| 23.02.2010 | Bewertung:
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Hedwig vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Mit dem Buch “Arthur und die vergessenen Bücher” von Gerd Ruebenstrunk und den überaus schönen schwarz-weiß Illustrationen von Laurence Sartin habe ich die Ehre und das besondere Vergnügen ein echtes Goldstück vorzustellen. Für mich ist es ein sogenanntes Jahrhundertbuch der sehr seltenen Sorte, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann und sich wünschte, sie würden niemals enden, weil einfach alles stimmig ist. Die fantastische Geschichte, die Gerd Ruebenstrunk hoffentlich auch noch in einem Nachfolgeband weiterspinnen wird, handelt von Arthur, einem ganz normalen 14jährigen Jungen, der außer Computerspielen und Musik auch noch ein Buchliebhaber geworden ist. Schon sehr früh, im Kindergartenalter, wurde er von seinem Vater oft bei einem befreundeten Buchladenbesitzer, den Arthur den Bücherwurm nennt, abgestellt, da die Eltern kaum Zeit für ihn hatten. Da er sich gut und respektvoll benimmt, darf Arthur in den Ferien im Laden mithelfen und nach ein paar Jahren zeigt ihm der Buchladenbesitzer, mit richtigen Namen Johann Lackmann, auch seine besondere Büchersammlung alter und teilweise sehr wertvoller Bücher im Hinterzimmer und offenbart sich dem Jungen gegenüber als leidenschaftlicher Jäger und Sammler besonderer Bücher, die er – wenn überhaupt – auch nur an andere Buchliebhaber verkauft, wenn diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zitat des Bücherwurms: “Alte Bücher sind keine Ware wie jede andere. Sie sind Zeugen ihrer Zeit. Durch sie hören wir die Stimmen unserer Vorfahren, lernen ihre Gedanken kennen und nehmen an ihrem Leben teil. Deshalb muss man ihnen mit viel Respekt gegenübertreten. Wer zwar Geld hat, aber keinen Respekt, der ist in meinen Augen nicht würdig, sie zu besitzen.” Zitat Ende. Dem damals gerade erst siebenjährigen Jungen sagt das noch nicht viel und er verbringt in den kommenden Jahren eine unbeschwerte Zeit mit dem Buchhändler und dessen Enkelin Larissa, die ihm mit ihren wissenschaftlich orientierten Experimenten und, ihrer Fähigkeit, jedes Schloß knacken zu können und ganz allgemein mit ihrer Besserwisserei aber auch oft zu großer Vertauensseligkeit ziemlich auf die Nerven geht. Arthur selbst verfügt allerdings auch über eine besondere Gabe: er kann aus tausenden von Büchern immer das richtige herausfinden. Als Arthur im Alter von vierzehn Jahren wieder einmal in den Ferien bei Lackmann jobt, findet er ihn von einem geheimnisvollen Fremden überfallen und beraubt … und nun beginnt ein außergewöhnlich spannendes Abenteuer für Larissa und Arthur, in dem sie auf ihre Fähigkeiten noch oft zurückgreifen müssen. Der Bücherwurm weiht die beiden nämlich nun notgedrungen in ein sehr altes Geheimnis ein um die sogenannten Vergessenen Bücher aus der einst abgebrannten Bibliothek von Córdoba. 13 Bücher, geschrieben von Magiern, einem alten Volk aus der arabischen Wüste, die von jeweils einem Bewahrer getrennt voneinander an geheimen Orten gehütet und an besonders vertrauenswürdige Personen weitergegeben wurden. Einer dieser Nachfahren der Bewahrer war der Bücherwurm. Hätte man alle Bücher zusammen, verliehe das dem Besitzer unschätzbare Macht. Klar, dass es auch Sucher gibt, die diese Macht an sich reissen wollen und da der Bücherwurm zu alt für die gewaltige Aufgabe des Auffindens und Schutzes der vergessenen Bücher ist, betraut er Arthur und Larissa damit. Natürlich ist diese Suche nicht ungefährlich und die beiden müssen sich sowohl zusammenraufen, um weiterzukommen und Gefahren zu bestehen, als auch auf moderne heutige Hilfsmittel wie dem Internet zurückgreifen, entscheiden, wem sie vertrauen können und wachsen zunehmend an der außergewöhnlichen Herausforderung. Eine Geschichte, die so spannend und realistisch logisch nachvollziehbar aufgebaut ist, zum Mitdenken, Mitfiebern anregt und dennoch wunderbare fantastische, ja märchenhafte Elemente enthält, von Freundschaft und Verantwortung zu erzählen weiß, findet man wirklich absolut selten. Meine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung des Jahres 2009. |
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| 23.05.2010 | Bewertung:
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Ailis vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Dieses Buch macht es jedem Käufer leicht, denn hinter einem wunderschön gestalteten Einband verbirgt sich eine wundervolle Geschichte. Und für jeden echten Bücherwurm setzt der Autor noch eins drauf, denn das Thema seines Romans sind Bücher - damit sind wir Leseratten schnell geködert und nach der Lektüre dieses Jugendromans weiß ich, dass ich nach dem richtigen Köder geschnappt habe! ;) |
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Ailis hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Ailis anzeigen. |
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| 19.06.2010 | Bewertung:
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stories48 vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Meine Meinung : An einem Sommertag besuchte der 5 jährige Arthur und sein Vater einen Buchladen, hier trifft Arthur zum erstenmal auf den Bücherwurm, einen Bekannten seines Vaters. Arthur wächst quasi in der Buchhandlung auf, als er dann 12 Jahre alt ist, bekommt er vom Bücherwurm eine Einladung nach Hause, dort bietet ihm der Bücherwurm einen Sommerjob in seinem Laden ab. Arthur nimmt natürlich an, nach einem Überfall auf den Antiquar, erfährt Artur das Geheimnis der vergessenen Bücher, es gibt deren 13 Stück. Da der Bücherwurm selber unabkömmlich ist, gehen Artur und Larissa auf die Suche nach dem \" Buch der Antworten \". Ihre Suche führt die beiden nach Amsterdam und danach nach Bologna, dabei stellt sich heraus, Arthur ist ein kommender Bewahrer, verfolgt werden die zwei von den sogenannten Suchern. Dabei auf dieser Jagd werden den beiden einige Helfer zur Seite stehen. Als ich dieses Buch gestern zum erstenmal in den Händen hielt, kämpfte ich gegen mein Leseverlangen an....verlor natürlich haushoch.Dieses Buch ließ mich seit den ersten Seiten nicht mehr los, so tauchte ich in diese Geschichte ein. Gerd Ruebenstrunk hat einen lebendigen und farbigen Erzählerstil, der einen gefangen nimmt,die Begebenheiten im Amsterdam und Bologna hat er einfach wundervoll und faszinierend umgesetzt. Konnte das Buch vor Spannung nicht aus der Hand legen, so war ich vom Geschehen gefesselt. Ja, wiederhole mich, bei diesem Buch auch kein Wunder. Das Buchcover mit den goldenen Eckenprägungen und die goldene Schrift, nicht zu vergessen die phantastischen Illustrationen, einfach ein Hingucker.
Mein Name ist Arthur. Und ich bin kein Held Auch wenn andere wie Larissa oder der Bücherwurm das Gegenteil behaupten - ich weiß es besser. Aber ich bin kein Held. |
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Bibliothek: Arthur und die vergessenen Bücher von Gerd Ruebenstrunk
Rezensionen











