| 24.09.2009 | Bewertung:
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Cabriofahrerin vergibt 4 von 10 Punkten |
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![]() Ägypten zur Zeit Thutmosis III.: |
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Cabriofahrerin hat insgesamt 6 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Cabriofahrerin anzeigen. |
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| 01.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Inhalt:
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silkedb hat insgesamt 31 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von silkedb anzeigen. |
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| 12.11.2009 | Bewertung:
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Alien vergibt 2 von 10 Punkten |
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![]() Huy, Sohn nicht ganz armer, aber nicht reicher Bauern, ist ein aufgewecktes, wißbegieriger Junge, der mit Unterstützung seines reichen Onkels eine Tempelschule besuchen darf, um das Schreiben zu erlernen. Das Lernen macht ihm große Freude und er schließt schnell Freundschaft mit seinem Zimmergenossen Thutmosis, Sohn eines Gaufürsten. Doch nicht alle Mitschüler sind nett zu ihm und Sennefer, ebenfalls der Sohn eines Reichen, hänselt und beleidigt ihn immer wieder, auch öffentlich. Bis er ihn eines Tages tödlich mit einem Wurfholz verwundet. Doch Huy wird wiedergeboren, um von nun an ein Werkzeug der Götter zu sein. Zuerst begegnen ihm die meisten mit Ablehnung und Furcht, nur wenige halten zu ihm, wie etwa seine alte Freundin Ischat und Methen, der Priester des Tempels in Huys Heimatstadt. Im Zuge seiner weiteren Ausbildung, die u.a. auch die Grundlagen der Architektur umfasst, darf er auch das Buch Thot lesen, eine Ehre, die nur wenigen zuteil wird. Er ist dazu auserwählt, Großes im Namen der Götter zu tun und als sich herausstellt, daß er seherische Fähigkeiten entwickelt hat, gehört sein Leben nicht länger ihm selbst, und das, obwohl er erst 19 Jahre alt ist und bereits der König Interesse an ihm zeigt... (Der Klappentext geht viel weiter und impliziert einen weiteren Handlungsverlauf, der im Roman überhaupt nicht auftaucht!) Der Roman hat mich als Einzelwerk für sich sehr enttäuscht: zum einen bin ich von Pauline Gedge viel Besseres gewöhnt. Zum anderen ist der deutsche Titel schlecht gewählt, der Originaltitel \"The Twice Born\" (\"Der Zweimal Geborene\" oder vielleicht auch noch \"Der Wiedergeborene\") ist eine angemessene Umschreibung, aber der dt. Titel zielt einfach nur platt auf Leserfang ab und es sieht eher nach Glück aus, daß der Pharao überhaupt auf den letzten Seites des Buches auftaucht. Selbst nach dem letzten Satz weiß man immer noch nicht, daß die Geschichte eigentlich gar nicht fertig ist, denn nichts deutet darauf hin, daß es kein Einzelroman ist. Lediglich sehr (sehr) Interessierte können zum jetzigen Zeitpunkt der Geschichte um Huy wissen, daß sein Namenszusatz \"Sohn des Hapu\" auf eine Figur hinweist, die in der tatsächlichen Geschichte des Alten Ägypten eine große Rolle spielte. Außerdem verwundert es mich sehr, daß besagter Pharao Amenhotep (Amenophis II.) sein soll, wo doch geschichtlich belegt ist, daß Huy, also später Amenophis, Sohn des Hapu, nicht unter Amenophis II., sondern Amenophis III. die Tempelanlage von Luxor entworfen hat. Zwischen den beiden Regenten liegen also zwei Generationen (Amenophis II., danach Thutmosis IV., danach erst Amenophis III.). Wer also mit einem Roman rechnet, der nach gewohnter Gedge-Manier sehr gut recherchiert ist und dem Titel nach zu schließen das bunte Treiben bei Hof, ausgelassene Festivitäten der Reichen und Schönen oder farbenprächtige Portraits der Königsfamilie erwartet, wird herb enttäuscht werden. Dennoch ist der Roman nicht nur schlecht. Huy ist ein sympathischer Charakter, dessen Schicksal für ihn vielleicht deswegen so schwer zu ertragen ist, weil er niemanden hat, mit dem er sich austauschen kann, der die gleichen Erfahrungen gemacht, die gleichen (seelischen) Torturen ertragen hat. Einzig seine Freunde, die sich als die wirklichen Pfeiler in seinem Leben herausstellen, und nicht etwa seine Familie, halten ihn davon ab, durchzudrehen. Diese sehr menschliche Einschätzung eines jungen Lebens, das sich noch in der Formung durch Lehrer, das Gerlernte und die äußeren Umstände befindet, war der einzige Grund, aus dem ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. Ein letzter Minuspunkt ist meiner Meinung nach, daß das Buch Thot in allen Einzelheiten im Buch vorkommt. Wozu? Als Denkanstoß... mitten im Roman? Es mutet vielmehr wie ein Seitenfüller an. Obwohl ich ein großer Fan der Bücher Pauline Gedges bin, freue ich mich nicht so auf Teil zwei, wie das bei anderen Mehrteilern von ihr der Fall war. Wer einen wirklich guten Roman über das Alte Ägypten lesen möchte, der liest bitte irgendein (!) anderes Buch von Pauline Gedge und wartet, bis der letzte Teil der Trilogie um Huy erschienen ist, denn sonst könnte man nach dem ersten Buch die Lust verlieren. |
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Alien hat insgesamt 60 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Alien anzeigen. |
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| 02.04.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Der kleine Bauernsohn Huy wird im Alten Ägypten auf eine gute Schule geschickt, um dort eine qualifizierte Ausbildung und damit die Chance auf ein gutes Leben zu erhalten. Doch in der Mitte seiner Schulzeit wird er von einem Mitschüler erschlagen – um als gotterwählter wieder aufzuerstehen...
