| 05.07.2009 | Bewertung:
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Blindfisch /// Tista vergibt 10 von 10 Punkten |
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Emmi und Leo - eine unbeschreiblich schöne Geschichte...........trotzdem will ich mal versuchen, eine Rezension zu schreiben - auch wenn es vermutlich eine einzige Schwärmerei wird! Es ist lange her, dass ich ein Buch angefangen und nicht mehr aus der Hand gelegt habe bis zum Schluss und dann ganz unglücklich wurde, dass nach 221 Seiten das Buch zu Ende war! Es ist übrigens wirklich nicht notwendig, vorher "Gut gegen Nordwind" gelesen zu haben - hatte ich nämlich nicht! Emmi hat Leo durch Zufall im Internet per E-Mail kennengelernt und einen regen Schreibkontakt mit ihm aufgenommen. Als Leo dies zu eng wird - warum wird im Laufe des Buches erklärt - flieht er in einen neuen Job nach Boston um dann nach seiner Rückkehr zu lesen, dass Emmi nicht aufgegeben hat. Sie hat erst unerfreulichen Kontakt mit seinem "Systemmanager" - aber dann endlich meldet Leo sich zu Wort und die Beziehung geht weiter - wird immer enger! Die zwei haben sich in den Jahren des Schreiben niemals gesehen, nur gelesen. Und das Lesen dieser E-Mails hat mir großen Spaß gemacht! Emmi ist hartnäckig, fröhlich, lieb, sensibel, ironisch, verantwortungsbewusst, gefühlvoll, direkt, verliebt, eifersüchtig, frech - und das alles aus der Ferne. Leo steht ihr in nichts nach und so ist das Buch schwungvolles hin und her an E-Mails. Wie das Buch endet, das muss jeder selbet lesen - aber das Lesen lohnt! Das Buch birgt sämtliche Gefühlsregungen eines Menschen in sich - es hat mich zum leichten Schmunzeln, zu heiteren Gefühlausbrüchen, zu Tränen in den Augen und zu rührenden, stimmungsvollen Gedanken verleitet und diese Wortschöpfungen, die Daniel Glattauer da aufs Papier gebracht hat, sind sehr fantasievoll, diese Wortakrobatik ist genial. Man taucht sofort in die Schreibweise von Daniel Glattauer ein, man hört die sechs Wellen plätschern und wartet sehnsüchtig auf die siebte Welle, man hängt an den Worten der beiden und lebt und leidet mit. Und - zumindest für mich - ist es ganz erstaunlich, dass ein Mann (der Autor) sich in solchen Worten ausdrücken kann, so tief in die Gefühlswelt und die Gedanken einer Frau eindringen kann - ich bin beeindruckt! Das Buch hebt sofort die Stimmung, man legt es glücklich und beschwingt zur Seite und wartet sehnsüchtig auf das nächste Buch von Daniel Glattauer - auch wenn es nicht von Emmi und Leo handelt - es wird gut sein! |
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Blindfisch /// Tista hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Blindfisch /// Tista anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Binea vergibt 10 von 10 Punkten |
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Die Seiten dieses Buches......haben sich wie die Wellen zwischen Leo und Emmi überschlagen. Keinen Tag konnte ich dieses Buch unberührt neben mir liegen lassen, es hat förmlich nach mir gerufen. Ohne es aus der Hand zu legen war und bin ich nach 1 1/2 Lesestunden immer noch auf eine Welle der Zufriedenheit, des Glücks und atme nach längerem Luftanhalten wieder regelmäßig ein und aus. Ich bin zwar genauso skeptisch an das Buch, wie an die Leseprobe rangegangen jedoch nicht mit der Angst, dass ich vom Buch enttäuscht sein werde. Nein, die Leseprobe hat mich ja schon vollends überzeugt. Ich war eher skeptisch, dass mir Daniel Glattauer sein erster Roman "Gut gegen Nordwind" zu "Alle sieben Wellen" fehlen würde. Aber Herr Glattauer hat mir mit seinem 4. Punkt des Klappentextes, "...Sie steigen ohne Nordwind-Kentnisse in Alle sieben Wellen ein ? Kein Problem. Sie erfahren alles....", die Skepsis genommen und sein Versprechen gehalten. Weiterhin wusste ich vor diesem wundervollen Roman folgendes: Leo Leike kehrt nach knapp einem Jahr aus Boston zurück. Daheim erwarten ihn Nachrichten