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Der Ruf der Schlange: Roman
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Titel:      Der Ruf der Schlange: Roman
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      1531
Autor:      Andreas Gößling
ISBN-10(13):      3608938753
Verlag:      Klett-Cotta
Publikationsdatum:      2010-08
Edition:      1., Aufl.
Number of pages:      526
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Roman
Erscheinungsjahr: 2010
Gewicht: 718 gr / Abmessungen: 221 mm x 147 mm x 38 mm
Von Gößling, Andreas

Ein uralter Schöpfungs- und Vernichtungszauber streckt seine schrecklichen Klauen aus: Einst war die Schlange von den Schöpfergöttern unterworfen worden. Jetzt befreit sie sich und droht die Welt zu zerreissen.

Phora, die ruhmreiche dunibische Hauptstadt, im Jahr 713 neuer Zeit: Mysteriöse Todesfälle erschüttern die Öffentlichkeit. Die Opfer wurden allesamt schrecklich zugerichtet - Stammhirn und Rückgrat der Leichen sind spurlos verschwunden. Die Taten eines Wahnsinnigen,wie behauptet wird? Samu Rabov ist anderer Ansicht: Magie hebt ihr grausames Antlitz. Seit Jahrtausenden warnen spirituelle Lehren vor den "Schlangenkräften", die in den Körpern der Menschen auf ihre Entfesselung lauern, und ebenso lange schon huldigen Schlangenanbeter in serpentistischen Orden und okkulten Riten der göttlichen Schlange und ihrer dunklen Kraft. Rabov muss Jagd auf die bereits entfesselten Schlangen machen und zudem den Zauber von Naxoda zerstören, bevor die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Die Zeit drängt ...

   


Rezensionen
Andreas Gößling - Der Ruf der Schlange

24.08.2010 Bewertung:  4 Stahlfixx vergibt 8 von 10 Punkten

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Über das Buch:

Samu A. Rabov betreibt (zur Tarnung) einen Kostümverleih in Phora, der Hauptstadt Dunibiens, eigentlich ist er Geheimermittler zur Aufklärung mysteriöser Todesfälle (Mysto) des Innenministeriums. Im Jahre 713 nach der großen Flut bekommt er Informationen über einen mysteriösen Mord an einer Wissenschaftlerin (Velissa Labiano), die in einen zaketumesischen Yasnabaum verwandelt wurde. Samu verfügt ebenfalls über magische Fähigkeiten, Lakori genannt, die er (mehr oder weniger) sparsam zu seinen Ermittlungen einsetzt, denn Lakori führt zu einem Anwachsen des \"Dunkeldus\" und einer Schwächung des \"Lichtichs\", was im Endstadium zum Wahnsinn führt.
Als auch noch Professor Gol Hergo auf mysteriöse Weise ums Leben kommt - sein Rücken ist aufgerissen und ihm wurde die Wirbelsäule und sein Stammhirn entfernt - ahnt Samu, dass mehr hinter den seltsamen Todesfällen stecken könnte, aber seine Vorgesetzten wiegeln ab und versuchen alles zum \"normalen\" Mord herunterzuspielen. Insgesamt vermutet Samu, dass sich Danubien wieder einer großen Flut nähern könnte, denn die ehemals so verpönte Technik, die, nach dem Glauben der Dunibier, zur ersten Flut geführt hat, hält wieder Einzug ins Leben der Menschen und statt an den gemäßigten Gott Linglu zu glauben, strömen die Dunibier in Scharen obskuren Schangenkulten zu - obwohl in den alten Schriften geschrieben steht, dass es, wenn \"die Schlangen aus ihren nassen Nestern kriechen\", ein göttliches Zeichen ist, dass die nächste Flut naht. Immer mehr Leichen werden ohne Wirbelsäule gefunden und Schlangen verschlingen und verstümmeln die Einwohner von Dunibien - Samu findet sich in einer Verschwörung die mit dem Dunibischen Königshof zusammenhängt und nur von starken Magiern ausgetragen werden kann.


