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Green Mile.
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Titel:      Green Mile.
Kategorien:      Mystery
BuchID:      395
Autor:      Stephen King, Joachim Honnef
ISBN-10(13):      3404771680
Verlag:      Bastei Lübbe
Publikationsdatum:      2007
Edition:      1
Number of pages:      572
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
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Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

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1932, irgendwo in Georgia: Zwei kleine Mädchen, hübsche kleine blonde Zwillinge, werden brutal vergewaltigt und ermordet. Nicht weit vom Tatort entfernt finden die Polizisten einen hünenhaften Schwarzen, der je eins der beiden nackten Kinder auf dem Arm hat und weint - natürlich wird John Coffey zum Tode auf dem Elektrischen Stuhl verurteilt, der Fall scheint abgeschlossen. Viele Jahre später schreibt ein alter Mann seine Memoiren.

Paul Edgecombe war Wärter in Block E des Cold-Mountain-Gefängnisses oder auch The Green Mile, benannt nach dem grünen Linoleum, mit dem der Boden des Zellentraktes ausgelegt ist und an dessen Ende 'Old Sparky' steht.

Vieles hat er über die die Jahre gesehen, aber 1932 war ein besonderes Jahr, das Jahr, in dem John Coffey, Eduard Delacroix und William Wharton in Block E einsaßen. Wahrscheinlich wäre alles anders gekommen, wenn Coffey nicht hätte tun können, was er tun konnte, wenn es Percy Wetmore nie gegeben hätte und wenn Mr. Jingles sich nicht enschlossen hätte, ebenfalls auf der Green Mile einzuziehen...

Ich hatte "Green Mile" schon einmal gelesen, 1995, als der Roman als Fortsetzungsgeschichte erschien. Immer schwor ich mir, den aktuellen Teil langsam zu lesen... aber es hat natürlich nie funktioniert. Das Nacheinanderweglesen aller sechs Teile habe ich also beim Zweitlesen 2007 als sehr angenehm empfunden. "The Green Mile" spielt mit Phantasien, ist mehr Psychothriller als Horrorgeschichte und wartet weder mit blutrünstigen Monstern noch mit Kettensägenmassakern auf. Die Monster und Bestien auf der Green Mile sind Menschen und all das, was Menschen ausmacht - egal ob nun Gefangener oder Wärter. Stepen King nimmt sowohl bei Themen als auch bei der Ausdrucksweise kein Blatt vor den Mund, es gibt kein Wispern hinter vorgehaltener Hand, keine Beschönigungen. Der alte Edgecombe schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Meiner Meinung nach macht das einen großen Teil der beklemmenden Atmosphäre aus, die beim Lesen aufkommt. Dieses Gefühl, daß durchaus widrige Umstände dazu führen können, daß einem etwas wirklich Schlimmes auch passieren kann - und wie oft man selbst machtlos dagegen ist, wenn die Dinge einmal angefangen haben, sich zu verselbstständigen. Die Geschichte ist stellenweise brutal, aber es sind immer die Menschen dahinter, die für diese Brutalität verantwortlich sind.

Ein ausgezeichneter Roman.


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Rezension

26.10.2009 Bewertung:  5 spike79 vergibt 10 von 10 Punkten

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Da hat Stephen King einmal wieder ein meisterhaftes Stück geschrieben. Ich habe es nur so verschlungen. Hierbei geht es zwar nicht einmal um ein Massaker, sondern um die Geschichte eines besonderen Häftlings, aber trotzdem ist es sehr fesselnd. Stephen King versteht es über den Gefängnisaltag, der hier keiner ist aufs Papier zu bringen. Auch ist es bemerkenswert, wie er die verschiedensten Persönlichkeiten darstellt und das Schicksal jedes Einzelnen wiedergibt. Auch hier wird nichts verschönt und es wird brühwarm alles auf das Tablett gebracht. Ein Muß also für jeden Stephen King Fan.


spike79 hat insgesamt 30 Rezensionen angelegt.


 
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