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06.03.2010 |
Bewertung:
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Ailis vergibt 7 von 10 Punkten
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Band 2 der Rebus-Reihe
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Was Krimis und Thriller anbelangt, habe ich ja eine klare Vorliebe für Reihen: Georges Linley und Havers, Grimes\' Jury und Plant, McDermids Hill und Jordan und nun auch Rankins Inspector Rebus. Ich mag wiederkehrende Figuren und Biographien, die sich entwickeln - so ist es immer zweimal spannend: es gibt den eigentlichen Kriminalfall und das Leben der Hauptfiguren.
\"Das zweite Zeichen\" ist der zweite Band der John-Rebus-Reihe und man tut gut daran, die Serie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Rebus\' Fall scheint auf en ersten Blick recht simpel: es gibt einen Toten, einen jungen Junkie, der scheinbar an einer einfachen Überdosis gestorben ist. Doch die kleinen Ungereimtheiten häufen sich: unter das Heroin war Rattengift gemischt, der Tote wurde in einer seltsamen Pose gefunden und an der Wand des Fundorts prangt ein Pentagram. Rebus glaubt nicht an einen alltäglichen Drogentod, sondern wittert Mord. Er beginnt zu graben und stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Spur, die niemand hat ahnen können.
Die Kriminalgeschichte hat ihre Längen und Ungereimtheiten, leider wirkt vieles zu kostruiert und das Ende ist schlicht unbefriedigend. Da findet Rebus in einem besetzten Haus mit ständig wechselnden Bewohnern, die alle ihren Müll da lassen, einzig im Schein seiner Taschenlampe einen winzigen Clip, den er anfangs noch nicht zuordnen kann, den er aber interessant genug findet, um ihn als Beweis einzustecken. Das soll realistisch sein? Da hätte er wahrscheinlich noch eine Menge anderes Zeug in die Tasche stecken können. ;) Dennoch denke ich, dass dies nicht mein letzter Rebus war. Ich habe Interesse gefunden an diesem Inspector und bin gespannt, was und wer ihm noch alles begegnen wird.
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