Meine Meinung:
Das Buch hinterlässt mich etwas ratlos, denn eigentlich kann ich es nicht wirklich bewerten oder objektiv beurteilen, denn mir fehlt schlichtweg \"Vergleichsmaterial\". \"Der Ruf der Schlange\" ist sicherlich kein schlechtes Buch, aber ich denke es ist mehr für Hardcore-Fantasy Fans gemacht. Mich  als \"ab und zu mal Fantasy Leser\", hat das Buch nur schwer Zugang finden lassen. Was ich aber auch sehr positiv finde, das Buch ist kein \"Schmachtfetzen\", der auf der Fantasy-Welle reitet und nichts eigenständiges bietet, Andreas Gößling entwirft eine ganz eigene Welt mit ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten.
Allerdings wird es dem Leser auch nicht einfach gemacht, sich in dieser Welt zurechtzufinden, wer meint, ich hätte in der Buchbeschreibung schon ausführlich mit seltsamen Worten umhergeworfen, der wird von dem Buch sicherlich mit sonderbaren Eigennamen erschlagen. So hat fast alles in dieser Welt einen zungenbrecherischen Namen - Menschen, Tiere, Orte, Fähigkeiten. Aber irgendwie fehlte mir (als anscheinend nur \"Fantasy-Light-Leser\") dabei eine gewisse \"Gleichschaltung\", eine Gemeinsamkeit oder eine einheitliche Ebene, die dem ganzen eine Form gibt. Zum Beispiel die Namen der Charaktere - Samu Rabov, für mich hört sich das osteuropäisch an, Calin Stingard (eine Vorgesetzte, in die Samu verliebt war) geht eher in Richtung nordeuropäisch und Velissa Labiano hört sich dann wieder südeuropäisch an. Da fehlt für mich etwas das Verständnis, der rote Faden an den man sich als Leser hängen kann, alles recht exotisch aber irgendwie \"zu weit auseinander\" um zusammenzuhängen.
Auch die Welt um Danubien im Jahre 713 nach der Flut kann man sich ungefähr so vorstellen, als würde man alles was man so kennt (alte Kulturen unserer Zeitrechnung, unterschiedlichste Sprachen, diverse unserer Religionen oder Kulte, Staatengebilde,  Magie in jeglicher Form, Altertumsforschung, Bezeichnungen für Tiere und Pflanzen) in einen großen Topf werfen, gut schütteln und dann mit neuen Namen versehen. Die Staatsform ist eine Monarchie, das Volk befindet sich in einem ähnlichen Stadium als zur Zeit der Industrialisierung - mit einem Schuss Mittelalteratmosphäre und einige Dinge die man unserer heutigen Zeit zuordnen könnte plus Magie. Die Religion ist unserer christlichen ähnlich, ein gemäßigter Gott \"Linglu\", mit deutlichen Parallelen zum Christentum - Religion verliert an Gläubigen, die Menschen suchen sich aufregendere Kulte (die neuen Rituale erinnern sehr stark an Voodoo), Bezüge zu biblischen Geschichten (Jonas und der Wal) und zur Sintflut. Das ganze paart sich dann noch mit einer exotischen Flora und Fauna, einer Vergangenheit, die mich an die Hochkulturen in Süd- oder Mittelamerika erinnerte und Naturvölker, die versklavt wurden.
Für mich war das Buch keine leichte Lektüre, die Geschichte entwickelt sich langsam, was ja auch nicht anders geht, wenn man dem Leser eine komplette neue Welt neben einer Geschichte präsentiert, vieles muss dann einfach erklärt werden, also die Spannung kommt sehr langsam auf. Anfangs muss man als Leser auch ein wenig \"dranbleiben\" und sich selbst motivieren an der Geschichte zu lesen (zu erarbeiten… dem Leser wird hier nichts geschenkt). Die Protagonisten (hauptsächlich natürlich Samu) sind alle, wie auch die ganze dunibische Welt, sehr gut gezeichnet und ausgearbeitet. Wer Schlangen nicht mag, für den könnte sich das Buch als wahrer Schocker erweisen, die Rituale oder Schlangenszenen sind durchaus etwas eklig.  Sehr gefallen hat mir auch die Umschlaggestaltung (optisch) und die beiden Karten (ein Auschnitt der Welt um 713 ndF und eine Karte von Phora) auf den beiden ersten und letzten Seiten des Buches, welche eine große Hilfe bei dem doch recht schwierigen Zurechtfinden in dieser Welt waren und mir vermittelten, dass sich der Autor wirklich sehr viele Gedanken über sein Buch gemacht hat und nicht nur eine Story heruntergeschrieben hat. Der Schluss bleibt (leider) fast komplett offen, was wahrscheinlich auf eine Fortsetzung deutet.


