Freundinnen bringt dreizehn Dutzend Kekse mit : ein Dutzend für jedes Mitglied des Cookie Clubs und das dreizehnte Dutzend als weihnachtliche Spende für ein Hospiz. Bereits im Sommer machen sich die Freundinnen Gedanken über die Rezeptauswahl und die entsprechende Verpackung. Denn das Treffen ist etwas ganz Besonderes für die Freundinnen und läutet für alle die Vorweihnachtszeit ein. An diesem Abend sprechen sie über Neuigkeiten oder wichtige Ereignisse aus dem vergangenen Jahr. Ausserdem erzählt jede der Frauen eine Geschichte zu den von ihr gebackenen Keksen. An diesem Abend öffnen sie ihre Herzen und teilen Leid und Freude miteinander.

 

Meine Meinung

 

Im Prolog wird der Christmas Cookie Club vorgestellt und kurz auf die von den Frauen aufgestellten Regeln eingegangen. Denn auch in diesem Club sind Regeln nötig, um den Spaß und die Freude an diesem besonderen jährlichen Treffen zu erhalten. Dann lernt man Marnie, die oberste Cookie Hexe kennen. Da dieser Roman in der Ich-Form, aus ihrer Sicht geschrieben ist, führt sie den Leser durch den Partyabend.

Jedes Kapitel beginnt mit dem Namen der Cookie Hexe und dem Rezept ihrer selbst gebackenen und mitgebrachten Weihnachtsplätzchen. Mit Hilfe der  Umrechnungstabelle, die sich ganz am Anfang des Buchs befindet, und der ausführlichen Backanleitung können die Plätzchen nachgebacken werden.

Dann erfährt man aus Marnies Sicht etwas über die jeweilige Freundin und sieht ihr bei der Präsentation ihrer Kekse zu. Am Ende des Kapitels wird eine Backzutat genau beschrieben und in diesen Beschreibungen erfährt man einiges über diese spezielle Zutat. Ganz nebenbei kann man also noch sein Wissen erweitern.

Durch die gewählte Erzählform erlebt man den Abend aus der Sicht der obersten Cookie Hexe Marnie. Man kann  in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und bekommt einen Eindruck von der intensiven Freundschaft zwischen den teilnehmenden Frauen und nimmt genauso an den Schicksalsschläge des vergangenen Jahres teil, wie die Erzählerin Marnie. Denn die Frauen hatten in diesem Jahr einiges zu verarbeiten. Ein großer Streit zwischen zwei teilnehmenden Cookie Hexen ist dabei noch eines der kleineren Probleme. Denn eine der Frauen hat gerade ihren Sohn verloren, andere haben Probleme im Beruf, sind verlassen worden oder haben schlimme Geldsorgen.  Doch auch Affären, Probleme in den Beziehungen,  Adoptionswünsche und Schwangerschaften beschäftigen die Teilnehmerinnen.

Die Autorin schafft eine warme und weihnachtliche Atmosphäre. Deshalb hatte ich beim Lesen das Gefühl, selbst in Marnies weihnachtlich geschmückter Wohnung zu sitzen und die Party der Frauen zu beobachten. Die beschriebenen Plätzchen, in ihren aussergewöhnlichen Verpackungen,  konnte ich mir sehr gut vorstellen und nur zu gerne hätte ich die ein oder andere Plätzchensorte probiert. Das Gefühl der ganz besonderen Freundschaft zwischen den Frauen war beim Lesen spürbar und mischte sich mit Gelächter und Plätzchenduft.

Ein wenig Kritik muss ich allerdings auch an diesem sonst so gelungenen Buch für die Weihnachtszeit anbringen. Denn die verschiedenen Schicksalsschläge erschienen mir manchmal etwas überladen und dadurch nicht ganz glaubwürdig. Ausserdem hatte ich gelegentlich Schwierigkeiten die Frauen auseinanderzuhalten und ihre Beziehungen untereinander zu verstehen.

 

Mein Fazit

 

Das Buch schafft eine weihnachtliche Atmosphäre und weckt die Lust selbst einige Rezepte der Cookie Hexen auszuprobieren. Man hat das Gefühl selbst an der Party des Christmas Cookie Clubs teilzunehmen und kann so dem hektischen Vorweihnachtsalltag ein paar Stunden entfliehen. Deshalb kann ich es guten Gewissens weiterempfehlen. Allerdings halte ich es nur für weibliche Leser geeignet, da sich Männer bei dieser reinen Frauen-Party eher fehl am Platz fühlen dürften.


