| 29.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 8 von 10 Punkten |
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silkedb hat insgesamt 31 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von silkedb anzeigen. |
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| 20.01.2010 | Bewertung:
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kleinfriedelchen vergibt 6 von 10 Punkten |
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![]() Seit seine Freundin nach einem Unfall beim Bergsteigen im Koma liegt, geht es Michael Wilde nicht allzu gut. Als er von seinem Arbeitskollegen gebeten wird, einen Artikel über den Südpol zu schreiben, inklusive einmonatigem Aufenthalt, überlegt er daher nicht lange. Wo kann man schließlich besser Abstand gewinnen zum deprimierenden Alltag als am menschenleeren, unbarmherzigen Südpol? Was jedoch eigentlich als Bericht über das normale Leben unter diesen unwirtlichen Bedingungen geplant ist, droht schon nach kurzer Zeit ein Horrorbericht zu werden. Denn bei einer Tauchtour findet Michael ein eingefrorenes Liebespaar im Eis. Als wäre das nicht schon Sensation genug, geschehen bald darauf schreckliche Dinge. Das aufgetaute Paar scheint spurlos verschwunden zu sein und ein Mann wird von einem Schlittenhund angegriffen und stirbt. Während die Wissenschaftler noch ratlos sind über den Verbleib des Paares, wird ein weiterer Wissenschaftler ermordet… von dem Mann, der eigentlich tot sein sollte. Robert Masello verknüpft in seinem Buch „Eisiges Blut“ zwei parallel verlaufene Erzählstränge miteinander. So erfährt man neben den Geschehnissen am Südpol auch die Geschichte von Eleanor und Sinclair. Einem Liebespaar, das Mitte des 19. Jahrhunderts in England lebte und das letztendlich aneinandergefesselt im ewigen Eis gelandet ist. Durch seinen angenehm flüssigen Schreibstil hat Masello einen netten Unterhaltungsroman geschaffen, der mich allerdings mit seinen manchmal überraschend brutalen Ereignissen schockiert hat. Aber gerade diese Szenen haben der zeitweise schwächelnden Geschichte wieder Spannung eingehaucht. Besonders die Ereignisse in der Vergangenheit haben sich manchmal etwas fad dahingezogen und das Lesen erschwert. Obwohl ich die Handlung sehr interessant fand, wurde das Ganze jedoch gegen Ende ziemlich vorhersehbar und zu kurz gefasst, als wären dem Autor die Ideen ausgegangen. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. |
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kleinfriedelchen hat insgesamt 37 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von kleinfriedelchen anzeigen. |
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| 12.02.2010 | Bewertung:
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Maren vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Eisiges Blut erzählt eigentlich zwei Geschichten, die sich erst kurz vor dem Ende zu einer einzigen vereinen: |
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Maren hat insgesamt 157 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Maren anzeigen. |
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| 02.04.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Der Fotograf und Journalist Michael wird für zwei Monate in die Antarktis geschickt, um eine Reportage über eine dortige Forschungsstation zu schreiben. Bei einem Tauchgang finden die Forscher zwei Leichen im Eis eines Gletschers. Sie bergen den Fund und tauen ihn langsam auf. Doch es taut nicht nur das Eis...
Mit seinem 640-Seiten-Roman legt der Autor ein unterhaltsames Stück Spannung hin. Leicht findet man sich in die handelnden Personen hinein und die in Handlungsstränge lassen gut den Zusammenhang erkennen. Jedoch sollten alle die, die einen spannenden und blutigen Krimi erwarten, ihre Hoffnungen etwas zurücksetzen. Hier handelt es sich mehr um einen Spannungsroman. Und nicht vergessen: es ist Fiktion.
Der Schreibstil von Masello ist flüssig, man merkt, dass er sowohl hinsichtlich der Forschungsstation als auch historisch gut recherchiert hat. Man kommt gut in der Handlung voran und muss sich nicht durch die Seiten quälen. Auch die Charaktere sind überzeugend dargestellt. Masello konzentriert sich mit eingehenderen Darstellungen geschickt auf die notwendigen Informationen. Manche mögen meinen, dass den Personen der Tiefgang fehlt, aber in meinen Augen wäre es damit wohl zu viel des Guten.