Mein Fazit:
...schweigt wie ein Nachtparder beim Anblick einer Gittermakuba unter einem Butinussbaum… nein, Fantasy - für Genreliebhaber aber kein leichter Lesestoff für \"Nichtkenner\".


Stahlfixx hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Alles vernichtender Schlangenkult

29.08.2010 Bewertung:  4 Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten

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Samu, Sonderermittler im Auftrag des Innenministeriums und des Königs, wird zu einem merkwürdigen Mord gerufen. Eine junge Frau ist an einem Seil erstickt. Schnell findet Samu heraus, dass ein gefährlicher Schlangenkult hinter den mysteriösen Vorgängen in der Stadt Phora steckt. Wenn er die gefräßigen Wurmschlangen nicht aufhält, ist die ganze Stadt dem Untergang geweiht. Doch nicht alle seine Verbündeten stehen wirklich hinter ihm.

 

Das Buch von Andreas Gößling ist ein Fantasy-Roman auf oberstem Niveau. Wunderbar verstrickt er Sagen und Legenden mit seiner Fantasie zu einem Meisterwerk des Genres. Dabei bedient er sich der klassischen Figuren, ohne klischeehaft zu sein. Die Beweggründe des Protagonisten sind nachvollziehbar, sein Charakter wird gut herausgearbeitet. Die geheimnisumwobenen Begleiter von Samu bleiben etwas im Dunkeln, was der Geschichte jedoch gerecht wird.

 

Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Poetisch bis blumig beschreibt Gößling das Geschehen. Dabei greift er zu geschickten Wortspielereien. Jedoch verliert er damit in meinen Augen auch die leichte Lesbarkeit des Romans. Viele Adjektive sind fremdartig, auch wenn man sich nach und nach daran gewöhnt. Dadurch wird das Buch aber für Neulinge im Genre Fantasy sicher ein schwerer Brocken sein.

 

Für den geneigten Leser tut der etwas umständlich geratene Schreibstil der Spannung aber keinen Abbruch. Das Ende des Buches ist überraschend und wird sicher nicht jedem Leser gefallen. Aber man kann es nicht allen recht machen, oder?

 

Fazit: Ein wundervoller Fantasyroman, der leider durch den Schreibstil nicht für jeden Leser geeignet ist.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Schwere Kost

09.10.2010 Bewertung:  2 horrorbiene vergibt 4 von 10 Punkten

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Samu Rabov, königlicher Agent für mysteriöse Todesfälle, hat einen neuen Fall: Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden. Es ist eindeutig Magie am Werke, doch seine Vorgesetzten würden dies am liebsten vertuschen um keine Panik aufkommen zu lassen. So ermittelt er unter erschwerten Bedingungen und immer neue Fälle treten auf. Unter anderem fehlt einem Opfer das Rückgrat und eine Schlange flieht vom Tatort. Ohnehin tauchen überall neue Schlangenkulte auf und verunsichern die Bevölkerung. Die Spuren führen zum archäologischen Institut und zu Naxoda, eine versunkene Stadt im Nebelwald Moliat. Kann Rabov die Morde aufklären bevor in der Stadt Panik ausbricht oder gar die zweite große Flut als Strafe für den Bau der sich selbst bewegenden Maschinen?