von Emmi Rothner, Beide bemerken, dass sie die Gefühle füreinander nicht los geworden sind. Vielleicht sollten sie sich wirklich einmal treffen. Allerdings ist Leo mittlerweile liiert und Emmi noch immer verheiratet. Doch wenn einmal sechs Wellen ans Ufer geschwappt sind, das lernen wir in Daniel Glattauers neuem Roman, dann kommt die siebente, und die ist immer für Überraschungen gut. Das Buch ist in neunzehn aufregende Kapitel eingeteilt, indem jedes in der Sprache von Leo und Emmi geschrieben ist. Leo und Emmis Sprache ist einmalig. Anders kann man es einfach nicht sagen. Wie verhalten sich zwei Menschen, die einfach nicht mit aber auch nicht ohne können ? Sie schreiben eine Email. Nein, nicht nur eine sondern zwei, drei, unendlich viele. Dies passiert nich nur täglich oder wöchentlich, nein sie schreiben sogar mehrere in einer Minute oder binnen weniger Sekunden. Es werden Fragen gestellt, Rätsel aufgegeben, Gefühle angeschnitten. Das Privatleben bleibt meistens aussen vor, wird nur bedingt erwähnt aber möglichst vermieden. Das Kribbeln zwischen den beiden spitzt sich aufs unendliche zu und doch fällt es genau so schnell wieder ab. Ein einziges Chaos der Gefühle, was sich vollends auf den Leser überträgt und man fühlt sofort mit Emmi wie auch mit Leo mit. Die sprachliche Gestaltung ist der i-Punkt des Romans und ist einfach nur köstlich. 50 Sekunden später RE: LLL, SSS !!! (Lieber Leo Leike, sprechen Sie sofort!!!) Es macht einfach Spaß die Emails von Leo zu lesen, mit den Fragen, Informationen, Gedanken oder versteckten Hinweisen an Emmi. Dann will man unbedingt wissen, was Emmi in Leos Email hinein interpretiert, was sie denkt, was sie fühlt, was sie diesmal von sich preis gibt. Nach und nach, je mehr die beiden wieder zu sich finden, wird über Familie, Liebe, Freundschaft, Sex, Beziehungen etc. gesprochen und die Hintergründe sowie die privaten Erlebnisse von Leo und Emmi, in der Zeit zwischen den Emailpausen, werden dem Leser bekannt. Endlich. Den diese bescheren als Abschluss dieses wunderbare Gefühl und lassen den Leser in einer einmaligen Stimmung zurück. Eine aufregende Zeit zwischen Emmi und Leo, die immer noch nicht zuende ist sondern viel mehr gerade erst angefangen hat. Ich möchte mehr von den beiden, mehr von diesen Emails, mehr von Daniel Glattauer. "Gut gegen Nordwind" ist dennoch auf meiner Wunschliste, da ich unbedingt wissen muss wie Emmi und Leo sich kennengelernt haben. Egal ob mit oder ohne Nordwind, dieses Buch ist Top und verdient einen Platz in der obersten Regalreihe |
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Binea hat insgesamt 27 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Binea anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 10 von 10 Punkten |
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Der zweite Teil um Emmi und Leo geht direkt dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Emmi schreibt nach seinem Weggang nach Boston weiter E-Mails und bekommt zunächst nur vom Systemadministrator die Antwort, dass die E-Mail Adresse nicht aktiviert ist. Emmi gibt aber nicht nach und versucht es weiter ... Monate später meldet sich Leo dann endlich. Er ist zurück aus Boston, hat allerdings auch Neuigkeiten: Er hat eine Frau kennen gelernt.Schon der Anfang macht direkt Spaß und führt einen direkt in die Welt von Emmi und Leo ein. Emmis "Kommunikation" mit den automatisch generierten Nachrichten des Systemadministrator sind einfach erfrischend und man erwartet gespannt, ob denn irgendwann mal eine Mail wieder zu Leo durchdringen wird. Natürlich passiert dies bald, denn Leo ist wieder zurück. Emmi nimmt ihren E-Mail Kontakt direkt wieder aufnehmen, nur um die Sache endlich abzuschließen und dazu vereinbaren die beiden ein erstes Treffen, welches dann auch - im Gegensatz zum ersten Mal - tatsächlich statt findet. Und nicht nur dieses eine. Die Treffen an sich werden nicht beschrieben. Sie