| 02.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 8 von 10 Punkten |
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silkedb hat insgesamt 31 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von silkedb anzeigen. |
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| 03.02.2010 | Bewertung:
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goat vergibt 4 von 10 Punkten |
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![]() Das Buch kam mir vor wie eine Seifenoper im Fernsehen. Eigentlich möchte es keiner so recht sehen, aber wissen wollen, wie es weitergeht schon... Ich kann nicht sagen, ob es am Schreibstil von Martin Millar liegt oder ob die Übersetzung so grausam war. Auf jeden Fall ist das Buch sehr einfach geschrieben - fast als ob ein Kind es verfasst hätte. Die ständigen Wiederholungen haben irgendwann auch nur noch genervt. Unsere Protagonistin Kalix hat scheinbar sämtliche Probleme dieser Welt angezogen und zu ihren eigenen gemacht. Da wären zum Beispiel: eine Lese-Rechtschreibschwäche, Depressionen, Essstörungen, Ritzen und Drogenmissbrauch. Mit der Treue scheint es in der Geschichte wohl keiner ganz genau zu nehmen und Gefühle kommen leider ein bisschen kurz. Darüber, wie die Feuerkönigin mit ihrer Nichte Vex umspringt, kann ich nur den Kopf schütteln. Aber für die Feuerkönigin habe ich eine kleine Schwäche entwickelt. Sie ist so herrlich melodramatisch. Aber alles in allem wäre etwas weniger wohl mehr gewesen und ich frage mich, was der Autor mit diesem Buch eigentlich ausdrücken wollte. Eine Kürzung um 250 Seiten hätte diesem Wälzer mit 750 Seiten sicherlich ganz gut getan. Aber immerhin hat mich Herr Millar bis zum Schluss mitgezogen und bei einer Fortsetzung würde ich auch ganz bestimmt nicht nein sagen. Schließlich muss ich doch wissen, wie es mit Kalix und Konsorten weitergeht. |
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goat hat insgesamt 66 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von goat anzeigen. |
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| 06.06.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 4 von 10 Punkten |
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![]() Kalix, eine junge Werwöflin, muss aus ihrer Heimat fliehen: im Streit hat sie ihren Vater, den Clan-Chef, schwer verletzt. Doch in London hat sie einiges auszustehen: eine Mode-designende Schwester, die sie beschützen soll aber nicht will, musizierende Cousinen, die mit den Werwölfen nicht zu tun haben wollen, Häscher ihrer Brüder, die den Vater rächen wollen, und eine Horde von Werwolfjägern. Das ist der richtige Zeitpunkt, um bei zwei jungen Studenten unterzutauchen.
Dieses Buch ist wirklich eine Herausforderung. Auf den ersten 50 Seiten wird man mit gefühlt 1000 verschiedenen Personen überschüttet und richtig warm wird man mit keiner dieser Subjekte. Der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig: schnelle Szenenwechsel, zu viel oberflächliches Geplänkel, zu viele Handlungsebenen – man kommt sich vor wie in einem 750-seitigen MTV-Video, und dafür bin ich mindestens 20 Jahre zu alt.
Nach ungefähr 250 Seiten hatte mich dann aber an die Schreibweise und die Rollen gewöhnt und dann doch bis zum Ende durchgehalten. Fakt ist: das Buch ist ganz nett, Fakt ist aber auch: die nach Angaben des Verlages geplant Fortsetzung werde ich mir sicher nicht antun.
