| 23.09.2009 | Bewertung:
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sassenach vergibt 8 von 10 Punkten |
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sassenach hat insgesamt 8 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von sassenach anzeigen. |
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| 01.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Inhalt:
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silkedb hat insgesamt 31 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von silkedb anzeigen. |
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| 19.02.2010 | Bewertung:
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Maren vergibt 7 von 10 Punkten |
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![]() Der Titel ist ein wenig missverständlich, denn hier geht es nicht um die Fehde zwischen zwei Königinnen (diese spielt erst ziemlich zum Ende hin eine sehr untergeordnete Rolle). Stattdessen wird das Leben von Königin Brunichild erzählt, angefangen, als sie ein junges Mädchen ist. Eine weitere größere Rolle bekommt dabei Wittiges, ein junger Landadeliger. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder. |
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Maren hat insgesamt 160 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Maren anzeigen. |
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| 20.02.2010 | Bewertung:
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Nordlicht vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Der Titel des Romans, \"Die Fehde der Königinnen\" lässt den Leser einen langjährigen Machtkampf zwischen Brunichild und ihrer Schwägerin Fredegund erwarten, der Klappentext weist außerdem auf eine ebenso langjährige heimliche Affäre Brunichilds mit ihrem Gefolgsmann Wittiges hin. Beides ist vollkommen irreführend. Brunichild, die Tochter des Westgotenkönigs Athanagild, wird mit dem Frankenkönig Sigibert verheiratet, um das Bündnis zwischen den Westgoten und den Franken zu stärken. Mit Wittiges hat sie vor ihrer Hochzeit eine kurze Affäre, die aber nach der Eheschließung mit Sigibert nicht fortgesetzt wird, selbst wenn Wittiges Brunichild sehr ergeben ist und ihr als ihr Gefolgsmann in ihre neue Heimat folgt. Brunichild heiratet nämlich in eine wirklich explosive Familie ein, ihr Mann Sigibert und seine drei Brüder Charibert, Guntram und Chilperich sind in dauernde Machtkämpfe verwickelt, so dass der Roman richtiger \"Die Fehde der Könige\" betitelt sein müsste. In diesem Netz aus Machtkämpfen, Spionage und Betrug erweist sich Wittiges als unwandelbar loyal und wird von Sigibert mit ausgedehnten Ländereien belohnt. Der Roman zeichnet einerseits das Leben Brunichilds und Sigiberts und andererseits das von Wittiges und seinem Haushalt nach, wobei sich die Erzählstränge immer wieder treffen. Vom Erzählstil hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist flüssig, aber nicht übermäßig anspruchsvoll erzählt und daher sehr angenehm zu lesen. Auch an Spannung mangelt es nicht. Das Ende kam mir allerdings ein bisschen abrupt vor.
Vermisst habe ich jedoch ein Personenverzeichnis, da die frühmittelalterlichen Namen, von denen leider viele mit Ch- beginnen, mir etwas unübersichtlich vorkamen. Außerdem hätte ich mir ein ausführliches Nachwort gewünscht, in dem mehr zu den historischen Fakten erklärt wird. Die Autorin scheint gründlich recherchiert zu haben (Vergleich mit wikipedia), Zusatzinformationen im Buch sowie eine Landkarte des frühmittelalterlichen Europa im Einband hätte ich gern gesehen.
Insgesamt betrachtet, ist \"Die Fehde der Königinnen\" ein unterhaltsamer Roman, den ich Lesern mit Interesse am frühen Mittelalter empfehlen möchte. |
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Nordlicht hat insgesamt 28 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Nordlicht anzeigen. |
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| 31.03.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Die junge Brunichild wird verheiratet, wie es so üblich ist zu dieser Zeit, ohne selbst etwas dazu sagen zu dürfen. Doch eingetlich interessiert sie ihre Stute Bella viel stärker und dieser geheimnisvolle neue Pferdeknecht. Doch bald muss sie ihr elterliches Heim verlassen und wird zu ihrer neuen Familie geschickt. Da kann sie gute freunde wirklich gebrauchen...
