| 05.07.2009 | Bewertung:
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Blindfisch /// Tista vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Leseprobe, Titel und Cover lassen uns glauben, dass dies ein „frisch-fromm-fröhlicher“ Frauenroman ist, in dem uns der ganz alltägliche „fröhliche“ Wahnsinn der drei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein können, locker erzählt wird und munter dahinplätschert. Mitnichten…. Natürlich kommt der Humor in diesem Buch nicht zu kurz und mit viel Selbstironie wird uns das Leben von Lena, der völlig überforderten Mutter von vier Kindern und einem ständig arbeitenden Mann und einem Haus voller Tiere geschildert. Das Leben der coolen Marie, die in einer Bar arbeitet und es in den Augen ihrer Eltern zu nichts gebracht hat und das von Asa, die zwar viel Geld hat, aber auch einen unerfüllten Kinderwunsch. Aber diese Probleme sind schon ernsthafter Natur; wenn Lena vor lauter „Kinder-Küche-Kühe“ mit ihrem Leben nicht mehr fertig wird – wenn Asa an nichts anderes mehr denkt als daran, wann sie am sichersten schwanger wird und wenn Marie das Leben hinter der Bar satt hat – wenn sie einsam ist – und endlich bei sich ankommen möchte. Denn alle drei sind an einem Punkt angelangt, an dem sie intensiv über ihr Leben nachdenken und zu der Erkenntnis kommen, dass sie dringend etwas ändern müssen. Und dann stirbt der Vater der Schwestern und alles ändert sich…….. Konflikte unter den Schwestern, die lange geschwelt haben, flammen auf und führen zu Belastungen im Zusammenleben. Lena flieht aus ihrem Alltag und macht Pläne für ein neues Leben – zwar mit Mann und Kindern, aber völlig neu, so dass sie wieder glücklich leben und atmen kann. Die Barfrau Marie wird zur Bauersfrau und sorgt letztendlich dafür, dass die große Familie nicht auseinander bricht, trotz aller Katastrophen, die über die Schwestern hereingebrochen sind und für die sie letztendlich zum Teil auch selber verantwortlich sind. Allerdings würde ich dem Buch ein zum Inhalt passenderes Cover und einen anderen Titel geben. |
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Blindfisch /// Tista hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Blindfisch /// Tista anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 3 von 10 Punkten |
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Einzigste Gemeinsamkeit: LebenskriseInhalt: Die drei Schwestern Lena, Marie & Äsa sind in allen Belangen grundverschieden. Lena ist Herrin über ihre Rasselbande, einen kleinen Privatzoo und einen Mann, dessen Firma seine Familie ist und umgekehrt. Außerdem muss sie in Teilzeit arbeiten, sonst würde das schon ohnehin knappe Geld nicht ausreichen. Sex hatten sie und ihr Mann Robert schon lange nicht mehr. Marie lebt mit ihrem Rottweiler Otto ininer kleinen Wohnung, sie ist Barchefin und kommt mit ihrem Geld eigentlich ganz gut aus. Sie gönnt sich nur hin und wieder ein sexuelles Abenteuer mit einem ihrer drei Gelegenheitsliebhaber und hat bereits mehrere Abtreibungen hinter sich. Äsa. die erfolgreiche Karrierefrau dagegen lebt mit ihrem Mann Adam in einer riesigen Wohnung und hat immer genug Geld. Für sie kommt Sex nur kurz vor dem Eisprung in Frage um endlich das lang ersehnte Wunschkind zu bekommen. Doch eins haben die Schwestern trotz aller Unterschiede gemeinsam: Jede von ihnen ist unglücklich und steckt in einer Lebenskrise. Lena ist komplett überfordert, marie einsam und unzufrieden mit ihrem Chef und Äsa leidet immer mehr unter ihrer Kinderlosigkeit. Als die Schwestern dann einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten müssen, ist bald nichts mehr so wie es davor war... Zum Autor: Emma Hamberg, geboren 1971 im schwedischen Vänersborg, hat mehrere Kinder- und Jugendbücher geschrieben sowie als Comiczeichnerin und für Rundfunk und Fernsehen gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in einem Vorort von Stockholm. Meine Meinung: Das Buch enthält mehr, als es durch den Titel zu enthalten scheint. Denn um einen einfachen Liebesroman handelt es sich nicht, denn nur nach Liebe sucht hier niemand. Es handelt von der Suche dreier Schwestern nach einer besseren Zukunft. Anfangs hat jede Schwester einen eigenen Handlungsstrang, aber durch die Ereignisse vermischen sich diese immer mehr miteinander. Erzählt wir diese Suche in der 3. Person, aber man kennt auch die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. Die Autorin hat eine familiäre, moderne & offene Erzählweise gewählt, die aber oft ländlich plump wirkt. Die meist kurzen und abgehackten Sätze machen es etwas anstrengend das Buch zu lesen, auch wenn es nicht sehr anspruchsvoll ist. Die humorvollen Stellen sind aber mit Witz geschildert und haben mit gut gefallen. Die Autorin hat für ihren Roman vielseitige Protagonisten geschaffen, die oft typische Klischees (gestresst Mutter „parkt“ Kinder vor dem Fernseher...) erfüllen. Die überschaubare Anzahl an Hauptpersonen sorgt dafür, dass man jede von ihnen gut kennenlernen kann und auch jede davon viel Tiefgang besitzt. Allerdings sind leider auch fast alle Figuren äußerst unsympathisch, allen voran die überforderte Mutter Lena, die bei jedem Dü-de-li-dü-dö des Eiswagens- der von einem charmanten und gut aussehenden Mann gefahren wird, der Lena’s Herz schneller schlagen lässt - aus dem Haus rennt und vom letzten Geld Eis ohne Ende kauft. Aber auch die Irene, die Mutter der Schwestern, die Äsa mit einer Kuh vergleicht die geschlachtet wurde, weil sie kein Kalb geboren hatte und ihrer Töchter teils kalt behandelt wirkt durch ihre unsensible, abweisende Art sehr unsympathisch. Fazit: Erwartet hatte ich ein vorhersehbares, vor sich hindümpelndes Buch. In der Beziehung ist es der Autorin gelungen mich zu überraschen. Überzeugen konnte sie mich allerdings nicht. Zwar ist die Idee neu, aber die Umsetzung weißt zuviel Altbekanntes auf. Auch die Vor- und Nachteile eines jeden Lebenstils werden aufgezeigt, diese sind allerdings oft viel zu überzogen dargestellt. Und das Ende ist leider schlecht und genauso abgehackt, wie der Schreibstil der Autorin. Deswegen von mir nur 2 von 5 möglichen Landliebepunkten. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 9 von 10 Punkten |
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Zur Autorin:Emma Hamberg, geboren 1971 im schwedischen Vänersborg, hat mehrere Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in einem Vorort von Stockholm. Nach „Immer dieser Zirkus mit den Männern“ wurde auch ihr neuer Roman, „Landliebe gesucht“, zu einem überragenden Erfolg. Meine Meinung: Es handelt sich um einen Familienroman. Die Beschreibungen sind gut nachvollziehbar und durch immer neue Ereignisse wird es nie langweilig. Die Sprache ist locker bis leger. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 8 von 10 Punkten |
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Maiglöckchen oder Distelfeld......ist hier die Frage. In Emma Hambergs Frauenroman "Landliebe gesucht" oder auch "Brunstkalendern" genannt, geht es um die drei Schwestern Lena, Asa und Marie die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Lena mit vier Kindern Ihnren Mutterpflichten mehr oder weniger nachkommt, versucht Asa die vermögende Geschäftsfrau vergebens ein Kind zu bekommen. Marie, die dritte im Bunde, geht voll und ganz in Ihrem Beruf der rockenden Barfrau auf, die mit Ihrem Hund Otto durch dick und dünn geht. An Männern, Zigaretten und Snus darf es bei Marie auf keinen Fall fehlen. Auch die Eltern, Irene und Rolf, der drei Schwestern, scheinen nicht allzu interessiert an Ihren Kindern, denn der große Hof mit hunderten von Kühe steht in Ihrem Lebensmittelpunkt. So