Leider wird man durch den Klappentext des Buches und die bisher erschiene Promotion irregeleitet und das hinterlässt zunächst enttäuschte Erwartungen. DENN: es handelt sich hier um den ersten Teil einer Trilogie (wie ich der Internetseite der Autorin entnehmen konnte) und damit wird natürlich noch nicht die gesamte Geschichte des zukünftigen Sehers des Pharaos hier erzählt. Mit diesem Hintergrundwissen wird es verständlich, warum viele kleine Episoden aus der Schulzeit des Protagonisten so erschöpfend geschildert werden. Langatmig ist, da es trotzdem immer interessant ist, wohl eher die falsche Bezeichnung.
Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil. Wer ausreichend Fantasie oder Hintergrundwissen hat, sieht die ägyptischen Häuser, Städte, Menschen und Landschaften direkt vor sich – perfektes Kopfkino. Auch ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Trotz der exotischen Materie ist es nie zu kompliziert. Die Darstellung und Beschreibung der Charaktere ist sehr überzeugend, P.Gedge erzeugt geschickt Sympathien und Abneigungen gegenüber den handelnden Personen.
Auch wenn ich zunächst enttäuscht war, dass die Geschichte um Huy und seine Freunde so schnell und viel zu früh zu Ende war, oder gerade deshalb, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung, die ich mit Sicherheit lesen werde. |
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Toschi3 hat insgesamt 61 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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| 22.04.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 6 von 10 Punkten |
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![]() Ägypten, ca. 1400 v. Christus.
Der vierjährige Huy wächst wohlbehütet in seinem Elternhaus auf. Er ist der Sohn einer einfachen Familie. Doch sein Onkel Ker ist recht wohlhabend und ermöglicht ihm deshalb den Besuch einer Tempelschule in Iunu, dort soll Huy zum Schreiber ausgebildet werden.
Meine Meinung Vor einigen Jahren gehörten Romane, die vom Leben im alten Ägypten erzählen, zu meiner bevorzugten Leserichtung. Voller Erwartung begann ich deshalb mit der Lektüre des Romans. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin hatte ich auch keine Schwierigkeiten den Einstieg in die Handlung zu finden. Die detaillierten und lebendigen Schilderungen des damaligen Lebens und der unterschiedlichen Protagonisten ließen mich in die faszinierende Welt der alten Ägypter eintauchen. Die Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit verschmolzen mit der Handlung und ließen diese lebendiger wirken.
Die Passagen in denen Huy das Buch Thot studiert, hemmten meiner Meinung nach den Lesefluss. Die Anzahl dieser Textabschnitte war zu hoch und das dort Geschriebene interessierte mich kaum. Nachdem ich mich durch einige dieser Abschnitte gequält hatte, überflog ich die restlichen Passagen der Schriftrollen.
Aufgrund des sonst so flüssigen Scheibstils und der farbenprächtigen Beschreibung des damaligen Lebens, konnte ich das Buch innerhalb weniger Abende beenden. Doch je weniger Seiten ich noch vor mir hatte, desto merkwürdiger kam mir der im Klappentext angepriesene Inhalt vor. Denn die schöne Prinzessin Senetamu kommt leider im gesamten Buch nicht vor und aus dem Seher Huy wird in diesem Roman auch noch nicht der legendäre Amenophis. Das wird sicher erst in den folgenden Bänden geschehen. Denn \"Der Seher des Pharao\" ist der erste Band einer Trilogie, die im Original den Titel \" The King\'s Man \" trägt. Leider vermisse ich diese Information auf dem Cover und auch im Klappentext, denn dort wird dieser Aspekt nicht erwähnt. Normalerweise bin ich ein großer Fan von Bücherserien, doch hier wurde ich sehr überrascht, da ich einen in sich abgeschlossenen Roman erwartet hatte und Überraschungen dieser Art mag ich leider überhaupt nicht.
Obwohl mich das Schicksal der Protagonisten sehr interessiert und das Ende aufgrund der folgenden Bände sehr offen ist, bin ich nicht sicher ob ich zu den restlichen Bänden der Serie greifen werde. Ich vergebe nur drei Bewertungssterne, da ich die Auszüge aus dem Buch Thot recht langatmig und zähflüssig empfand. Ausserdem finde ich den Klappentext unpassend gewählt , da er bereits auf die Handlung der Nachfolgebände anspielt, ohne allerdings darauf hinzuweisen, dass es ich um den Beginn einer Trilogie handelt.
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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Bibliothek: Der Seher des Pharao von Pauline Gedge
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