| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 7 von 10 Punkten |
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Der Schutzengel-OpaInhalt: Robert kann sich glücklich schätzen, er hat einen Schutzengel - seinen verstorbenen Opa. Das Verhältnis zwischen Opa und Enkel war immer eng und deswegen kann auch der Tod des Großvaters diese Bindung nicht brechen. In schwierigen Situationen spricht Robert mit seinem Opa, dieser stützt ihn, motiviert ihn und passt auf ihn auf. Diesen Beistand hat Robert auch bitter nötig als der Verkaufsleiter aus der Familienfirma ihn entführt, denn schnell beginnt für den Jungen ein Kampf um sein Leben... Meine Meinung: Länge, Handlungsaufbau und Sprache des Thrillers zeigen, dass es sich bei "Licht am Ende des Tunnels" um ein Jugendbuch handelt. Das Geschehen, das sich auf 182 Seiten abspielt, ist ziemlich flach und harmlos. Dennoch aber spannend und mitreißend. Das Buch ist in 22 Kapitel unterteilt die jeweils sehr kurz sind, so können auch jüngere Leser ohne Anstrengung der Geschichte folgen und jederzeit eine kurze Lesepause machen. Die Sprache ist leicht und locker was vermutlich auch daran liegt, dass das Buch aus der Sicht von Robert selbst in der "Ich-Person" geschrieben ist. Der Handlungsaufbau ist chronologisch und übersichtlich - ohne Verstrickungen, der Satzbau ist kurz und klar. Auch die Charaktere sind nicht kompliziert oder tieflastig. Außerdem gibt es auch nur eine überschaubare Anzahl von Protagonisten, so dass auch in diesem Punkt für eine gute Übersicht gesorgt ist. Fazit: Klaus-Peter Wolf hat ein überzeugendes Jugendbuch geschrieben, das für Erwachsene vielleicht wenig anspruchsvoll ist, aber trotzdem (oder gerade deswegen) für vergnügliche Lesestunden sorgen kann. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Maren vergibt 9 von 10 Punkten |
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Zu seinem Großvater hat Robert immer schon ein ganz besonderes Verhältnis gehabt. Das ändert sich auch nicht nach dessen Tod, denn nun ist Opa immer und überall bei ihm, sogar schon auf der Beerdigung.Kurz darauf hat Robert einen Reitunfall, nach dem er ins Koma fällt. Sein Opa hält ihn davon ab, zu ihm zu kommen und befiehlt ihm, ins Leben zurückzukehren. Robert erholt sich zwar wieder, doch es hat sich einiges verändert. Seine Mutter hat einen neuen Freund, die Eltern trennen sich und Robert kommt ins Internat. Natürlich in eines der besten, denn seine Familie hat sehr viel Geld. Eines Tages taucht dort Freddy Frambach, Verkaufsleiter in der Firma von Roberts Vater, auf und sagt Robert, dass er ihn mitnehmen wird, um ihn zu seinem Vater zu bringen, der bereits im Hotel auf ihn warte. Arglos steigt Robert ein, doch bald schon merkt er, dass etwas nicht stimmt. Ihm wird klar, dass Freddy ihn entführen will. Eine Flucht ist unmöglich. So landet Robert in einer einsamen Hütte, eingesperrt in einer Kiste und unter ständiger Bewachung. Freddy will Geld mit der Entführung erpressen. Die Gegenwart seines Schutzengel-Opas hilft Robert, die Nerven zu behalten. Er weiß, dass er in Lebensgefahr schwebt. Freddy ist unberechenbar, auch scheint er nicht alleine zu sein, irgendwer steckt mit ihm unter einer Decke. Doch wer? Bald kommt Robert der schreckliche Verdacht, dass sein eigener Vater die Entführung eingefädelt haben könnte, denn ihm wird klar, dass Freddy nur ein Handlanger ist. Licht am Ende des Tunnels ist ein in einem atemberaubendem Tempo erzählter Thriller. Klaus-Peter Wolf schreibt in Ich-Form und seine Erzählstimme passt ganz wunderbar zu dem jugendlichen Protagonisten. Die Idee des verstorbenen Großvaters, der als Schutzengel Robert Beistand leistet, ist ganz wunderbar. Sehr gestört hat mich allerdings das Ende des Buches. Es bleiben nämlich sämtliche Fragen offen. Welche Rolle Roberts Vater bei der Entführung spielte, wird nicht geklärt. Auch wurde die Situation von Roberts Familie viel zu schnell und nebensächlich abgehandelt und auch dort enden sehr interessant begonnene Handlungsstränge plötzlich und ohne Erklärung. Trotzdem ist das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Es ist geradezu atemberaubend spannend und lässt sich in einem Rutsch verschlingen. |
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| 02.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Inhalt:
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| 24.05.2010 | Bewertung:
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Pharo72 vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Obwohl am vorliegendem Roman nichts darauf hindeutet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, würde ich es eindeutig in diese Kategorie einordnen und es weniger als Thriller sehen. Es ist in recht einfacher Sprache aus der Sicht des Protagonisten Robert Sonntag geschrieben, lässt sich flüssig weglesen und hält konstant die Spannung. Die Ausstattung ist sehr ansprechend, auch wenn der Roman durch dickes Papier und große Schrift etwas gestreckt erscheint. |
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| 17.07.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Klaus-Peter Wolf schildert in diesem Jugendbuch die Entführung des 14jährigen Unternehmersohnes Robert Sonntag. Robert hat in seinem jungen Leben schon einige Schicksalsschläge erlitten.