finden statt und der Leser erfährt von ihrem Verlauf nur durch den darauf folgenden E-Mail Verkehr zwischen Emmi und Leo, aber das reicht völlig. Der Leser kann sich auch ohne ausführliche Beschreibungen genau vorstellen, wie diese Treffen verlaufen sind. Das war meiner Meinung nach eine wirklich tolle Leistung von Glattauer. Natürlich geht es auch dieses Mal wieder um die Beziehung der beiden und die zunächst unausgesprochene Frage, die sich beide stellen ist, wie es mit Bernhard und Pam, Leos neuer Freundin, aussieht und weiter gehen wird. Dieses Mal bekommt der Leser die Antwort darauf. Natürlich am Ende des Buches. 1) Das Buch war grandios. 2) Das Buch war WIRKLICH grandios. 3) Das Buch war so grandios, dass ich es uneingeschränkt weiter empfehlen würde, auch wenn sie "Gegen den Nordwind" nicht kennen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 10 von 10 Punkten |
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Inhalt: Neuneinhalb Monate lang hat Emmi nichts von Leo gehört und Leo nichts von Emmi. Nach dem verpatzten Treffen der beiden am Ende von "Gut gegen Nordwind" flüchtete Leo sich in einen Job nach Boston und Emmi lebte weiter ihre Vernunftehe. Doch das kann doch nicht wirklich das Ende gewesen sein, oder gar das ENDE? Leo kehrt zurück nach Top 15 und mit ihm kommen auch die E-Mails zurück. In Leos Leben hat sich viel getan. Es gibt nun Pamela, eine Frau mit der er sich eine Zukunft vorstellen kann. Doch Emmi wäre nicht Emmi wenn sie nun wegen "Pam" ihren E-Mail Freund aufgeben würde. Es soll einen neuen Versuch der persönlichen Begegnung geben. Doch ist das wirklich die richtige Entscheidung? Meine Meinung: Emmi und Leo haben es wieder geschafft! Ich konnte "Alle sieben Wellen" genau wie seinen Vorgänger einfach nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ich höre Emmi in meinem Kopf, wie sie ihre Listen anlegt und hoffe, dass Leo mal wieder betrunken E-Mails an Emmi schreibt. Ich kann es kaum erwarten, dass mir Emmi und Leo berichten, was seit ihrer letzten E-Mail geschehen ist und werde ganz unruhig, wenn ich mir selber aus Andeutungen einen Reim machen muss. Diese Fortsetzung hat mich nicht enttäuscht! Genauso spritzig, genauso fesselnd und genauso humorvoll wie "Gut gegen Nordwind" ist Daniel Glattauer auch sein zweites Buch um Emmi, Leo und ihre E-Mails gelungen. Über den Abschluss, den der Autor für "Alle sieben Wellen" gefunden hat, wird es sicherlich sehr geteilte Meinungen geben. Für mich persönlich wurde hier jedoch eins der schönsten Bücher das ich in der letzten Zeit gelesen habe auf befriedigende Art und Weise beendet. Ich glaube nicht, dass es noch ein weiteres Buch mit Leo und Emmi geben wird, doch die beiden vorhandenen Bücher werde ich sicherlich noch mal lesen! Fazit: Ein absolutes MUSS für alle Fans von Emmi und Leo. Klammer auf, Ausrufungszeichen, Ausrufungszeichen, Klammer zu. |
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Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Anonym anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 10 von 10 Punkten |
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Betreff: Achtung Suchtgefahr!Achtung, Mitteilung an alle Leseinteressenten. Emmi & Leo machen süchtig. Bereits nach dem Lesen weniger Seiten kommt man nicht mehr von ihnen los. Bei weiteren Fragen, lesen Sie selbst, Sie werden schon sehen. Für mich kommt diese Warnung eindeutig zu spät, ich bin schon infiziert mit dem Emmi-Leo-Virus, war es schon nach "Gut gegen Nordwind" und konnte die Fortsetzung nicht mehr erwarten. Und jetzt endlich sind sie da, 19 weitere Kapitel mit dem Paar, das um ein Treffen betrogen wurde. 222 weitere Seiten dieser modernen Liebesgeschichte. 