lebt jeder sein Leben, bis zu dem Tag als Rolf plötzlich stirbt und nicht nur das Leben von Irene, sondern auch das Ihrer Töchter aus dem Ruder läuft. Emma Hamberg, 1971 im schwedischen Vänersborg geboren, lebt mit Ihren drei Töchtern und Ihrem Mann in einem Vorort von Stockholm. Mir hat dieser, nach dem Buchcover zu urteilen, kitschige Frauenroman gut gefallen. Einige witzige Passagen sind so herzlich wieder gegeben, dass schmunzeln vorprogrammiert ist und langweilige Stellen im Buch von vornherein ausgeschlossen sind. In einer frischen Art und Weise beschreibt Frau Hamberg Ihre drei Protagonistinnen so, dass man als Leser jede der drei Frauen bildlich vor sich sieht. Doch das Klischee von Kitsch schwindet von Seite zu Seite mehr dahin, als klar wird, dass es hier nicht um das finden der großen Liebe sondern um die Suche nach einem besseren Leben geht. Die Charaktere sind alle auf Ihre Weise sehr eigen und wollen vorerst selbst Ihr Leben auf die Reihe bekommen. Als Lena Ihren Mann und die Kinder verlässt um sich mit dem Eisverkäufer einzulassen, springt Asa als Ersatzmutter ein. Um das Chaos noch perfekt zu machen, stirbt Rolf, Irenes Mann. Daraufhin reise Marie zu Inge und holt auf dem Hof Ihre Versäumnisse von früher auf. Der Schreibstil von Emma Hamberg ist sehr flüssig, kurze Sätze, eine einfache, fast schon im bäuerlichen Stil "plumpe" Ausdrucksweise und viele Abschnitte gliedern den Roman. Die Kapitel sind etwas unübersichtlich eingeteilt. Vorerst denkt man, dass immer ein Kapitel einer Protagonistin gewidmet ist, doch im laufe des Buches wird in einem Kapitel von Lena zu Asa über Marie hin und her gesprungen. Anfangs ist es gewöhnungsbedürftig, nach dem umblättern ohne Vorwarnung gleich bei einem anderen Protagonisten zu sein, wo man es aus anderen Romanen gewöhnt ist Punkte oder Schörkel an diesen Stellen zu finden. Das scheinbar offene Ende, lässt Platz für die Wünsche & Gedanken des Lesers und Frau Hamberg kann dieses Potenzial nutzen, um einen weiteren "Landliebe gesucht" Roman zu schreiben. Ein Frauenroman für einen gemütlichen Abend, als leichte Kost, bei Kerzenschein und einem Glas Wein. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 6 von 10 Punkten |
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Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich anhand des Titels etwas ganz anderes erwartet hatte, als das Buch mir schließlich gebracht hat. "Landliebe gesucht" - den deutschen Titel verband ich eher mit einem romantischen und witzigen Frauenroman, irgendetwas, was an eine witzige Version von "Bauer sucht Frau" in Romanform erinnert. So war es aber keineswegs. Emma Hambergs Roman ist eher eine Familiengeschichte. Ein wenig witzig, ja, vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch leicht romantisch, aber hauptsächlich tragisch. Es geht um die Schwestern Åsa, Lena und Marie, die allesamt erwachsen sind und ihr eigenes Leben leben und die unterschiedlicher nicht sein können. Lena, die unzufriedene Mutter von vier Kindern, deren Mann nie zu Hause ist, Marie, die mit ihren Silikonbrüsten seit Jahren nachts in einer Hard Rock-Bar arbeitet und Åsa, die zwar einen Mann und mehr Geld hat, als sie überhaupt gebrauchen kann, aber leider nicht die gewünschten Kinder. Als schließlich der Vater der Schwestern stirbt und ihre Mutter nun alleine mit dem riesigen Hof und hundert Kühen da steht, ändert sich das Leben aller drastisch auf dramatische Weise. Auf liebevolle Art und Weise entwickelt die Autorin die überschaubare Anzahl an Charakteren und verleiht ihnen Tiefe, indem sie die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Die Sprache ist alltagstauglich. Hamberg schreibt, wie die Charaktere tatsächlich denken oder reden könnten. Teils ein wenig abgehackt, an einigen Stellen etwas konfus, was den Lesefluss leicht stören kann. Insgesamt ist Emma Hamberg da eine nette Familiengeschichte für zwischendurch gelungen, in der es hauptsächlich um Fehltritte des Lebens und Familienzusammenhalt geht. Die Handlung ist nicht wirklich vorhersehbar, denn es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, die das Buch dann doch wieder spannend erscheinen lassen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 9 von 10 Punkten |
