| 03.02.2010 | Bewertung:
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goat vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Nachdem ich diesen Krimi beendet hatte, musste ich erstmal schlucken. Ganz unabhängig von der Lösung des Falles, habe ich mit diesem Ende am allerwenigsten gerechnet. Ich bin etwas schockiert und auch leicht verwirrrt, was das Ende für Auswirkungen auf die Folgebände haben wird. Aber mehr sollte ich nun wirklich nicht verraten. |
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goat hat insgesamt 66 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von goat anzeigen. |
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| 07.03.2010 | Bewertung:
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metAlpAnda vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Konstantin Dühnfort, leidenschaftlicher Hobbykoch und hauptberuflich Kriminalkommissar, ermittelt in einem Mordfall, der erst ziemlich klar sein scheint. Wolfram Heckeroth, ein pensionierter Kinderarzt, wird tot in seinem Ferienhaus aufgefunden, mit eigenen Gürteln gefesselt und qualvoll verdurstet. |
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metAlpAnda hat insgesamt 7 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von metAlpAnda anzeigen. |
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| 08.03.2010 | Bewertung:
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kleinfriedelchen vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Nachdem Kommissar Konstantin Dühnfort in „Der Sünde Sold“ ein beschauliches bayerisches Dorf vor einem christlich orientierten Mörder gerettet und dabei seine Traumfrau Agnes kennengelernt hat, ermittelt er nun erneut. In seinem Ferienhaus wird der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth tot aufgefunden. Er wurde mit Gürteln an eine Heizung gefesselt und ist offenbar qualvoll verdurstet. Zuerst sieht es nach einem Raubmord aus, aber bald schon zeigt sich, dass der alte Mann nicht so ein beschauliches Familienleben geführt hat, wie es zuerst den Anschein hat. Dühnfort findet ein Fotoalbum, das Aufnahmen der verschiedenen Geliebten Heckeroths enthält. Aufnahmen, auf denen die jungen Frauen alle gefesselt waren, manche offenbar auch unfreiwillig. Hat sich etwa eine von ihnen an dem alten Mann gerächt? Aber auch in Heckeroths eigener Familie gibt es Verdächtige. So hat sein Sohn Bertram hohe Schulden und ein hohes Erbe als Motiv. Je mehr Dühnfort nachforscht, desto mehr offenbaren sich die familiären Abgründe der Familie Heckeroth… |
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kleinfriedelchen hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von kleinfriedelchen anzeigen. |
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| 28.03.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Inhalt
Der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth hat vor wenigen Wochen seine Frau verloren. Um zur Ruhe zu kommen, zieht er sich in sein Wochenendhaus am Starnberger See zurück. Da er, an dem von ihm vorher angekündigten Termin, nicht in seiner Wohnung eintrifft, ist seine Putzfrau beunruhigt. Sie alarmiert seinen Sohn Albert, der die Kinderarztpraxis des Vaters weiterführt. Albert fährt ins Wochenendhaus um dort nach dem Vater zu sehen. Schon beim Öffnen der Haustür bemerkt er einen furchtbaren Verwesungsgeruch. Schließlich findet er den Vater qualvoll verdurstet, mit Gürteln an einen Heizkörper gefesselt. Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team werden an den Tatort gerufen. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin. Doch bald tauchen erste Ungereimtheiten auf. Im Nachlass des Verstorbenen werden Fotos von jungen, gefesselten Frauen gefunden. Auch Bertram Heckeroth, der zweite Sohn des Ermordeten, rückt durch seine drückenden Geldsorgen ins Visier der Ermittlungen. Erste Indizien deuten darauf hin, dass Bertram seine Finger im Spiel haben könnte. Die Fassade der angesehenen Arztfamilie gerät ins Wanken...