3 Wochen seit Emmi nur noch die standatisierte Antwort des Systemsmanagers erreicht hatte, wagt sie einen neuen Versuch. Sie gibt nicht auf, doch es wird noch Monate dauern bis eines Tages plötzlich wieder Leo Leike antwortet. Zurück aus Bosten, doch kurz vor einer "neuen Beziehung". Auch Emmi lebt noch immer mit Bernhard zusammen, fühlt sich für ihre Stiefkinder Fiona & Jonas verantwortlich. Doch sonst sind Leo und Emmi immer noch so bezaubernd wie eh und je. Sie sind herrlich sarkartisch, furchtbar humorvoll, herzlich hart und bittersüß. Sie können nicht ohne Einander, aber auch das Miteinander gestaltet sich schwierig. Der E-Mailkontakt der beiden zaubert wieder ein warmes Gefühl in die Brust des Lesers, entlockt ihm das ein oder andere Grinsen und treibt mehr als nur eine Träne in seine Augen. Wird es diesmal ein Happy End für Leo und Emmi geben? Oder endet es wieder mit einem Ende ohne Happy? Betreff: Ergänzung zu Achtung Suchtgefahr! Nebenwirkungen wie Herzklopfen, tränende Augen und Muskelzuckungen im Mundbereich sind zu erwarten und völlig bedenkenlos. Bleiben Sie ruhig, lesen und genießen Sie, sie zeigen nur, dass die Faszination dieses Buches auf Sie übergesprungen ist. Gute Unterhaltung. |
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Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Anonym anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 10 von 10 Punkten |
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Mal ganz ehrlich – spätestens seit „Gut gegen Nordwind“ wünscht sich (fast) jede Frau eine email von Leo Leike. Vor drei Jahren erschien erstmals ein deutscher Roman in E-Mail-Fassung, geschrieben wurde er von Daniel Glattauer. Über zwei Dinge war ich dabei sehr verwundert – die Form, wie er geschrieben war und wie gut er mir trotzdem gefallen hat. Und nach der Lektüre konnte ich es kaum erwarten, die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ zu lesen. „Gut gegen Nordwind“ ist die Geschichte von Emmi und Leo, beide Mitte 30 und mehr oder weniger zufrieden mit ihrem Leben. Die beiden lernen sich über eine fehlgeleitete Email kennen und treten so in einen digitalen Dialog, der im Laufe der Zeit immer intimer zu werden scheint. Ob die stark gefühlsmäßig betonte elektronische Beziehung der Wirklichkeit hätte stand halten können, blieb uns der Autor in „Gut gegen Nordwind“ schuldig, denn zu einem Treffen ist es nie gekommen und am Ende des Buches bricht Leo den Kontakt ab und zieht nach Boston. Und daran knüpft „Alle sieben Wellen“ nahtlos an. Emmi schreibt und versucht zu erklären, warum sie nicht zu dem Treffen gekommen ist, leider ist der einzige, der ihr antwortet, der Systemmanager. Nach einem dreiviertel Jahr kommt Leo jedoch wieder, und wir sind wieder am Ausgangspunkt- aber etwas hat sich verändert. Leo hat jemanden kennen gelernt (Päääämäääla) und Emmis Ehe ist nicht mehr so, wie sie anfangs schien. Und diesmal findet das geplante Treffen wirklich statt, und wir erfahren endlich, ob die „Illusion der Vollkommenheit“ der Realität stand halten kann. Die Spannung konnte Daniel Glattauer auch im zweiten Teil erhalten, die Dramatik steigt und der Dialog zwischen Emmi und Leo ist so gefühlsbetont, gekonnt und witzig wie im ersten Teil. Leos Beschreibung vom „Punkt auf der Innenseit der linken Hand“ ist dabei nur eine Email von vielen, die mir eine wohlige Gänsehaut auf den Armen verschafft hat. Am Kitsch kommt Daniel Glattauer dabei allerdings vorbei – nur ein bisschen pathetisch wird’s manchmal schon. Wortspielereien (wie „Emmi-Gration nach Boston“) und Wortwitz kommen auch im zweiten Teil nicht zu kurz, und Emmi gibt sich zeitweise wieder betont nervig-ironisch. Der einzige Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die Sprache – würde man wirklich mit den Worten Emails verfassen? Aber letztendlich ist es auch gerade das, was diesen Roman ausmacht. Das Ende ist so, wie man sich ein Ende für Leo und Emmi wünscht- kalorienreich und süß, aber trotzdem unendlich lecker. Und so schließe ich mit Emmi: Die Zukunft ist weiblich und (deshalb) unberechenbar. Wer weiß, vielleicht begegnen wir Leo und Emmi ja doch noch mal wieder.
