Bibliothek: Die Pest von Albert Camus
Rezensionen
| 05.07.2009 | Bewertung:
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Alien vergibt 4 von 10 Punkten |
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Die Bewohner von Oran sind verstört, als sich Dutzende, dann Hunderte von Ratten ans Tageslicht wagen, um in den Häusereingängen und schließlich mitten in den Straßen der Stadt zu verenden. So beginnt für die Einwohner, "Mitbürger", wie der Erzähler sie nennt, eine Odyssee des Schreckens. Die Pest ist ausgebrochen, aber anfangs will es niemand wahrhaben und es dauert viel zu lange, bis die Präfektur entsprechende Schritte unternimmt und die Stadt abriegelt. Erzählt wird die Geschichte des Arztes Bernard Rieux, der sich gemeinsam mit Männern, die im Verlauf des Buches zu Verbündeten im Kampf gegen den schwarzen Tod und noch später zu Freunden werden, durch ein äußerst bizarres Jahr schlägt, nur um am Ende einzusehen, daß ein Kampf gegen eine Seuche immer Verlust bedeutet, unabhängig davon, wie viele sie auch überleben werden. Zuerst einmal muß ich sagen, daß ich mich durch dieses Buch quälen mußte. Als Tip von einem Arbeitskollegen habe ich diesen Roman schmackhaft gemacht bekommen, aber schon nach den ersten Seiten störte mich die Schreib- und Erzählweise des Autors. Albert Camus hat den Nobelpreis für Literatur erhalten, kein leichter Stoff also, das war mir von vornherein klar. Aber obwohl ich durchaus den einen oder anderen klassischen Vertreter der Weltliteratur gelesen und auch gern gelesen habe, muß ich bei diesem Buch sagen, daß es nicht nur äußerst schwer zu lesen, sondern für mich auch eine sehr verzerrte Sichtweise von Freundschaft und den Ansichten eines Arztes bedeutet hat. Die eigentliche Kernaussage in philosophischen Phrasen zu verstecken macht das Buch vielleicht anspruchsvoll, aber empfehlen kann ich es nicht. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 2 von 10 Punkten |
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Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu lesen und vorallem zu verstehen! Aber nach der Hälfte gab ich dann schließlich auf und das Buch flog, ganz gegen meiner Art, in die nächste Ecke!Meiner Meinung nach gibt es wesentlich spannendere Bücher zum Thema "Pest". |
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Die Bewohner von Oran sind verstört, als sich Dutzende, dann Hunderte von Ratten ans Tageslicht wagen, um in den Häusereingängen und schließlich mitten in den Straßen der Stadt zu verenden. So beginnt für die Einwohner, "Mitbürger", wie der Erzähler sie nennt, eine Odyssee des Schreckens. Die Pest ist ausgebrochen, aber anfangs will es niemand wahrhaben und es dauert viel zu lange, bis die Präfektur entsprechende Schritte unternimmt und die Stadt abriegelt.