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Schon die Leseprobe hat mich sehr begeistert und zum Lachen gebracht. Da hatte ich allerdings noch geglaubt, dass dieses Buch eher für mehr oder weniger freche Frauen geschrieben wurde und über genau solche erzählt.Klar, es dreht sich um freche Frauen, um einige sogar, aber deren Frechheit steht nicht direkt im Vordergrund, sondern eher ihr Leben und besonders ihr Familienleben. Die drei grundverschiedenen Schwestern Asa, Marie und Lena sind allesamt grundverschieden, müssen aber zusammen halten, als ihr Vater stirbt und ihre Mutter sie braucht. Sehr turbulent geht es in dieser Zeit zu, denn Lena, die vierfache Mutter ist, ist mit ihren Kräften am Ende, denn ihr Mann ist ihr keine große Hilfe und so kommt es dazu, dass Lena verschwindet, Asa, die eigentlich helfen wollte, eine kleine Affäre mit Lenas Mann hat und Marie ihren Job verliert um ihrer Mutter zu helfen. Hier zeigt sich schließlich wie eng Familienbande sein können. Emma Hamberg erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Mal aus Sicht der Schwestern, der Mutter oder auch aus der Sicht von Lenas Mann. Je nach Sicht ist der Schreibstil auch entsprechend, aber immer sehr leb- und glaubhaft. Insgesamt schreibt Hamberg einfach sehr authentisch und flüssig, so dass das Leben auf jeden Fall viel Spaß macht - selbst mir als Mann. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 6 von 10 Punkten |
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Anhand des Titels hatte ich "Landliebe gesucht" schnell in die Schublade "triviale Frauenliteratur" gepackt. Das wird dem Buch jedoch absolut nicht gerecht. Es geht weniger darum eine Liebe zu finden, sondern eher den Weg zurück zu den eigenen Wurzeln und der Familie. Meiner Meinung nach, wäre daher der Originaltitel "Brunstkalender" passender gewesen (die Zusammenhänge klären sich im Buch) und zudem hätte er sicherlich auch mehr die Neugier potenzieller Leser geweckt.Einige Schwierigkeiten hatte ich mit der schwedischen Währung und den schwedischen Begriffen im Text. Ich hätte es schön gefunden, wenn für die deutschen Leser ein kleiner Glossar oder Fußnoten vorhanden gewesen wären. Die Einblicke in schwedische Traditionen ("Sandwichtorten") und die unterschiedliche Sichtweise der Schwestern auf Land und Leute empfand ich als sehr interessant. Insgesamt war das Buch tiefgründiger als ich erwartet hatte. Hier wird keine heile Welt vorgegaukelt und alle Probleme lösen sich zum Ende in Wohlgefallen auf. Die anfangs so harmonische Welt der Schwestern zerbröckelt. Was sie jeweils für die Erfüllung ihres Traums gehalten haben, entwickelt sich immer mehr zum Albtraum. Doch wie entkommt man einem Albtraum den man selbst geschaffen hat? "Landliebe gesucht" bietet keine Lösung für jedes Problem, doch am Ende ist klar, dass jedes Problem kleiner wird, wenn man eine Familie hat die hinter einem steht. Symbolisch entwickelt sich der Sonnenschein zu Anfang rasch zu einem heftigen Gewitter. Das Buch endet mit dunklen Wolken am Himmel, doch es blitzen schon wieder die ersten Sonnenstrahlen durch. Der Rest bleibt der Phantasie der Leser überlassen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Emma Hamberg den drei Schwestern vom Solvändan Hof ein weiteres Buch widmet. Fazit: |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Fascination vergibt 10 von 10 Punkten |
