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Bibliothek: Arthur und die vergessenen Bücher von Gerd Ruebenstrunk
Titel:      Arthur und die vergessenen Bücher
Autor:      Gerd Ruebenstrunk
ISBN-10(13):      3760736289
Verlag:      arsEdition
Publikationsdatum:      2009
Edition:      Hardcover
Sprache:      Deutsch
Bewertung:      4.5  (9 von 10 Punkten)
Bild:     

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Beschreibung:     

Manche Bücher sind anders als andere Bücher. Manche Bücher haben magische Kräfte. Und manche Bücher können den Lauf des Schicksals beeinflussen ...

...von all diesen Geheimnissen ahnt Arthur nichts, als er in den Ferien in einem kleinen Antiquariat aushilft. Doch als plötzlich ein merkwürdiger Fremder auftaucht und den alten Buchhändler bedroht, beginnt für Arthur eine gefährliche Jagd. Gemeinsam mit Larissa, der Enkelin des Buchhändlers, muss er das geheimnisvolle "Buch der Antworten" finden - bevor es in falsche Hände gerät. Ihre Suche führt die beiden über Amsterdam bis nach Bologna - immer tiefer hinein in die rätselhafte Welt der Vergessenen Bücher ...



 

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Rezensionen
23.02.2010 Bewertung:  5 Hedwig vergibt 10 von 10 Punkten

Ein wahres Lese-Highlight

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Mit dem Buch “Arthur und die vergessenen Bücher” von Gerd Ruebenstrunk und den überaus schönen schwarz-weiß Illustrationen von Laurence Sartin habe ich die Ehre und das besondere Vergnügen ein echtes Goldstück vorzustellen. Für mich ist es ein sogenanntes Jahrhundertbuch der sehr seltenen Sorte, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann und sich wünschte, sie würden niemals enden, weil einfach alles stimmig ist.

Die fantastische Geschichte, die Gerd Ruebenstrunk hoffentlich auch noch in einem Nachfolgeband weiterspinnen wird, handelt von Arthur, einem ganz normalen 14jährigen Jungen, der außer Computerspielen und Musik auch noch ein Buchliebhaber geworden ist. Schon sehr früh, im Kindergartenalter, wurde er von seinem Vater oft bei einem befreundeten Buchladenbesitzer, den Arthur den Bücherwurm nennt, abgestellt, da die Eltern kaum Zeit für ihn hatten. Da er sich gut und respektvoll benimmt, darf Arthur in den Ferien im Laden mithelfen und nach ein paar Jahren zeigt ihm der Buchladenbesitzer, mit richtigen Namen Johann Lackmann, auch seine besondere Büchersammlung alter und teilweise sehr wertvoller Bücher im Hinterzimmer und offenbart sich dem Jungen gegenüber als leidenschaftlicher Jäger und Sammler besonderer Bücher, die er – wenn überhaupt – auch nur an andere Buchliebhaber verkauft, wenn diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zitat des Bücherwurms: “Alte Bücher sind keine Ware wie jede andere. Sie sind Zeugen ihrer Zeit. Durch sie hören wir die Stimmen unserer Vorfahren, lernen ihre Gedanken kennen und nehmen an ihrem Leben teil. Deshalb muss man ihnen mit viel Respekt gegenübertreten. Wer zwar Geld hat, aber keinen Respekt, der ist in meinen Augen nicht würdig, sie zu besitzen.” Zitat Ende.

Dem damals gerade erst siebenjährigen Jungen sagt das noch nicht viel und er verbringt in den kommenden Jahren eine unbeschwerte Zeit mit dem Buchhändler und dessen Enkelin Larissa, die ihm mit ihren wissenschaftlich orientierten Experimenten und, ihrer Fähigkeit, jedes Schloß knacken zu können und ganz allgemein mit ihrer Besserwisserei aber auch oft zu großer Vertauensseligkeit ziemlich auf die Nerven geht. Arthur selbst verfügt allerdings auch über eine besondere Gabe: er kann aus tausenden von Büchern immer das richtige herausfinden.