Zu diesem Buch muss ich zunächst zwei grundlegende Punkte äußern: 1. Ein spannend zu lesender Historienroman. 2. Selten habe ich ein Buch gelesen, dessen Titel schlechter zum Inhalt passte, als dieser. Zu 1. Das Buch liest sich sehr flüssig. Die Geschichte ist gut aufgebaut und mit verschiedenen Handlungssträngen wird die Spannung aufrecht erhalten. Leider verstrickt sich die Autorin scheinbar in ihren verschiedenen Ideen. Manche Handlungsabläufe erscheinen unlogisch und klären sich nur wenig oder unbefriedigend zum Ende hin auf. Trotzdem habe ich das Buch sehr genossen. Zu 2. Das Buch heißt „Die Fehde der Königinnen“. Wenn man überhaupt etwas davon in der Geschichte findet, dann im letzten Siebtel des Buches. Diese Begebenheiten mögen ja „historisch belegt“ sein, aber bitte: warum hat die Autorin diese dann nicht in den Vordergrund gestellt und ihre Geschichte darum herum aufgebaut??? Es wird ein ewiges Rätsel bleiben. Diese extreme Unstimmigkeit einmal beiseite gelassen: Das Buch war ein Genuss. Ich würde es trotzdem jedem empfehlen, der sich für historische Spannungsromane interessiert. |
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Toschi3 hat insgesamt 61 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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| 31.03.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Der junge Landadelige Wittiges versteht sehr viel von Pferden. Dieses Wissen kommt ihm am Hof Athanagilds, König der Westgoten, zu Gute. Die Stute der Prinzessin Brunichild hat Probleme bei der Geburt ihres Fohlens. Durch Wittiges beherztes Eingreifen können die Stute und ihr Fohlen gerettet werden. Bereits beim ersten Zusammentreffen mit Brunichild verliebt Wittiges sich in die Prinzessin. Obwohl auch er der Prinzessin nicht gleichgültig ist, hat ihre Liebe keine Zukunft. Denn Brunichild ist Sigibert, dem König der Franken, versprochen. Wittiges kann die Prinzessin nicht vergessen und deshalb schließt er sich dem prächtigen Brautzug Brunichilds an und begleitet sie in ihre neue Heimat. Obwohl Brunichild versucht Wittiges von sich fernzuhalten, kreuzen sich ihre Lebenswege auch im Frankenland. Dort hält das Schicksal einige Überraschungen bereit.
Meine Meinung
Durch den Schreibstil der Autorin fühlte ich mich ins Jahr 566 n. Chr. versetzt und konnte so das erste Zusammentreffen der beiden Hauptakteure miterleben. Auch den weiteren Verlauf der Erzählung empfand ich flüssig geschrieben und verfolgte deshalb gebannt den abenteuerlichen Brautzug und den Werdegang Wittiges. Brunichilds Entwicklung zur fränkischen Königin empfand ich ebenfalls glaubhaft geschildert. Die farbenprächtige Darstellung der damaligen Zeit, die politischen Schachzüge und auch die privaten Fehden am Rande der Handlung, zogen mich in ihren Bann. Doch nachdem ich nun schon über zweihundert Seiten des Romans verschlungen hatte, stellte ich mir langsam die Frage, wann es denn nun eigentlich zur Fehde der beiden Königinnen Brunichild und Fredegunde kommen würde. Aufgrund des Klappentextes hatte ich nämlich eine ganz andere Geschichte erwartet. Es gab zwar allerlei Intrigen und höfische Ränkespiele, doch der Auftakt zu einer Fehde zwischen den beiden Königinnen, war erst auf den letzten einhundert Seiten der Erzählung zu lesen. Dennoch empfand ich die Handlung durchgehend interessant und spannend geschrieben. Die Liebe zwischen den Hauptprotagonisten spielte auch eher eine untergeordnete Rolle. Da ich kein Freund von allzu romantischen Liebesverwicklungen bin, empfand ich diesen Aspekt sehr erfreulich. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Handlung auf einem geschichtlichem Gerüst beruht und historisch belegte und fiktive Protagonisten darin vorkommen. Allerdings hätte ich mir in ein Nachwort gewünscht, in dem historische Daten und Persönlichkeiten erwähnt werden. Nach all den detailliert beschriebenen Ereignissen der Erzählung, überraschte mich allerdings das relativ abrupte Ende des Romans. Denn dort überschlug sich die Handlung förmlich, ohne näher auf die Vorkommnisse einzugehen. Etwas mehr Ausführlichkeit hätte mir an dieser Stelle besser gefallen, da ich das Ende so als gehetzt und abrupt empfand.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung Die Rache der Königinnen und werde sie auf jeden Fall lesen.
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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Bibliothek: Die Fehde der Königinnen von Eva Maaser
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