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Das Leben ist kein ZuckerschleckenrnrnAutorrnrnEmma Hamberg: geboren 1971 in Vänersborg / SchwedenrnAutorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, ebenfalls tätig als Comiczeichnerin und für Rundfunk und Fernsehen, verheiratet, 3 KinderrnrnBuchinhaltrnrnEmma Hamberg beschreibt in Landliebe gesucht Leben, Lieben und Leiden der drei Schwestern Marie, Lena und Ã…sa.rnAufgewachsen zwischen Kühen und Landwirtschaftspflichten, hat sich jede von ihnen vom heimatlichen hof Solvändan losgesagt und jeweils ihre ganz eigene Lebensweise entwickelt.rnrnMarie, jenseits der 40, ist Barchefin der Rock´n´chocks-Bar und ein wandelndes Klischee schlechthin. Aufreizende Kleidung, künstliche Oberweite, gebleichte Mähne, ohne feste Beziehung dafür aber gleich drei Liebhaber für gelegentliche Abenteuer bei Bedarf.rnrnLena, 34 Jahre, ist verheiratet und Mutter. Neben Robert, ihrem Mann, und den vier Kindern Josefine, kurz Jossi, Vilda, Engla und Hampus, bevölkern Kaninchen, Hunde, Katzen und Meerschweinchen Haus und Hof.rnDa das Geld hinten und vorne nicht reicht, muss Lena neben zahlreichen Haushaltspflichten ab und zu im Laden, in der Kindertagesstätte und in der Schulküche dazuverdienen.rnrnSchließlich bleibt noch Ã…sa. Sie und Adam wohnen in einer eigenen 224 qm Wohnung, die Ã…sa neben zwei weiteren Einzimmerapartments finanzieren konnte, nachdem sie ein äußerst lohnenswertes Geschäft mit Aktien machte.rnAdam und sie teilen einige Gemeinsamkeiten wie ihre Arbeit in der IT-Branche, ihre Liebe zu Internet, Bergwandern und Langlauf und ihre Schüchternheit. rnrnZum dritten Geburtstag von Hampus, der kurz bevorsteht, werden sie zusammentreffen…rnrnMeine MeinungrnrnSo unterschiedlich die Lebensweisen der Schwestern auch sind, haben die drei doch auch einiges gemeinsam. rnJede von ihnen ist im Grunde ihres Herzens unglücklich mit dem Leben, das sie führt. Alle drei werden auf ihre Weise vom Gefühl der Unzulänglichkeit verfolgt und sind eifersüchtig beziehungsweise neidisch auf Leben und vermeintlichen Erfolg der anderen.rnDes Weiteren neigen sie dazu, belastenden Situationen oder Konfrontationen aus dem Weg zu gehen und ihren Problemen eher davonzulaufen, anstatt sie zu kommunizieren, sich ihnen zu stellen oder um Rat oder Hilfe zu bitten. rnrnLena ist mit Haushalt, Kindern, Tieren und einem Mann, der mehr Zeit als nötig bei der Arbeit verbringt, vollends überfordert.rnrnÃ…sa ist trotz Mann an ihrer Seite einsam und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind, was aber nicht so recht klappen will.rnrnMarie mimt wie immer nach außen die Coole und spielt diese Rolle bereits so lange mit Perfektion, dass sie sich dessen gar nicht mehr bewusst ist. Erst recht nicht ihren wahren Gefühlen und Wünschen.rnrnHinzu kommt, dass auch die Eltern bestimmte Erwartungen an ihren Nachwuchs haben, die beispielsweise Marie und Ã…sa trotz Erfolg im Leben bis dato nicht erfüllen.rnWie bei der täglichen Arbeit auf dem Hof benutzen sie auch im Zusammenhang mit ihren Töchtern Begriffe wie Brunstkalender oder Jungkühe, als seien sie Teil des Milchhofes wie Vieh und keine eigenständigen Menschen.rnKühe, die nicht kalben werden geschlachtet, zu mehr taugen sie nicht. Kurz und schmerzlos.rnrnSo nimmt das Unglück seinen Lauf!rnrnLea befindet sich derzeit in einem permanenten Strudel aus Wut, Trauer und Hilflosigkeit.rnErst Eismann Conny zaubert ein Lächeln zurück in Lenas tristen, trüben Alltag.rnDie Melodie des Eisautos schiebt ihre Mundwinkel nach oben wie ein Pawlowscher Reflex und reanimiert ihre Lebensgeister.rnrnIndessen selbige Lebensgeister aus Ã…sas und Adams Sexualleben dem Brunstkalender, der Sex nur an fruchtbaren Tagen erlaubt, zum Opfer fallen.rnrnAls Marie noch vor Wut regelrecht überschäumt, dass das dumme Gör des Chefs mehr Geld in den