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Freundinnen fürs Leben

02.04.2010 Bewertung:  4 Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten

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Marnie und ihre Freundinnen veranstalten jedes Jahr im Dezember eine Christmas Cookie Club Party. Sie erzählen, was ihnen im letzten Jahr widerfahren ist und tauschen selbstgebackene Weihnachtskekse.

 

Das Buch enthält die dazugehörigen Rezepte und Backanleitungen. Die Autorin ist selbst Mitglied eines Christmas Cookie Clubs. Daraus entstand die Idee, ein Buch darüber zu schreiben. Da sie selbst aus eigenem Erleben berichtet, schafft sie es mühelos, den Leser mitzunehmen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und die Personen klingen sehr glaubwürdig. Fast hat man das Gefühl, selbst bei der Party anwesend zu sein. Man riecht den Plätzchenduft, freut sich mit den Frauen über schöne Dinge und weint auch mit bei den traurigen Ereignissen des Jahres (oh ja, alle, die nah am Wasser gebaut sind, sollten Tempos in der Nähe haben!)

 

Die Geschichten sind in angenehm kurzen Kapiteln erzählt und damit sehr gut strukturiert. Einziger Grund für den einen Stern Abzug: es ist doch alles sehr amerikanisch kitschig (nun ja, es spielt ja auch in den USA). Außerdem ist das beiliegende Rezeptheft zwar sehr schön, die Originalrezepte des Buches sind jedoch zum Teil stark abgewandelt.

 

Ansonsten ein wunderbares Buch, nicht nur zur Weihnachtszeit.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Der Christmas Cookie Club

25.05.2010 Bewertung:  2.5 urmeli vergibt 5 von 10 Punkten

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Jedes Jahr, am 1. Montag im Dezember treffen sich 12 Frauen bei Marnie. Dort wird geplaudert, gegessen und Kekse ausgetauscht. Es sind immer 12, jedoch in wechselnder Besetzung. Wer seine Kekse nicht passend zu diesem Termin gebacken hat, darf nicht mehr dabei sein. Dafür kommt auch immer mal wieder eine neue Frau hinzu.

Der gesamte Roman spielt an diesem einen Tag ab. Er beginnt morgens mit Marnies Vorbereitungen und Backen ihrer Kekse, das Eintreffen - teilweise über den ganzen Tag verteilt - ihrer Gäste, bis zur Verabschiedung bzw. Beherbergung des Übernachtungsgastes. Wie ein roter Faden ziehen sich die Telefonate mit Marnies Tochter Sky durch diesen Tag. Sky ist erneut schwanger, ihre vorherigen Schwangerschaften sind alle unglücklich verlaufen. Nun warten alle auf das Ergebnis der Untersuchung.

Auch wenn nur von einem Tag berichtet wird, bei dem Eintreffen jedes Gastes erinnert sich Marnie an Begebenheiten, das Kennenlernen oder besondere Ereignisse im Leben dieser Person. Und da gibt es bei jeder viel zu berichten. 7 dieser 12 Frauen hatten Krebs, viele sind geschieden, haben Kinder - teilweise mit Problemen, den Tod naher Angehöriger zu verkraften. Alle Themen des menschlichen Lebens werden aufgegriffen und zu den meisten gibt es passende Lösungsvorschläge. Insgesamt ist es ein sehr optimistisches Buch. Dieses Treffen kann so wie es beschrieben wird, wohl nur in den USA stattfinden, es ist in vielen Dingen typisch Amerika. Diese Frauen wollen im Beruf erfolgreich sein und eine Supermutter abgeben. Das ist mir alles ein bischen zu perfekt.

Ann Pearlman kann sich nicht entscheiden, ob sie denn lieber ein Ratgeberbuch oder einen Roman schreiben wollte, so ist von jedem etwas dabei. Die Backrezepte wurden auf europäische Normen abgeändert, sodass dem Nachbacken nichts im Wege steht. Über einzelne Backzutaten, wie Schokolade, Nüsse, Datteln Backtriebmittel, Salz etc. gibt es jeweils extra Informationen über Herstellung, Anbaugebiete, Geschichte der Zutat und Verwendungsarten.

Dieses Buch hätte ein schöner Roman über Frauenfreundschaften werden können, die Ansätze dazu sind vorhanden, die Ratschläge bei den Problemen und Schwierigkeiten, mit denen die Frauen zu kämpfen haben, entsprachen Frauenzeitschriftenniveau. Schade.


urmeli hat insgesamt 92 Rezensionen angelegt.


 
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