| 20.06.2010 | Bewertung:
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Solitary vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Er ermordet Mütter, entführt die Kinder und lässt den Vätern genau 45 Stunden Zeit, ihr Kinder wieder zu finden. Die Berliner Kripo nennt ihn den „Augensammler“. Bisher wurde noch keines der Kinder rechtzeitig gefunden, sondern nur deren Leichen. Alle haben ein Merkmal, ihnen fehlt das linke Auge. Alexander Zorbach, der selbst einmal Polizist war und jetzt als Journalist arbeitet, verfolgt über Polizeifunk alle Meldungen zu „AS“, wie die Abkürzung der Kripo für den Augensammler lautet. Er berichtet über das Monster und geht sogar noch weiter, er fährt zu den Tatorten, um sich selbst ein Bild zu machen. Als er wieder einen Funkspruch hört „AS4“ und als einer der ersten am Tatort auftaucht, erklärt ihm ein Kripobeamter, daß es diesen Funkspruch nie gegeben hat. Wie kann das sein? Die Leiche ist immer eine Mutter, mit einer Stoppuhr in der Hand. Nimmt man ihr diese ab, beginnt die Zeit rückwärts zu laufen. Exakt 45 Stunden. Diesmal ist es nicht nur ein Kind sondern ein Zwillingspärchen, daß es gilt zu finden. Gelingt es ihnen nicht, werden die Kinder grausam ermordet. Unerwartet erhält Zorbach Hilfe von einer blinden Therapeutin Alina, die glaubt den Augensammler tags zuvor behandelt zu haben. Doch Zorbach wird selbst zum Verdächtigen und gerät immer stärker in den Strudel aus Unglaubwürdigkeit. Wird es ihm gelingen zusammen mit Alina und seinem jungen Voluntär Frank, die Kinder zu retten? Und wer ist der Augensammler? Die Spannung bleibt bestehen bis... ja bis zum Ende! Es sei angeführt, daß die mein erster Fitzek-Thriller ist, aber garantiert nicht mein Letzter! Dieser Thriller hat mich gefesselt, wie bisher kaum ein anderer. Der Thriller beginnt mit dem Epilog und der Seitenzahl 442. Von den ersten Seiten an, ist der Leser an die Geschichte gefesselt. Die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten als auch der Nebenfiguren werden in den einzelnen Kapiteln wiedergegeben. Selbst die verschwundenen Kinder kommen in diesem Buch zu Wort. Sebastian Fitzek ist ein Thriller gelungen, der kaum spannender sein könnte. Der Augensammler, er spielt ein Spiel, das wir alle kennen: VERSTECKEN. Aber er spielt es nach seinen Regeln. |
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| 04.07.2010 | Bewertung:
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LenaBo vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Alexander Zorbach, Vater eines 10-jährigen Jungen und Ex-Ehemann, hat nach einem tragischen und traumatisierenden Einsatz seinen Job bei der Polizei aufgegeben. Seitdem arbeitet er als Journalist für eine Berliner Zeitung, veröffentlicht überwiegend Artikel zum Thema ‘Kriminalität’, da er auch nach seinem Karriereabbruch Kontakt zu ehemaligen Kollegen pflegt und verbotenerweise den Polizeifunk abhört. Eines Tages greift überraschenderweise der ‘Augensammler’ wieder zu. Er tötet zuerst die Mutter, entführt und versteckt das Kind und gibt dem Vater dann 45 Stunden Zeit seinen Sohn oder seine Tochter zu finden. Gelingt es dem Vater nicht, wird dem Kind ein Auge entfernt und es wird qualvoll ermordet. Alexander Zorbach möchte die Polizei bei der Suche der neusten Entführung des Augensammlers unterstützen, obwohl er nicht darum gebeten wurde und seine Hilfe sogar unerwünscht ist. Durch seine Nachforschungen wird Alex immer mehr in die abstruse und krankhafte Welt des Augensammlers hineingeworfen und erhält dabei Hilfe von einer mysteriösen, jungen Frau. Doch den Beiden bleibt nicht mehr viel Zeit, denn das Spiel des Augensammlers und damit die Rettung des entführten Kindes währt nicht ewig…sondern genau 45 Stunden.
Mit ‘Der Augensammler’ ist Sebastian Fitzek ein unfassbar spannender und nervenaufreibender Roman gelungen. Schon durch den Aufbau des Buches (der Roman beginnt mit dem Epilog) ist das Interesse des Lesers geweckt. Die abwechselnden Perspektiven, die Fitzek in seinem Buch wählt, mal aus der Sicht von Alexander, dann widerum aus dem Blickwinkel des entführten Kindes, macht die Geschichte zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gerade die verfassten Emails des Augensammlers persönlich gewähren eine unglaubliche Einsicht in die sonderbare und gestörte Welt des Entführers. An jedem Ende eines Kapitels war die Spannung so unerträglich oder es war eine so starke Wendung in die Geschichte eingebaut, dass es mir als Leser unmöglich war das Buch aus der Hand zu lesen. Sebastian Fitzek bietet immer wieder Vorlagen und Denkanstöße, die beim Leser den Eindruck hinterlassen, er habe vor allen anderen Figuren des Buches das Geheimnis und die Identität des Augensammlers aufgelöst. Am Ende des Buches angekommen merkt der Leser jedoch, dass alle bisherigen angestellten Vermutungen falsch waren und der Autor eine so grandiose Geschichte erzählt hat, die einfach nur schockierend, mitreissend und absolut unvorhersehbar ist. Dies war bestimmt nicht mein letztes Buch von Sebastian Fitzek.
Fazit: Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für jeden Thriller Fan. |
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| 31.07.2010 | Bewertung:
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Sanicha vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Meine Rezension:
Die Geschichte an sich ist in mehreren Kapiteln unterteilt. Hauptperson ist der Ex-Polizist Alexander Zorbach, der nach einem Traumatischen Erlebnis seinen Beruf gewechselt hat und nun für die Zeitung schreibt. Sobald die Geschichte von Ihm handelt, wird in der Ich-Form geschrieben.
Wenn von den anderen Charakteren geschrieben wird, ist der Schreibstil in Form einer geschriebenen Handlung. Es steht dann jeweils immer in der Kapitelüberschrift mit drin von welcher Person gerade geschrieben wird. So erhält man einen Überblick von allen Seiten, ohne das Informationen verloren gehen. Es ist dadurch auch sehr einfach eine Beziehung zu den einzelnen Personen auf zu bauen.
Der Autor versteht es sehr gut den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen, man versucht vergeblich dem Täter auf die Schliche zu kommen und wenn man denkt das Rätsel ist gelöst, kommt auch schon das Ende und man wird überrascht. Stück für Stück lüftet sich das Geheimnis um den Augensammler, bis man am Schluss die komplette Weite des Grauens erkennt. Bis zum Schluss ist dieser Psychothriller nervenzerreißend, spannend und maßlos direkt.
Es war mein erstes Buch von Fitzek, aber ich bin total begeistert davon. Die Weise, wie er den Leser in seinen Bann zieht versteht er richtig gut und man kommt nicht mehr von los. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand lesen und musste einfach wissen wie es weiter geht. Besonders beim Ende und damit der Auflösung wer der Augensammler ist war ich total geschockt. Aber am besten man liest das Buch selbst um zu erfahren, wie es Endet.
Fazit: |
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Sanicha hat insgesamt 7 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Sanicha anzeigen. |
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Bibliothek: Der Augensammler von Sebastian Fitzek
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