Bei diesem Buch ist wirklich alles erdacht: Die komplette Welt, Flora sowie Fauna, Namen, Religionen, Wissenschaft und die Magie. Dies ist für ein Fantasy-Buch eigentlich nichts Neues, jedoch hat der Autor es nicht geschafft die eben genannten Punkte so zu beschreiben, dass man sie sich auch vorstellen kann: Ich habe schon sehr viele Fantasy-Bücher gelesen und liebe dies Genre wirklich sehr, doch werden hier nur Namen genannt von den verschiedenen Schlangen-, Pflanzen- und Tierarten ohne dass es mir möglich war eine Analogie zur \"richtigen Welt\"  zu finden und mir die Wesen so gut vorstellen zu können und auf nähere Beschreibungen hat der Autor verzichtet. Was dies betrifft fehlt eindeutig die Tiefe, die einem solchen Fantasy-Buch auch eine atmosphärische Dichte ermöglicht. Der Autor hat in dem Bereich viel Potential verschenkt. Dabei liegt dem Buch sowohl eine Land- als auch eine Stadtkarte bei, die es dem Leser ermöglichen sich zumindest geographisch stets orientieren zu können.

Im Prinzip ist dieses Buch eine Kriminalgeschichte in Fantasyumkleidung, doch auch die Ermittlungen des Mysto-Agenten Rabov ist flach geblieben. Vor allem fehlt dem die Spannung: Die Vergangenheit Rabovs wird meiner Meinung nach zu früh enthüllt und ist zudem belanglos. Zwischendurch erlebt er eine heikle Situation, die jedoch nicht näher beschrieben, sondern nur angedeutet wird, um hinterher in einer Situation ausführlich erzählt zu werden, die der eigentlich spannenden Situation die Spannung raubt. Ähnlich ist dies auch im \"großen Finale\": Der Held steckt in der Klemme und nun wird erst einmal eine Szene aus der Vergangenheit langatmig erzählt, damit der Leser das Finale, das eigentlich schon begonnen hat, verstehen kann. Das alles ist stilistisch gesehen der reinste Müll. Zwischendurch wird außerdem noch von einer Vision geredet, die sich im Finale erfüllen soll, doch dann bricht das Buch mittendrin ab und es endet mit einer Szene, die nun so gar nicht dahin passen will.

Obwohl die Geschichte irgendwie langatmig erzählt daherkommt, ist gerade am Anfang viel zu viel Tempo in der Geschichte: Die Ereignisse überholen sich beinahe. Eigentlich wäre am Anfang eine nähere Auseinandersetzung mit dem Hauptcharakter angebracht, er stürzt jedoch von einer brenzligen Situation in die nächste. Dabei sind jedoch für den Leser so viele neue Sachen dabei, die nicht verdeutlicht werden, dass keine wirkliche Spannung aufkommen will, weil man so Vieles einfach nicht versteht. Darunter leidet wieder einmal die Atmosphäre. Für den Anfang des Buches wäre mehr Hintergrund und weniger Tempo besser gewesen. Oft musste ich beim Lesen inne halten, den Abschnitt für mich zusammenfassen und in den Gesamtzusammenhang einordnen, das den Lesefluss sehr gestört hat.

Der Schreibstil an sich ist in Ordnung, kritisieren muss ich jedoch folgendes: Der Autor verdeutlicht manche Farben sehr genau, z.B. mitternachtsblau, nur wiederholt sich dies so oft, dass es irgendwann schon wieder stört. Außerdem kommt die Frage auf, wieso so viel Wert auf die genaue Beschreibung der Farben gelegt wurde, wobei doch sonst kaum eine Beschreibung auftaucht und eh keine Atmosphäre entsteht... Negativ aufgefallen ist mir die häufige Verwendung von Klammen (und die handeln meist von Schlagen).