Allerwertesten geschoben bekommt, während sie sich mit ihren 42 Jahren selbigen Nacht für Nacht aufreißt, kommt plötzlich der bittere Anruf: Papa ist tot…rnrnMaries Gedanken rotieren um den Hof, Ã…sa indes hat mit deutlichen Schuldgefühlen zu kämpfen und Lena befürchtet, ihr gehe die Kraft aus und zieht drastische Konsequenzen.rnrnJede der Schwestern kämpft mit ihren eigenen aktuellen Problemen und erlebt durch den Tod des Vaters und die Hilflosigkeit der Mutter eine zusätzliche Belastung, nicht nur in der Tragik der Situation, sondern auch in der Konfrontation mit den jeweils anderen, ebenso wie mit den vielen bisher unausgesprochenen, teils unverarbeiteten Aspekten untereinander.rnEs wimmelt vor Emotionen, die nicht gezeigt werden können, weil zu lange an der schützenden Fassade festgehalten wurde. Gefühlskälte nach außen, bedingungslose Liebe und Herzlichkeit im Innern.rnrnEmma Hamberg setzt diese psychologische Seite der Handlung gezielt um und schafft damit einen absolut glaubwürdigen Hintergrund mit authentischen Charakteren, wie aus dem wahren Leben entsprungen.rnrnKurze abgehackte Sätze, teilweise anstelle von Aufzählungen, machen deutlich, wie die Gedanken der Figuren rotieren, wie sie zum Beispiel versuchen, der Lage Herr zu werden, die Situation in den Griff zu kriegen.rnSicherlich kein alltäglicher Stil, aber er passt ganz einfach zur Geschichte, verdeutlicht Empfinden der einzelnen Charaktere und lässt die Handlung nachvollziehbar und lebendig wirken.rnrnDie Autorin schreibt modern und direkt, Umgangssprache und selbst Flüche sind keine Seltenheit.rnrnIn fließenden Perspektivenwechseln und ausgereifter Dramaturgie erleben wir eine Fülle von Emotionen: Wut, Kummer, Hilflosigkeit, Verbitterung, Eifersucht, Verzweiflung, Neid, Fassungslosigkeit, Trauer, Ohnmacht, Einsamkeit, Enttäuschung, Sarkasmus, Ironie, Angst, Panik, Freude, Lachen, Harmonie, Kampfeswille, Hoffnung, Aufregung, Hektik, Stolz und Ruhe. All dies verpackt in nur knapp 350 Seiten!rnrnIm Verlauf der Handlung erkennen die Schwestern, ihre Ansprüche in realistische Bahnen zu lenken, würdigen und wertschätzen schließlich was sie haben, übernehmen Verantwortung und lernen Dankbarkeit zu zeigen.rnrnNachdem man sich durch die Nähe, die Hamberg vermittelt, doch sehr stark an die Schwestern gewöhnen konnte, mit ihnen Freude und Leid durchlebt hat, kommt man nicht umhin, ihnen nur das Beste zu wünschen.rnSo gesehen hat die Autorin einen zufrieden stellenden Abschluss des Romans gefunden.rnDas Ende spricht zwar den Erfolg nicht wortwörtlich aus, schafft jedoch die Möglichkeit, sich eine bis dato glückliche Wendung vorzustellen.rnEine Zukunft, die Schwestern, Partner, Mutter und Hof zusammenschweißen wird.rnDie Weichen sind eindeutig gelegt, der nötige Zusammenhalt geschaffen. Sie müssen ihr Glück nur noch beim Schopfe packen, dann können sie (in meiner Phantasie) gemeinsam auch alle Schwierigkeiten beiseite räumen.rnrnEin wohliger Ausgang für eine unterhaltsame Geschichte.rnrnFazitrnrnTrotz all der Tragik und ausschweifenden Darstellung schwieriger Situationen, hat es - verflixt noch eins - richtig Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen.rnrnGäbe es einen Folgeband um die drei Schwestern samt Anhang, ich wäre zweifelsohne sofort dabei!rn
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Fascination hat insgesamt 13 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Fascination anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Maren vergibt 6 von 10 Punkten |