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 10 von 10 Punkten |
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Eine bewegte Nacht mit Emmi und Leo (Hörbuch) Gestern abend fing ich an, „Alle sieben Wellen“ zu hören und habe es in einem Rutsch durchgehört. Jetzt schwebe ich nach einer weitgehend schlaflosen Nacht immer noch im siebten Himmel der Wortspielereien und der Geschichte um Emmi und Leo. „Alle sieben Wellen“ ist ein Roman in modernisierter Briefform. Das gesamte Buch besteht ausschließlich aus Emails von Emmi und Leo. Ach nein, beinah hätte ich den Dritten im Bunde vergessen, den Systemmanager. Die Handlung schließt direkt an das Ende von „Gut gegen Nordwind“ an. Emmi kommuniziert mit dem Systemmanager, bis Leo dann doch wieder auftaucht. In der längeren Schreibpause hat er in Boston Pamela kennengelernt, was Emmi nicht gut aufnimmt. Sie überredet Leo zu einem Treffen mit dem Argument „Denn das einzig vernünftige Ende einer innigen Nicht-Begegnung ist die Begegnung.“ Doch wird es zu diesem Treffen kommen? Das verrate ich hier nicht. Auch „Alle sieben Wellen“ ist wieder ein Feuerwerk an Sprachwitz und –spielerei. Der Grundton ist nicht mehr ganz so leicht und locker wie beim Vorgänger. Verständlich, denn inzwischen leben beide in festen Partnerschaften und möchten die realen Partner nicht verletzen. Gleichzeitig können sie aber doch nicht voneinander lassen und schreiben sich viele skurrile, ernste, traurige, ironische, sarkastische, aufmunternde, verletzende, andeutungsvolle, provozierende, suggestive, melodramatische und vor allem liebevolle Emails. Ihre Fans durchleben mit ihnen einige Höhen und Tiefen. Als Leserin, nein Zuhörerin, fällt es manchmal schwer, die Antwort des anderen abzuwarten. Durch die Briefform bekommt der Leser nicht direkt die Antwort auf Fragen von Emmi oder Leo, sondern muss bis zur nächsten Email des Gefragten warten. Oder auch mal etwas länger, denn es wären ja nicht Emmi und Leo, wenn sie sich alle Fragen direkt beantworten würden. Die beiden sind immer noch abwechselnd so herrlich konsequent inkonsequent und ihre Beziehung nimmt einige überraschende Wendungen. An sich scheint es widersprüchlich, einen solchen Briefroman, der essentiell der Schriftform bedarf, als Hörbuch zu vertonen. Dank Andrea Sawatzki und Christian Berkel birgt die ungekürzte Hörversion noch mehr Vergnügen. So kann man zuhören, wie Emmi und Leo frotzeln, sich aufmuntern, genervt oder niedergeschlagen sind und kann das Knistern zwischen den beiden fast auch hören. Es ist unglaublich, wieviel Tiefe und Bedeutung die beiden Sprecher in die Worte „so so so“ geben können. Wenn ich jetzt das gedruckte Buch durchblättere, höre ich die Stimmen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel. Für mich sind sie Emmi und Leo. Warnung: Suchtgefahr Empfehlung: Viel Zeit zum Hören / Lesen nehmen
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Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Anonym anzeigen. |
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| 05.07.2009 | Bewertung:
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Anonym vergibt 10 von 10 Punkten |
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Eine Beziehung wie die siebte WelleInhalt: Emmi&Leo haben endlich wieder zueinander gefunden und das lange Schweigen ist beendet. Doch ihre Beziehung ist noch immer schwierig, sie ist vergleichbar mit der siebten Welle, die laut Emmi unberechenbar ist. Denn ebenso berechenbar wie diese Welle ist die Beziehung, außerdem sind da einige Höhen die noch überstanden werden müssen. Leo hat sich ein Souvenir aus Boston mitgebracht das Pamela heißt. Und auch Emmi lebt nach wie vor mit ihrem Mann zusammen. Was wird das Ende bringen? Ein Mit- oder ein endgültiges Ohneeinander? Meine Meinung: Mittlerweile