Als Arthur im Alter von vierzehn Jahren wieder einmal in den Ferien bei Lackmann jobt, findet er ihn von einem geheimnisvollen Fremden überfallen und beraubt … und nun beginnt ein außergewöhnlich spannendes Abenteuer für Larissa und Arthur, in dem sie auf ihre Fähigkeiten noch oft zurückgreifen müssen. Der Bücherwurm weiht die beiden nämlich nun notgedrungen in ein sehr altes Geheimnis ein um die sogenannten Vergessenen Bücher aus der einst abgebrannten Bibliothek von Córdoba. 13 Bücher, geschrieben von Magiern, einem alten Volk aus der arabischen Wüste, die von jeweils einem Bewahrer getrennt voneinander an geheimen Orten gehütet und an besonders vertrauenswürdige Personen weitergegeben wurden. Einer dieser Nachfahren der Bewahrer war der Bücherwurm. Hätte man alle Bücher zusammen, verliehe das dem Besitzer unschätzbare Macht. Klar, dass es auch Sucher gibt, die diese Macht an sich reissen wollen und da der Bücherwurm zu alt für die gewaltige Aufgabe des Auffindens und Schutzes der vergessenen Bücher ist, betraut er Arthur und Larissa damit.

Natürlich ist diese Suche nicht ungefährlich und die beiden müssen sich sowohl zusammenraufen, um weiterzukommen und Gefahren zu bestehen, als auch auf moderne heutige Hilfsmittel wie dem Internet zurückgreifen, entscheiden, wem sie vertrauen können und wachsen zunehmend an der außergewöhnlichen Herausforderung. Eine Geschichte, die so spannend und realistisch logisch nachvollziehbar aufgebaut ist, zum Mitdenken, Mitfiebern anregt und dennoch wunderbare fantastische, ja märchenhafte Elemente enthält, von Freundschaft und Verantwortung zu erzählen weiß, findet man wirklich absolut selten.

Meine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung des Jahres 2009.


Hedwig hat insgesamt 14 Rezensionen angelegt.

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23.05.2010 Bewertung:  4 Ailis vergibt 8 von 10 Punkten

Ein schönes Jugendbuch!

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Dieses Buch macht es jedem Käufer leicht, denn hinter einem wunderschön gestalteten Einband verbirgt sich eine wundervolle Geschichte. Und für jeden echten Bücherwurm setzt der Autor noch eins drauf, denn das Thema seines Romans sind Bücher - damit sind wir Leseratten schnell geködert und nach der Lektüre dieses Jugendromans weiß ich, dass ich nach dem richtigen Köder geschnappt habe! ;)
Bevor man sich als Erwachsener an dieses Buch heranwagt, sollte man in der eigenen Lebensgeschichte einen großen Schritt zurückmachen und wieder mit den Augen eines Kindes lesen. Tut man dies nicht, hält man sich viel zu sehr damit auf, die Handlung allzu rational zu betrachten und nimmt sich damit jegliche Lesefreude. \"Arthur und die vergessenen Bücher\" wird aus der Perspektive eines 14-jährigen Jungen erzählt und man sollte in der Lage sein, seinem Blick auf die Geschichte ganz unverkopft zu folgen, damit der Zauber dieses Buches mit seiner Arbeit beginnen kann.

Arthur ist also 14 Jahre alt und arbeitet in den Ferien seit zwei Jahren für den Antiquar Johann Lackmann, den er nur den Bücherwurm nennt. Eines Tages stürmt ein seltsamer Mann das Antiquariat und verschwindet mit dem Bücherwurm im Büro, aus dem er kurz danach aber wieder aufgebracht hinausstürmt. Für den Rest des Tages bekommt Arthur seinen Chef nur noch einmal kurz nach diesem Vorfall zu sehen, danach nicht mehr, weswegen Arthur nach Feierabend einfach den Laden verschließt und zum Bücherwurm nach Hause geht, wo er während der Ferien auch wohnt. Als er morgens den Laden wieder betritt, findet er den Bücherwurm gefesselt am Boden seines Büros vor. Dieser erzählt ihm nun, dass er sich seit Jahren mit den so genannten vergessenen Büchern beschäftigt. Wer diese Bücher besitzt, hat danach die Macht, die Welt zu beherrschen. Daher gibt es Bewahrer dieser Bücher, aber auch Sucher, die diese Allmacht anstreben. Seit Jahren nun hat man nichts mehr von den Bewahrern und den vergessenen Büchern gehört, doch nun scheint eine neue Spur aufgetaucht zu sein und die Sucher sind schon mobilisiert. Der Bücherwurm überredet Arthur, sich auf die Suche nach dem \"Buch der Antworten\" zu machen und es zu finden, bevor es in die falschen Hände gerät. Er soll sich aber nicht alleine auf den Weg machen, sondern Larissa, die Enkelin des Bücherwurms, wird ihn begleiten. Ihre erste Reise führt die beiden nach Amsterdam, denn es gibt einen Hinweis darauf, dass sich das Buch dort befindet. Bereits im Zug merkt Arthur, dass sie sich nicht alleine auf der Suche nach dem Buch befinden und er lernt schnell, vorsichtig zu sein und niemandem zu vertrauen. Werden Arthur und Larissa das Buch finden? Und welche Abenteuer warten auf sie? Und werden sie es schaffen, der Erzfeindin des Bücherwurms und ihren Söhnen zuvorzukommen?

