| 23.09.2009 | Bewertung:
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sassenach vergibt 8 von 10 Punkten |
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Der Titel „Wo die Zitronen blühen“ und die Inhaltsangabe ließen mich eher ein Buch erwarten, das im Süden Italiens spielt. Doch die beiden Autoren beweisen eindrucksvoll, dass auch im Norden neben Zitronen ebenfalls Korruption und andere Verbrechen blühen, obwohl dieser wohlhabendere Teil Italiens gerne auf den Süden herabschaut. |
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| 27.09.2009 | Bewertung:
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goldfischli vergibt 7 von 10 Punkten |
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Die beiden italienischen Autoren Carlotto und Videtta wollen in ihrem Buch \"Wo die Zitronen blühen\" auf einige der aktuellen Probleme Italiens aufmerksam machen. Korruption und Umweltskandale sind die Hauptthemen, die sie sich vorgenommen haben und sie stellen Politiker, Industrielle und Anwälte an den Pranger. Hauptfigur ist der junge Francesco Visentin, einziges Kind eines sehr einflussreichen Anwalts, der in wenigen Tagen seine Verlobte Giovanna heiraten wollte. Aber Giovanna liegt tot in ihrer Badewanne und Francesco muss nicht nur herausfinden, wer sie ermordete, sondern der Polizei beweisen, dass er nicht der Täter war. Hilfe bekommt er von Giovannas bester Freundin, Carla, und gemeinsam versuchen sie, Dinge aufzudecken, die mächtige Gegenspieler lieber geheim halten wollen. \"Wo die Zitronen blühen\" ist flüssig geschrieben und liest sich schnell durch. Das Dorfleben ist treffend geschildert und erinnerte mich tatsächlich streckenweise an eine moderne Fassung des Dorfes von Don Camillo und Peppone. Klatsch, Tratsch und Intrigen - allerdings ohne die liebenswerten Figuren, die alles wieder ins Lot bringen. Manche Figuren blieben ein wenig blass und wirkten etwas klischeehaft, wie z.B. Francescos Vater. Francesco selbst war mir manchmal etwas zu naiv. Wie konnte er so lange in diesem Dorf leben, im Haus seines Vaters, ohne wirklich mitzubekommen, was um ihn herum geschieht? Wer sich ein wenig für europäische Politik interessiert, wird in \"Wo die Zitronen blühen\" nichts Neues entdecken. Korruption gehört dort schon lange zum Alltag, Umweltverbrechen passieren wohl in allen europäischen Ländern und dass u.a. Industrielle dort sehr viel Einfluss besitzen können, war mir auch bekannt. Aber dieses Buch ist ja auch nicht als Sachbuch gedacht, sondern ist ein spannender Krimi mit zahlreichen aktuellen Bezügen. Die Sachkenntnis des Autoren-Duos ist deutlich und macht diesen Roman so erschreckend realistisch. \"Wo die Zitronen blühen\" ist eine wohltuende Abwechslung zu all den Thrillern mit brutalen Serienmördern. Sollten die beiden Autoren noch weitere Krimis schreiben, werde ich sie sicher lesen, wünsche mir jedoch ein paar Seiten mehr, damit Handlung und Figuren etwas mehr an Tiefe gewinnen könnten. P.S. Den deutschen Titel und das Titelbild finde ich ziemlich unpassend. |
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| 01.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 4 von 10 Punkten |
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| 03.10.2009 | Bewertung:
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hrafnaklukka vergibt 7 von 10 Punkten |
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Francesco Visentin, junger Anwalt aus einer ehrbaren Familie, hat glänzende Zukunftsaussichten: in wenigen Tagen wird er die schöne Giovanna Barovier heiraten und nach der Hochzeitsreise in die angesehene Kanzlei seines Vaters eintreten. Seine Träume werden jäh zerstört, als er Giovanna am Morgen des Junggesellenabschieds tot auffindet. Wer hat die Schöne umgebracht? Und was wollte sie am Morgen wichtiges mit ihm besprechen? Zusammen mit ihrer besten Freundin Carla macht sich Franceso auf die Suche nach ihrem Mörder und stösst dabei auf ein Netz von Korruption und alten Freundschaften bzw. Feindschaften. Ist Giovannas Vater wirklich ein eiskalter Betrüger und Mörder? Ist die angesehene Gesellschaft wirklich so ehrenhaft? „Wo die Zitronen blühen“ ist soviel mehr, als ich erwartet hatte: statt eines einfach gestrickten Krimis haben wir es hier mit einem aktuellen Thriller zu tun. Schon die ersten Seiten versprechen eine spannende Handlung, die die Autoren auch bis zum Schluss halten können. Viele zwielichtige Gestalten werden im Laufe der Geschichte eingeführt, was dem ganzen unerwartete Wendungen gibt und die Spannung erhält. Die Hauptcharaktere und Strukturen im dem recht fest gefahrenen Dorf lernen wir direkt am Anfang kennen, was im wesentlichen dazu beiträgt, verschiedene Handlungen zu durchschauen und die Beziehungen unter – und zueinander zu verstehen. Das Buch wurde zum Teil aus Francescos Sicht in Ich-Form erzählt, und die Lücken für den Leser von einem Erzähler aus der Beoabachter-Perpektive gefüllt. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach und flott zu lesen, dabei kommt das Buch ohne blutige und reißerische Szenen aus.Die Autoren verstehen es meisterhaft, die einzelnen Schichten der machtvollen und angesehenen Familien zu entblättern wie bei einer Zwiebel - Schicht für Schicht, Kapitel für Kapitel versinkt der Leser weiter in einem Sumpf aus Korruption und Machtgier, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken.Aktuelle Themen wie Umweltskandale, Müllentsorgung etc. werden mit Mafiaproblemen sowie „Dorfkrankheiten“ wie Kaltsch & Tratsch oder Inzucht gemischt. Heraus kommt ein Thriller, der sich wirklich sehen lassen kann. Aber vor allem ist nichts so, wie es scheint. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, und ich würde es jederzeit weiter empfehlen.
