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16.12.2009 |
Bewertung:
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Maren vergibt 8 von 10 Punkten
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Fantasyroman ohne Fantasy
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 Deutschland zur Bronzezeit: Schon die Geburt von Brint ist dramatisch und macht aus ihm jemanden, der in der Dorfgemeinschaft mit Argwohn betrachtet wird, denn Brint wurde aus dem Körper seiner toten Mutter herausgeschnitten. Brint wächst heran und lernt, Zinn zu schürfen. Als ein Sternenpriester ins Dorf kommt, schließt er sich ihm an, nicht ganz freiwillig zuerst. Gemeinsam ziehen sie durchs Land und in Brint wächst der Wunsch, ebenfalls Sternenpriester zu werden. Zusammen mit seinem Mentor findet er Aufnahme in einem recht reichen Dorf. Dort findet Brint in einem Schmied einen zweiten lehrmeister, der ihm die Geheimnisse der Schmiedekunst näher bringt. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch als Brint sich in die Tochter des Schmieds verliebt, jagt dieser sie davon, als er Brint mit dem Mädchen erwischt. So geht Brints Reise weiter. Doch auch in seinem Heimatdorf überschlagen sich die Ereignisse. Zwei Sternenpriester streiten sich um die Himmelsscheibe und über ihre Ansichten.
Der Autor wählte die Himmelsscheibe von Nebra als Aufhänger für diesen Roman und das ist auch ganz gut gelungen. Allerdings hören die historischen Bezüge damit dann auch schon auf. Obwohl mir dieser Roman durchaus viel Spaß gemacht hat, hatte ich doch zu keinem Moment das gefühl, einen historischen Roman zu lesen. Es liest sich wie ein Fantasyroman, nur eben ohne Fantasyelemente. Brints Geschichte ist voller Abenteuer. Er muss Kämpfe bestehen, entdeckt die Liebe, findet Freunde, verliert sie, lernt von seinen verschiedenen Meistern und reist durch seine Welt. Das liest sich zwar nicht unglaublich spannend, aber durchaus sehr unterhaltsam.
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