Meine Meinung
Nach Der Sünde Sold ist dieser Roman der zweite Band der Ermittlerserie um den Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort. Da die Handlungen in sich abgeschlossen sind, können beide Fälle unabhängig voneinander gelesen werden. Um allerdings der Weiterentwicklung des Teams und den privaten und beruflichen Nebenhandlungen zu folgen, empfiehlt sich die Einhaltung der Reihenfolge. Denn auch in diesem Teil trifft man auf Agnes Gaudera, eine der Hauptfiguren des Auftaktbandes. Die Beziehung zwischen ihr und dem Kommissar spielt auch in diesem Folgeband eine Rolle. Das Liebesleben Dühnforts nimmt allerdings nur eine Nebenhandlung ein. Im Vordergrund steht der Fall des ermordeten Kinderarztes. Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dabei nehmen natürlich die Ermittlungen des Teams einen großen Teil der Handlung ein. Ausserdem erfährt man einiges aus dem Privatleben der Teammitglieder. Besonders Konstantin Dühnfort, mit seiner Kochleidenschaft und seiner Vorliebe für guten Wein, wirkt sympathisch. Dieser Eindruck wird durch seinen leichten Bauchansatz und den Mangel an Disziplin ihn wieder loszuwerden, noch verstärkt. Ein weiterer Teil der Handlung beschäftigt sich mit den Mitgliedern der Familie Heckenroth. Durch die verschiedenen Perspektiven kann man hinter die Kulissen der scheinbaren Idylle blicken. Albert, Kinderarzt und Liebling des ermordeten Vaters, ist seit dreizehn Jahren mit Babs verheiratet. Doch mittlerweile kommt es zwischen den beiden häufiger zum Streit und auch in der Erziehung der Zwillinge Noel und Leon, vertritt Albert plötzlich andere Ansichten als seine Frau. Babs hat langsam das Gefühl, Albert nicht mehr zu kennen. Bertram Heckenroth hat schon immer im Schatten seines erfolgreichen Brudes gestanden. Auch seine Berufswahl, seine finanziell angeschlagene Situation und die Scheidung von seiner Frau, fanden nicht die Anerkennung des ermordeten Vaters. Mit Albert konnte er nie konkurieren. Caroline Heckenroth ist eine erfolgreiche Marketingleiterin. Doch auch für seine einzige Tochter fand der pensionierte Kinderarzt kaum ein Wort des Lobes. Obwohl Caroline weitaus bessere Noten hatte, nahm der Vater sie kaum zur Kenntnis, sondern belohnte stets Albert. Warum die gerade an Krebs verstorbene Mutter, sich nie für ihre Kinder einsetzte, konnte Caroline nie verstehen. Doch das Tagebuch der Mutter gewährt Caroline einen ungeschminkten Blick in die geheimsten Gedanken und Gefühle der Verstorbenen. Das dort Gelesene lässt sie den ermordeten Vater mit ganz anderen Augen betrachten. Inge Löhnig legt geschickt ihre Fährten aus und liefert ein mögliches Mordmotiv nach dem anderen. Langsam wird der Schutzmantel des Schweigens gelüftet und eine Familientragödie enthüllt. Durch Perspektivenwechsel, an entscheidenden Stellen, fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Der Täter lässt sich bereits vor der Enthüllung erahnen. Da sich aber die Frage nach dem tatsächlichen Tathergang stellt, bleibt die Handlung trotzdem spannend und interessant.
Mein Fazit
Auch der zweite Band der Krimiserie konnte mich wieder durch sympathische Charaktere, eine spannende Erzählung und facettenreiche Nebenhandlungen überzeugen. Durch den Cliffhanger am Ende des Buchs warte ich nun ungeduldig auf die Fortsetzung der Reihe. |
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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| 18.05.2010 | Bewertung:
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Bellexr vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird tot in seinem Ferienhaus am Starnberger See gefunden. Als Tino Dühnfort und sein Team mit den Ermittlungen beginnen, deutet zuerst alles auf Raubmord hin, doch je tiefer sie in das Leben des Arztes und dessen Familie eintauchen, umso mehr Motive und Tatverdächtige tauchen auf. Doch wer hat wirklich ein Interesse am Tod des Kinderarztes und wer ist so kaltblütig, ihn so grausam sterben zu lassen?