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| 03.02.2010 | Bewertung:
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goat vergibt 4 von 10 Punkten |
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![]() Ich denke, in diesem Fall wäre es besser gewesen, es hätte nur ein Autor an dem Buch geschrieben. Der ganzen Story fehlt es an Tiefgang, was wohl auch daran liegt, dass die Figuren sehr blass geblieben sind. So fehlt der Bezug zu ihnen und die Spannung baute sich nicht so auf, wie es eigentlich bei einem guten Krimi der Fall sein sollte. Dabei hat die Geschichte soviel Möglichkeiten dafür geboten. Leider wurde vieles nur kurz angerissen und wenn man dachte, jetzt wird es spannend, gingen die Autoren wieder darüber hinweg. |
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goat hat insgesamt 66 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von goat anzeigen. |
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| 31.03.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Mitten hinein in das Geschehen und damit einen Sumpf aus Liebe, Mafia und Intrigen werfen die beiden Autoren die Leser ihres Buches. Kurz und knackig, fast schon gefühllos, reißen sie durch eine traurige Geschichte, die andere Autoren in doppelt so viele Seiten verpackt hätten. Keine Schnörkel, keine unwichtigen Nebenhandlungen. Auch wenn die klassischen „Klischees“ von Mafia, Rumänien und Italien perfekt bedient werden, sind die Verstrickungen der handelnden Personen so unglaublich, dass man sie schon wieder glauben muss. Und die Realität ist wahrscheinlich noch schlimmer... Der Krimi ist flüssig geschrieben, durch die Kürze lässt sich das Buch an einem Tag lesen. Die Autoren harmonieren gut und führen den Leser mal in die eine, mal in die andere Richtung. Und auch wenn man die Lösung erahnen sollte, ist sie doch ziemlich ernüchternd. Fazit: ein aufwühlender Krimi, in dem kaum ein Leser nur den Krimi sehen kann. Es ist eine gelungene Kritik an der (italienischen) Gesellschaft. |
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Toschi3 hat insgesamt 61 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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| 04.04.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 6 von 10 Punkten |
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![]() Francesco Visentin lebt in einem Dorf im Nordosten Italiens. Er ist der Sohn eines angesehenen und wohlhabenden Anwalts. Auch Francesco führt die Familientradition weiter und ist Anwalt. Zwar ist sein Mandantenstamm nicht so elitär wie der seines Vaters, aber dennoch ist es ihm gelungen auf eigenen Beinen zu stehen. Sein Lebensweg liegt klar und deutlich vor ihm, denn in wenigen Tagen wird er seine grosse Liebe Giovanna zum Altar führen und auch sein Vater hält ihn nun für erfahren genug , in die angesehene familiäre Kanzlei einzusteigen.
Meine Meinung
Die Autoren verwenden die Ich-Perspektive, aus der Sicht des jungen Anwalts Francesco. So erlebt man seine Gedanken und Gefühle. Hautnah ist man bei seinen Ermittlungen dabei und erhält Schritt für Schritt neue Informationen. Weitere Szenen erlebt man als Beobachter in der dritten Person und wird so auch Zeuge von Giovannas letzten Stunden und ihrer Ermordung. Nur die Identität des Mörders bleibt im Verborgenen. Durch die parallel verlaufenden Handlungsstränge kann man seine eigenen Rückschlüsse bei der Suche nach dem Täter ziehen. |
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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Bibliothek: Wo die Zitronen blühen von Massimo Carlotto und Marco Videtta
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