Fazit: nettes Fantasybuch für Jugendliche ohne besonderen Tiefgang. |
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Toschi3 hat insgesamt 61 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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| 27.06.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Kalix MacRinnalch ist eine 17-jährige Werwölfin. Sie ist die jüngste Tochter eines mächtigen Werwolf-Fürsten und Vierte in der Erbfolge. Doch Kalix ist auf der Flucht, da sie eine unverzeihliche Tat begangen hat. Sie hat ihren eigenen Vater, den Fürsten, attackiert und schwer verletzt. Besonders Kalix Brüder setzen alles daran, die geächtete Werwölfin aufzuspüren und für ihre Tat zu bestrafen. Doch das sind nicht die einzigen Probleme der jungen Werwölfin, denn sie leidet unter Essstörungen, verletzt sich selbst und kann den Tag nur mit Laudanum überstehen. Kalix vertraut niemandem und verbringt ihre tristen Tage in Einsamkeit. Es scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sie sich selbst zu Grunde richtet oder von den Häschern der Familie aufgespürt wird. Doch dann lernt Kalix die Studenten Moonglow und Daniel kennen. Die beiden verstecken die Werwölfin und suchen in Kalix Schwester Thrix eine Verbündete. Als der Fürst der Werwölfe an den Folgen seiner schweren Verletzung stirbt, überschlagen sich die Ereignisse. Denn ein erbitterter Streit um die Herrschaft entbrennt und der Clan entzweit sich. Kalix gerät zwischen die Fronten und muss sich nicht nur mit der rachsüchtigen Verwandtschaft auseinandersetzen, sondern auch noch die Launen der modesüchtigen Feuerkönigin Malveria ertragen und den Werwolfjägern entgehen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, dem Clan möglichst viel Schaden zuzufügen.
Meine Meinung Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Dabei werden einige Protagonisten in die Handlung eingeführt. Trotz der hohen Anzahl der handelnden Personen, hatte ich jedoch nie das Gefühl die Übersicht zu verlieren. Die Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander werden verständlich erklärt. Der Schreibstil ist recht einfach. Der Autor verwendet kurze Sätze und leider kommt es in der Erzählung zu einigen Wiederholungen. Dadurch empfand ich den Anfang etwas zäh und hatte leichte Schwierigkeiten den Einstieg in den Fantasyroman zu finden.
Zu Beginn der Handlung lernt man Kalix kennen. Durch ihre Drogensucht, nicht vorhandene Umgangsformen und ihren stark ausgeprägten Egoismus fällt es schwer, Sympathie für die Hauptprotagonistin zu entwickeln. Da man jedoch nach und nach von Kalix nicht ganz einfachen Jugendjahren und dem rauen Klima im Werwolfclan erfährt, beginnt man langsam ihre Handlungsweise zu verstehen. Die Erzählung wird durch die Feuerkönigin Malveria aufgelockert. Sie lässt ihre Garderobe von Kalix Schwester Thrix entwerfen und will sich in keinem Fall von ihrer schärfsten Konkurrentin, Prinzessin Kabachetka, ausstechen lassen. Da Malveria in ihrem eigenen Reich alle Feinde besiegt hat, ist ihr nun etwas langweilig. Deshalb schaut sie gerne in der Menschenwelt vorbei und schafft es mühelos, dafür die denkbar ungünstigsten Zeitpunkte auszuwählen. Im Schlepptau hat sie dabei ihre fast adoptierte, törichte Nichte Agrivex, der sie ständig damit droht, sie im Vulkan zu opfern. Ausserdem hat Malveria ihren Spaß daran, sich in das Liebesleben der beiden Studenten Moonglow und Daniel einzumischen. Auch die anderen Nebencharaktere und ihre Hintergründe werden detailliert beschrieben, sodass die Figuren lebendig wirken.
Die Handlung ist zwar nicht durchgehend spannend, bleibt aber durch die verschiedenen Protagonisten und die unterschiedlichen Schicksale interessant. Durch die kurzen Kapitel, und die damit verbundenen Perspektivenwechsel, wird man zum Weiterlesen verführt, sodass es schwerfällt das Buch aus der Hand zu legen.
Dieser Fantasyroman ist sicher keine besonders anspruchsvolle Lektüre. Dennoch konnte er mich durch vielschichtige Charaktere und eine interessante Handlung begeistern. Ich vergebe, trotz meiner Startschwierigkeiten, acht von zehn Bewertungssternen und werde sicher zur Fortsetzung \"Kalix - Fluch der Werwölfe\" greifen. |
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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Bibliothek: Kalix Werwölfin von London von Martin Millar
Rezensionen