Einziges Manko in meine Augen: Die Geschichte, besonders der historische Part, ist recht lang. Jedoch ist es nie langweilig oder langatmig, aber ca. 100 Seiten weniger hätten dem Roman zu 5 Sternen verholfen. |
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Toschi3 hat insgesamt 56 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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| 18.05.2010 | Bewertung:
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Bellexr vergibt 7 von 10 Punkten |
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![]() Als der Fotojournalist Michael Wilde den Auftrag erhält, für eine Fotoserie an den Südpol zu reisen, kommt dies seinem Gemütszustand nur recht. Durch einen Unfall liegt seine langjährige Freundin Kristin im Koma und Michael quält sich seitdem mit Schuldgefühlen. So genießt er die Abwechslung der beschwerlichen Anreise und schon schnell ist auch seine Abenteuerlust wieder geweckt und er stürzt sich voller Elan in das Abenteuer Südpol. Ohne Probleme findet er sich mit den unwegsamen Begebenheiten eines Forschungscamps zurecht und freundet sich schnell mit der Ärztin Charlotte und dem Wissenschaftler Darryl an. Als Darryl einen Tauchgang unternehmen will, ist Michael mit Begeisterung dabei, doch dieser Tauchgang wird sein Leben wie auch das der Bewohner des Forschungscamps entscheidend verändern. Nahe einem Gletscher ist eine Frau in Ketten gefesselt im Eis eingefroren, in ihrer Nähe wird noch eine Truhe entdeckt. Schnell kann er den Leiter den Forschungscamp von der Bergung überzeugen. Kaum ist die Eisleiche samt Truhe im Forschungscamp angekommen, überschlagen sich die Ereignisse.
Sehr anschaulich erzählt Robert Masello das Leben auf einem Forschungscamp am Südpol mit seinen ganzen Unwegsamkeiten, die das menschenfeindliche Wetter mit sich bringen. So taucht man mühelos in die Story ein und auch die teils wissenschaftlichen Erklärungen einiger Forschungsgebiete sind informativ und interessant in die Story eingearbeitet. Und das ist die Geschichte auch anfangs bis ca. zur Mitte des Buches hin: Ein spannender, interessanter Wissenschaftsthriller. Tja, und dann wird’s mystisch bis phantastisch und – so ging es mir zumindest – ist man erst einmal etwas verwundert über die Wandlung, welche die Geschichte nimmt. Wenn man sich jedoch auf diesen Genrewechsel einlässt, bleibt die Story spannend erzählt, bedingt auch durch den wirklich flüssigen, lebendigen Schreibstil von Robert Masello.
Die Geschichte wechselt ständig zwischen Michael, den Geschehnissen im Forschungscamp und dem Leben von Eleanor und Sinclair Ende des 19. Jahrhunderts, bis sich schließlich beide Handlungsstränge in der Gegenwart wiederfinden. Auch in der Gegenwart bekommt man durch Rückblicke von Eleanor und Sinclair ihre Geschichte bis zum Auffinden im Eis erzählt. Dies ist durchweg spannend umgesetzt und die Wechsel wurden vom Autor gut gelegt, somit ist ein Weiterlesen meist unumgänglich.
Die Charaktere beschreibt der Autor sympathisch und detailreich, sodass man sehr schnell eine Vorstellung von ihnen erhält, besonders hier von seinem Protagonisten Michael. Allerdings sind die Figuren jetzt nicht unbedingt tiefgreifend beschrieben. So werden die Schuldgefühle von Michael, welche er durch den Unfall von Kristin hat, doch eher oberflächlich abgehandelt. Ok, dafür ist es halt auch ein Thriller bzw. Abenteuerroman, wo man dies auch nicht unbedingt erwartet. Warum der Autor diese Nebenstory jedoch eingebaut hat, bleibt mir ein Rätsel, da dies absolut unnötig für die Story ist und der Figur hierdurch keine Tiefe verliehen wird.
Fazit: Was wie ein Wissenschaftsthriller beginnt, endet als Fantasy Roman mit Science Fiction-Einschlag. Wer sich auf diesen abrupten Genrewechsel einlässt, bekommt eine interessante, spannende Geschichte geboten. |
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Bellexr hat insgesamt 28 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Bellexr anzeigen. |
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Bibliothek: Eisiges Blut von Robert Masello
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