Bibliothek: Die Terroristen von Patria von Simon Hawke
Rezensionen
| 05.07.2009 | Bewertung:
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Zelda vergibt 8 von 10 Punkten |
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Die Ausgangslage in diesem STAR TREK TOS-Buch zur Serie ähnelt sehr der Episode "Der erste Krieg". In beiden Situationen rüsten die Klingonen eine Partei auf einem Planeten, der eigentlich noch nicht weit genug entwickelt ist, mit Waffen aus, die das Kräftegleichgewicht verschieben. Patria hier ist von der Entwicklung her etwas weiter als "Neural" in der entsprechenden Episode, aber sonst existiert praktisch kein Unterschied. Darüber hinaus bedient sich Simon Hawke vieler bestehender Ideen, bei allem will der "Kenn ich"-Effekt nicht weichen. Trotz der Tatsache, dass neue Situationen somit nicht existent sind, liest sich das Buch sehr gut und kann mit typischen TOS-Dialogen punkten sei es, wenn McCoy etwas wie "Ich bin Arzt und kein xxx" von sich gibt oder er sich mit Spock eines der berüchtigten verbalen Duelle liefert.Der Schwerpunkt liegt auf Action und Politik statt auf inneren Einblicken in die Charaktere. Das ist schade, geht so der Flair verloren, der die Figuren zu etwas Besonderem macht. Außerdem haben sich kleinere Fehler eingeschlichen. Spock behauptet z.B. an einer Stelle, dass er eine perfekte Beherrschung der vulkanischen Sprache bei einem Menschen für nicht möglich gehalten hätte. Dabei hat er anscheinend vergessen, dass seine Mutter Amanda ebenfalls menschlich ist und immer mit fließenden vulkanischen Kenntnissen beschrieben wird. Das mag Haarspalterei sein, wer aber Romane in einem bestehenden Kontext ansiedelt, hat quasi die Selbstverpflichtung unterschieben, sich an bestehende Konventionen zu halten. Alles in allem gehören "Die Terroristen von Patria" dennoch zur oberen Liga der TOS-Romane und bietet nette Unterhaltung. Wenn ich könnte, würde ich 3,5 Sterne verteilen, so wird zu 4 aufgerundet. |
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Die Ausgangslage in diesem STAR TREK TOS-Buch zur Serie ähnelt sehr der Episode "Der erste Krieg". In beiden Situationen rüsten die Klingonen eine Partei auf einem Planeten, der eigentlich noch nicht weit genug entwickelt ist, mit Waffen aus, die das Kräftegleichgewicht verschieben. Patria hier ist von der Entwicklung her etwas weiter als "Neural" in der entsprechenden Episode, aber sonst existiert praktisch kein Unterschied. Darüber hinaus bedient sich Simon Hawke vieler bestehender Ideen, bei allem will der "Kenn ich"-Effekt nicht weichen. Trotz der Tatsache, dass neue Situationen somit nicht existent sind, liest sich das Buch sehr gut und kann mit typischen TOS-Dialogen punkten sei es, wenn McCoy etwas wie "Ich bin Arzt und kein xxx" von sich gibt oder er sich mit Spock eines der berüchtigten verbalen Duelle liefert.