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Die drei Schwestern Marie, Lena und Asa sind Bauerntöchter, führen nun aber jede ein völlig anderes Leben. Lena wurde jung Mutter, hat inzwischen vier Kinder, die sie voll beanspruchen. Asa wünscht sich sehnlich ein Kind, doch sie wird einfach nicht schwanger. Marie ist beruflich erfolgreich und genießt öfter kleine Affären. Lena ist unzufrieden als Hausfrau und Mutter, ihr einziger Lichtblick ist der Eismann Conny, in den sie sich verliebt. Asa leidet unter der ungewollten Kinderlosigkeit. Marie kommt mit dem täglichen Streß meist ganz gut zurecht. Dann stirbt der Vater der Schwestern, die Mutter steht nun allein mit dem Bauernhof voller Kühe da. Marie fährt zu ihr, unterstützt sie, packt mit an. Lena brennt mit dem Eismann durch, Asa kümmert sich um ihre Kinder. Die drei Schwestern versuchen jede für sich mit der neuen Situation klarzukommen. Titel und Cover lassen unwillkürlich Assoziationen zu Bauer sucht Frau aufkommen, der Roman überrascht dann aber mit einer doch eher ernsthaften (auch wenn ab und zu Humor durchschimmert) Familiengeschichte. Der Schreibstil ist einfach und leicht, auch wenn er anfangs etwas ungewohnt zu lesen ist, da die Autorin im Präsens schreibt. Ich fand es nett zu lesen, mehr aber auch nicht. Für zwischendurch okay und wer Familiengeschichten mag, ist mit diesem Buch gut bedient. |
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Maren hat insgesamt 160 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Maren anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 9 von 10 Punkten |
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Chaos, Probleme & die Suche nach dem GlückDie drei Schwestern Lena, Äsa und Marie müssen nach dem Tod des Vaters zusammenhalten - was gan normal klingt ist hier schwer zu ermöglichen. Denn die drei Schwestern sind komplett verschieden und führen alle ihr eigenes Leben mit eigenen Problemen. Lena ist mehrfache Mutter, hat einen Teilzeitjob und ist komplett überfordert, Marie ist Barfrau, hat aber keine Familie und ist mit ihrem Chef unzufrieden und Äsa, die erfolgreiche Karrierefrau, leidet unter ihrer Kinderlosigkeit. Als dann der Vater stirbt, ist für alle drei nichts mehr so, wie es vorher war... Das Buch hat mich überrascht, denn es beinhaltet noch wesentlich mehr, als die Inhaltsangabe vermuten ließ. Es handelt sich hier nicht um einen freche Frauenroman oder Liebesroman, sondern um einen Familienroman. Es ist die Suche von 3 Frauen nach ihrem wahren Glück. Die Handlungen der Personen sind nachvollziehbar, auch wenn im richtigen Leben oft anders gehandelt werden würde. Die Sprache ist locker und das Buch lässt sich sehr gut lesen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und die unerwarteten Ereignisse haben mich noch mehr von dem Roman überzeugt. Und oft ist es im Leben ja wirklich so, das man erst einen Schicksalsschlag erleiden muss, bevor man erkennt was für einen im Leben wirklich wichtig ist. |
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Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Anonym anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 3 von 10 Punkten |
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Der Roman "Landliebe gesucht" war für mich der erste Roman der Autorin Emma Hamberg.rnDer Titel und der Klappentext lassen auf einen heiteren Roman und unbeschwerte Lesestunden schließen, aber leider wurden meine Hoffnungen diesbezüglich enttäuscht. rnrnMarie, Asa und Lena sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.rnAufgewachsen auf dem Bauernhof ihrer Eltern Rolf und Irene, der sich auf Kühe spezialisiert hat, sind sie im Laufe ihres Leben ganz unterschiedliche Wege gegangen. rnMarie ist mit 42 Jahre die älteste der drei Schwestern. Sie lebt mit ihrem Hund Otto als Single ohne feste Beziehung geschweige denn Kinder. Eigentlich mag sie ihr Leben als Barfrau, ihre aufgepumpten Brüste und ihre gelegentlichen Liebhaber. rnAsa, die mittlere und der "schlaue Kopf der Familie" müsste eigentlich glücklich sein sie ist verheiratet, beruflich erfolgreich und wohlhabend. Wenn da nicht der