Der Hauptcharakter Samu Rabov ist, wenn auch das ganze Buch aus seiner Sicht beschrieben wird, nicht wirklich zu fassen. Man kann nicht nachvollziehen, wieso er manchmal so handelt und er geht leichtfertig mit seiner Magie um und stärkt so sein Dunkeldu. Gerade dieser Aspekt klingt so unlogisch. Er weiß, dass der Missbrauch seiner Magie schädlich für ihn ist und doch macht er immer wieder Gebrauch von ihr und entwickelt zudem noch Fähigkeiten, die er vorher nicht hatte. Das Ganze System der Magie ist an sich auch nicht wirklich gut zu durchschauen und gut durchdacht.
Des Weiteren steht Robov bei seinen Ermittlungen allein da: Jeder arbeitet irgendwie gegen ihn und er weiß nicht, wem er trauen kann und wem nicht. Dies frustriert nicht nur den Charakter, sondern auch den Leser. An kaum einer Stelle kann man sich mit Rabov freuen, denn selbst sein Findelkind bereitet ihm nur Ärger.

Fazit: Das Buch ist trotz hohem Tempo langatmig und aufgrund des Schreibstils unspannend. Die Welt und ihre Bewohner sind unzureichend beschrieben, so dass das Nachvollziehen und Vorstellen sehr schwer fällt und keine Atmosphäre vermittelt wird. Dennoch ist die Idee des Buchs gut. Die Story hebt sich deutlich von allen anderen ab, die ich bisher gelesen habe, was vor allem an der starken Hervorhebung der Schlangen liegt. Die Aufmachung und das Layout des Buches sind wirklich einsame Spitze. Normalerweise hätte ich ein anderes Buch dieses Genres und der Länge in einem Drittel der Zeit gelesen und dies sagt eigentlich auch schon alles.


horrorbiene hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Sehr verworren und schwer zu lesen

21.09.2011 Bewertung:  2 Nazena vergibt 4 von 10 Punkten

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Inhalt:
Samo ist königlicher Spezialagent der Mysto- das heißt, er untersucht mysteriöse Todesfälle, aber im Geheimen, damit die Bevölkerung nicht beunruhigt wird. Magier – Lakori- sind in der Welt bekannt, werden aber früher oder später von ihrem Dunkeldu überwältigt und damit in den Augen aller anderen wahnsinnig.

Samo muss mehrere seltsame Todesfälle aufklären: eine Archäologin hat sich in einen Baum verwandelt, ein Professor wurde das Rückgrat herausgerissen. Außerdem machen Schlangen, Schlangenkulte und – priester Dunibien unsicher, und seit der König wieder selbstbewegende Maschinen erlaubt hat, fürchten sie viele vor einer erneuten göttlichen Flut. Dann ist da noch sein neuer, verräterischer Assistent, seine Vorgesetze und alte Geliebte Calin und mehrere Ermittler, und alle scheinen sie ihm Steine in den Weg legen zu wollen…

 

Mein Fazit:

Man wurde gleich zu Beginn mit einer Fülle von Vokabeln und Begebenheiten überschüttet- ich habe fast 200 Seiten gebraucht, nur um die Begrifflichkeiten zu verstehen. Der Schreibstil ist sehr trocken und unglaublich kompliziert: viele verschachtelte Sätze, der Ermittler verrät der Leser nicht alles und man ist kaum in der Lage zu unterscheiden, was passiert und was Samo nur glaubt.

Es war zwar ein Fantasyroman, las sich aber eher wie eine Mischung aus Thriller und klassischem Ermittlerroman, wobei kaum auf die Welt eingegangen wurde, was es noch schwieriger machte der Geschichte zu folgen. Sie war zwar durchaus gut durchdacht, aber kaum verständlich.

Der Plot war für den Leser in meinen Augen eine einzige Katastrophe: alles reiht sich aneinander, aber man hat keinen Schimmer, was denn nun eigentlich passiert ist und was das zu bedeuten hat. Anstatt alles aufzulösen, macht das Ende noch mal eine 180° Kehrtwende und lässt den Leser total unbefriedigt und noch ratloser zurück. Ich konnte mich mit diesem Buch beim besten Willen nicht anfreunden. Aufgrund der gelungenen Charakterportraits gebe ich aber noch 2 Sterne.


Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


 
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