Dieses Buch ist spannend, ohne dabei reißerisch oder brutal zu sein und das macht in meinen Augen auch den besonderen Reiz dieser Geschichte aus. Es geschehen Dinge, die man sich nicht erklären kann und Arthur und Larissa begeben sich in viele Gefahren, aber keine der geschilderten Szenen hat einen Hang zu Grausamkeiten. Unter den aktuellen Jugendbüchern tummelt sich so einiges, was man den eigenen Kindern vielleicht eher ungern zum Lesen geben möchte, aber bei diesem Buch weiß man den Nachwuchs in guten Händen. Der junge Leser bekommt hier alles, was er braucht: zwei sympathische Protagonisten, Spannung, Verwirrung, ein bisschen was Magisches und viele kleine Rätsel, die es zu lösen gilt. Und auch der nicht mehr ganz so junge Leser kann mit diesem Roman schöne Lesestunden verbringen und noch einmal Kind sein.
Und wenn ihr wissen wollt, worum es sich bei den \"Sportsfreunden der Sperrtechnik\" handelt, dann lest dieses Buch und findet\'s raus!


Ailis hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt.

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19.06.2010 Bewertung:  5 stories48 vergibt 10 von 10 Punkten

Abenteuer ohne Ende....

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Meine Meinung :

An einem Sommertag besuchte der 5 jährige Arthur und sein Vater einen Buchladen, hier trifft Arthur zum erstenmal auf den Bücherwurm, einen Bekannten seines Vaters. Arthur wächst quasi in der Buchhandlung auf, als er dann 12 Jahre alt ist, bekommt er vom Bücherwurm eine Einladung nach Hause, dort bietet ihm der Bücherwurm einen Sommerjob in seinem Laden ab. Arthur nimmt natürlich an, nach einem Überfall auf den Antiquar, erfährt Artur das Geheimnis der vergessenen Bücher, es gibt deren 13 Stück. Da der Bücherwurm selber unabkömmlich ist, gehen Artur und Larissa auf die Suche nach dem \" Buch der Antworten \". Ihre Suche führt die beiden nach Amsterdam und danach nach Bologna, dabei stellt sich heraus, Arthur ist ein kommender Bewahrer, verfolgt werden die zwei von den sogenannten Suchern. Dabei auf dieser Jagd werden den beiden einige Helfer zur Seite stehen.

Als ich dieses Buch gestern zum erstenmal in den Händen hielt, kämpfte ich gegen mein Leseverlangen an....verlor natürlich haushoch.Dieses Buch ließ mich seit den ersten Seiten nicht mehr los, so tauchte ich in diese Geschichte ein. Gerd Ruebenstrunk hat einen lebendigen und farbigen Erzählerstil, der einen gefangen nimmt,die Begebenheiten im Amsterdam und Bologna hat er einfach wundervoll und faszinierend umgesetzt. Konnte das Buch vor Spannung nicht aus der Hand legen, so war ich vom Geschehen gefesselt. Ja, wiederhole mich, bei diesem Buch auch kein Wunder.

Das Buchcover mit den goldenen Eckenprägungen und die goldene Schrift, nicht zu vergessen die phantastischen Illustrationen, einfach ein Hingucker.

 

Mein Name ist Arthur.

Und ich bin kein Held

Auch wenn andere wie Larissa oder der Bücherwurm das Gegenteil behaupten - ich weiß es besser.

Aber ich bin kein Held.


stories48 hat insgesamt 5 Rezensionen angelegt.

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