Mit dem Tod seines geliebten Großvaters verliert Robert eine wichtige Bezugsperson, denn Roberts Opa hatte immer Zeit für ihn und nahm auch seine Wünsche und Gedanken ernst. Über den Tod hinaus fühlt Robert eine starke Verbundenheit mit seinem Großvater und führt in seinen Gedanken Gespräche mit ihm. Manchmal meint er sogar den Pfefferminzatem des Großvaters zu spüren.
Während einer Reitstunde geht Roberts Pferd mit ihm im Sattel durch. Völlig außer Kontrolle überquert es eine Bundesstrasse und wirft ihn schließlich ab. Dabei wird Robert sehr schwer verletzt. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen am Unfallort, gleitet Robert durch einen Tunnel dem hellen Licht entgegen. Doch Roberts Opa hält ihn zurück und bittet ihn umzukehren. Daraufhin fällt Robert für 196 Tage ins Koma. Auch in dieser langen Zeit ist sein Opa ständig bei ihm. Als Robert aus dem Koma erwacht, hat sich sein familiäres Umfeld einschneidend verändert, denn die Eltern leben nun getrennt und streiten um Geld und das Unternehmen.Roberts Körper erholt sich schnell und bald kann er wieder am Unterricht teilnehmen. Doch in seinen Gedanken kann er den Großvater nicht mehr spüren und fühlt sich deshalb im Stich gelassen. Zumal seine Mutter plötzlich einen neuen Lebensgefährten findet und Robert in ein schweizer Internat geschickt wird.
Dort wird er wenige Tage vor Ferienbeginn von Freddy Frambach, einem Angestellten seines Vaters, abgeholt. Robert soll sich beeilen und nur wenige Sachen mitnehmen. Als Freddy ihm schließlich sein Handy mit einer fadenscheinigen Begründung abnimmt, ahnt Robert Schlimmes. Schnell bestätigt sich sein Verdacht - Freddy hat ihn entführt. Er wird in einer einsamen Berghütte gefangen gehalten. Da er Freddy ja später als Entführer identifizieren könnte, erkennt Robert bald die Ausweglosigkeit seiner Situation. Doch da meldet sich Roberts Opa zurück und spricht ihm Mut zu. Kann Opa ihn erneut retten?
Meine Meinung
Das Buch richtet sich an junge Leser ab circa 11 Jahren. Entsprechend dieser Altersgruppe hat dieser Roman ein etwas größeres Schriftbild und nicht zu lange Kapitel.
Klaus-Peter Wolf erzählt die Entführung in der Ich-Form aus der Sicht des Opfers. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so die Gedanken und Gespräche mit dem Großvater verfolgen kann. Die spannende, aber weitestgehend gewaltfreie Handlung hat auch mich als Erwachsenen begeistert. Aufgrund der flüssigen Schreibweise habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden können und gelangweilt habe ich mich dabei nicht. Zwar würde ich das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, aber ein sehr guter Jugendkrimi ist es bestimmt.
Gut gefallen hat mir ausserdem, dass der Autor ganz unbefangen das Thema Nahtod-Erfahrung anschneidet und zeigt wie Robert mit dem Verlust des Großvaters umgeht. Auch die alltäglichen Probleme, wie nervende Erwachsene oder die Trennung der Eltern kommen nicht zu kurz. Dem Leser wird signalisiert, dass es sich lohnt zu kämpfen, niemals aufzugeben und selbst die Initiative zu ergreifen. Denn wenn man nicht selbst für sich eintritt, wer sollte es dann tun?
Mein Fazit: Ein spannender Jugendkrimi, der auch mich als Erwachsene noch begeistern konnte. Einziger Kritikpunkt ist für mich das relativ offene Ende, bei einem Jugendbuch hätte ich mir einen richtigen Abschluss gewünscht. |
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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Bibliothek: Licht am Ende des Tunnels von Klaus-Peter Wolf
Rezensionen









Der Schutzengel-Opa