unerfüllte Kinderwunsch wäre, der Asa und ihre Beziehung zu ihrem Mann Adam in Mitleidenschaft zieht. rnLena dagegen ist verheiratet, hat vier Kinder und ist mit ihrer Familie, sich selbst und dem Leben hoffnunglos überfordert. Der smarte Eismann Conny ist da nur noch der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt ….... rnAls Rolf, der Vater der drei unerwartet stirbt, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt Marie erkennt, wie leer ihr Leben eigentlich ist, Lena verlässt ihre Familie und geht zu Conny und Asa kümmert sich ein bisschen zu sehr- um ihren Schwager und die verwaisten Kinder. Das Chaos ist also vorprogrammiert. Es kommt zu einem Showdown, als sich die Familie Weihnachten auf dem elterlichen Hof trifft. rnrnDer erste Gedanke, der mir zu diesem Buch kommt ist die Autorin lässt wirklich kein Klischee aus. Die Personen sind so überzeichnet, das sie auf mich schon unsympathisch und gekünstelt gewirkt haben. Einzig Marie konnte ich ein wenig Verständnis und Sympathie entgegenbringen. Die Atmosphäre der Geschichte ist nicht wie erwartet heiter, sondern düster und bedrückend, da alle Protagonisten über Maß in Selbstmitleid versinken. Die schwerwiegenden Themen wie zum Beispiel der Tod des Vaters wurde viel zu schnell abgehakt und ist in der Familie zugunsten der eigenen Problemchen in den Hintergrund getreten Die Handlungen der einzelnen Personen konnte ich wenig bis absolut nicht nachvollziehen, besonders mit Lena hatte ich so meine Probleme (wie kann eine Mutter ihre Kinder verlassen?) Auch der Vergleich zwischen dem Inseminieren der Kühe / dem Brunftkalender / dem Schlachten der nicht fruchtbaren Kühe und der nicht schwanger werdenden Asa fand ich weder witzig und amüsant, sondern eher roh und unsensibel.rnAls Positiv habe ich die einfache Schreibweise empfunden, die Sprache war locker und man ist wirklich schnell in die Geschichte rein gekommen.Teilweise konnte man auch einige witzige / ironische Ansätze finden, die aber leider in der Minderheit waren und nicht ganz zu der Stimmung des Romans passen wollten. Das Ende lässt schon viel Spielraum offen, wie das Leben der drei Schwestern noch weitergehen könnte, einige Handlungsfäden werden nicht verknotet. Ein Epilog wäre hier ganz schön gewesen, denn am Ende interessiert es einen ja doch, wie die Geschichte zu Ende geht. rn Noch immer rätsle ich, in welche Kategorie ich dieses Buch einordnen soll und kann nur zu einem Schluss kommen: Nicht empfehlenswert.
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Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Anonym anzeigen. |
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| 24.05.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 6 von 10 Punkten |
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![]() Die drei Schwestern Marie, Åsa und Lena sind auf einem schwedischen Bauernhof aufgewachsen. Mittlerweile sind alle längst erwachsen und leben in ganz unterschiedlichen Welten.
Meine Meinung
Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich einen humorvollen Frauenroman erwartet, der sich mit einer Landliebe auf dem Bauernhof befasst. Mir schwebten in Gedanken frische Landluft, saftige Wiesen und der ein oder andere Sprung ins Heu vor. Doch mit einer schnulzigen Liebesgeschichte hat dieser Roman nicht viel gemeinsam. Denn er handelt von einem familiären Schicksalsschlag und seinen Folgen und befasst sich mit den ganz normalen Problemen des Alltags. \"Brunstkalendern\", der Titel der schwedischen Originalausgabe, wäre sicher gewöhnungsbedürftig gewesen, doch irgendwie passender als der deutsche Titel. |
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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Bibliothek: Landliebe gesucht von Emma Hamberg
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