In ihrem 2. Krimi rund um ihren Ermittler Konstantin Dühnfort lässt Inge Löhnig den Leser hinter die Fassade einer vermeintlich gutsituierten Familie blicken. Geschickt legt sie mehrere verschiedene Spuren aus, sodass man sich von Anfang an bezüglich des Mörders und seiner Beweggründe im Unklaren ist und einige überraschende Wendungen in dem Fall tun ihr übriges, dass man zu jeder Zeit neugierig weiter liest.
Auch gelingt es ihr auch wieder sehr gut, die Balance zwischen den Ermittlungen und den privaten Einblicken bei den Mitwirkenden zu halten. So ist der Krimi durchweg spannend und unterhaltsam erzählt, bis er dann zum Schluss mächtig Fahrt aufnimmt und es einem fast unmöglich ist, das Lesen zu unterbrechen.
Die Story ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen nimmt man hautnah an den Ermittlungen teil, zum anderen erhält man einen guten Einblick in das Privatleben und somit auch in die möglichen Motive der drei erwachsenen Kinder und deren Familien des ermordeten Kinderarztes. Und auch hier zeigt sich wieder deutlich, dass der Schein oft trügen kann.
So zeichnet die Autorin ihre Charaktere sehr menschlich, lebendig und stellenweise auch so undurchsichtig, dass man sich manchmal nicht festlegen mag, ob der Charakter einem nun sympathisch ist oder eher doch nicht. Auch erfährt man wieder etwas mehr über das Privatleben ihres Protagonisten. Der Ermittler und leidenschaftliche Hobbykoch Tino Dühnfort muss sich über seine Beziehung zu Agnes Garauda, die er bei den Ermittlungen in „Der Sünde Sold“ kennen gelernt hat, klar werden, nimmt wieder einmal belustigt die stellenweise etwas anmaßende Haltung seines Kollegen Alois zur Kenntnis und beweist sich als wahrer Freund bei seiner Kollegin Gina Angelucci. Dieser räumt die Autorin dieses Mal etwas mehr Platz ein und so lernt man eine durchaus sympathische und engagierte Frau kennen.
Alles in allem ist Inge Löhnig ein gelungener Nachfolger zu „Der Sünde Sold“ gelungen: Spannend, unterhaltsam und mit einer Geschichte, die von der ersten Seite an überzeugt und schlüssig umgesetzt wurde. |
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Bellexr hat insgesamt 28 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Bellexr anzeigen. |
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| 09.07.2010 | Bewertung:
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Stahlfixx vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Über das Buch:
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Stahlfixx hat insgesamt 27 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Stahlfixx anzeigen. |
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| 08.08.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 6 von 10 Punkten |
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![]() Ein angesehener Kinderarzt in Pension wird ermordet in seinem Wochenendhaus aufgefunden. Es sieht aus wie ein Raubmord, doch seine Vergangenheit birgt dunkle Geheimnisse, so dass auch schnell Rache als Motiv in Frage kommt. Je tiefer Kommissar Dühnfort mit seinem Team gräbt, desto größer wird die Zahl der potentiellen Täter. Und welche Rolle spielen die drei Kinder des Toten?
Die Autorin Inge Löhnig legt uns hier solide Krimikost vor. Die Geschichte ist interessant aufgebaut, die handelnden Personen sind nicht nur schwarz oder weiß, es gibt angenehm viel grau dazwischen. So lässt sich nicht allein anhand von Sympathie oder Antipathie auf den Täter oder die Täterin schließen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Länge der Kapitel ist angenehm. Dennoch schafft es die Autorin in meinen Augen nicht, den Leser wirklich an die Geschichte zu fesseln und mitzureißen. Zu langatmig sind oft die Beschreibungen der privaten Probleme der Ermittler, zu vorhersehbar doch einige Entwicklungen in der Mordermittlung. Auch das Ende des Buches hat mich nicht wirklich überzeugt.
Fazit: ein durchschnittlicher Krimi, der nicht lange im Gedächtnis bleibt. Schade, die Handlung hätte mehr verdient. |
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Toschi3 hat insgesamt 61 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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Bibliothek: In weißer Stille von Inge Löhnig
Rezensionen















