| 23.02.2010 | Bewertung:
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Hermia vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() Harper ist eine junge Frau, die ihre besondere Gabe - Tote finden - zu ihrem Beruf gemacht hat. Gemeinsam mit ihrem Stiefbruder Tolliver reisen die beiden kreuz und quer durch die USA, von Auftrag zu Auftrag. Seid dem sie als Teenager von einem Blitz getroffen wurde, kann Harper Leichen finden und ihre letzten Minuten nachempfinden. Seitdem ist sie auch körperlich aneschlagen: Kopfschmerzen, schwache Beine, Schwindelanfälle, die manchmal auch zu einer Ohnmacht führen.
Normalerweise mag ich solche \"schwachen Weibchen\" nicht, aber Harper zeigt stattdessen eine große innere Stärke. Tolliver ist das Mädchen für alles: Manager, Beschützer, großer Bruder und Freund. Die beiden verbindet eine sehr enge, asexuelle Beziehung.
Ihren Mitmenschen ist Harper unheimlich - zum einem macht ihnen ihre besondere Fähigkeit Angst, zum anderen reagieren die Menschen ungehalten, weil Harper dafür bezahlt werden will.
Das Buch wird in Ich-Form aus der Sicht von Harper erzählt, so das ich mich gut in sie rein versetzen konnte. Die Stimmung ist in dem Buch wirkt düster: Spaziergänge auf Friedhöfe, Gedanken über den Tod, Anfeindungen, dazu gibt es immer wieder Rückblicke auf Harpers Kindheit und Jugend.
Der eigentlich Kriminalfall war für mich durchaus spannend, obwohl ich auf den letzten 50 Seiten das Motiv erahnen konnte. |
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Bibliothek: Grabesstimmen von Charlaine Harris
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