ist die EmmiLeo-Welle auch in meinen Hafen eingeschwappt... und sie hat mich mitgerissen wie ein vom Hochwasser angeschwollener, reißender Fluss. Emmi & Leo sind wirklich ein Paar, das einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie zanken sich, sie vertragen sich; sie schweigen sich an und lachen miteinander. Auf der einen Seite sind sie wie Katz und Maus, auf der anderen dann wie Pech und Schwefel. Daniel Glattauer besitzt ein unglaubliches Sprachgefühl, er weiß ganz genau wie er die Gefühle, die zwischen Emmi & Leo schweben, übermitteln kann. Obwohl die zwei manchmal unausstehlich sind, muss man sie einfach mögen und ins Herz schließen. Durch die Entscheidung das Buch in Form eines E-Mail-Kontaktes zu gestalten ist es dem Autor gelungen über Übersichtlichkeit zu sorgen. Außerdem liest sich das Buch so sehr schnell und flüssig. Fazit: Ein sehr liebevoller Roman, der fesselt und überzeugt. Springt auf, auf die EmmiLeo-Welle und lasst euch so in eine besondere Liebe voller Auf's und Ab's schwemmen. |
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Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Anonym anzeigen. |
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| 11.10.2009 | Bewertung:
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mocridhe vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Nachdem ich mit Begeisterung Teil 1 (Gut gegen Nordwind) an einem winterlichen Tag verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, dass die Email-Romanze um Emmi und Leo weitergeht. |
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mocridhe hat insgesamt 1 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von mocridhe anzeigen. |
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| 22.02.2010 | Bewertung:
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Temazcal vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Gleich vorneweg: Das Buch hat mir sehr gefallen. Leo kommt aus Boston zurück.Nachdem Emmi immer wieder e-mails geschrieben hat, die vom Systemmanager \"beantwortet\" wurden, antwortet Leo dann doch, wenn auch zurückhaltender. Grund dieser Zurückhaltung ist Pamela, welche er in Boston kennen- und lieben gelernt hat. Dieses Mal kommt es zu einem Treffen zwischen Leo und Emmi - davon bekommt der Leser aber nur über die gegenseitigen mails mit. Emmi fühlt sich weiterhin den Kindern und Bernhard verantwortlich, ist aber erstmal ausgezogen und hat sich eine kleine Wohnung genommen.Leo will seine Beziehung zu Pamela nicht gefährden - hat ihr auch nichts von seiner e-mail-Bekanntschaft erzählt. Wie auch schon bei \"Gut gegen Nordwind\" fiebert der Leser mit, fühlt mit Emmi und Leo mit.Oft habe ich schmunzeln müssen. Vom Kitsch ist das Buch meilenweit entfernt. Es ist schon erstaunlich, dass ein reiner e-mail-Roman so gefallen kann. Sicher ist es gut, wenn man \"Gut gegen Nordwind\" gelesen hat - das trägt zum Verständnis mancher Vorkommnisse bei. Der Titel des Buches und auch das Cover sagen mir sehr zu. Schön, dass das Nachfolge-Buch genauso gut ist wie sein Vorgänger |
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Temazcal hat insgesamt 13 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Temazcal anzeigen. |
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| 27.03.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 9 von 10 Punkten |
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![]() Inhalt
Leo Leike lebt nun vorübergehend in Boston. Sein E-Mail Account wird in dieser Zeit vom Systemmanager verwaltet. Dieser sendet den Verfassern aller ankommenden Mails den Hinweis, dass der Inhaber des Accounts seine Mailadresse geändert hat und seine Post deshalb unter der gewählten Adresse nicht mehr aufrufen kann. Die Absender erhalten ausserdem den Hinweis, dass deshalb alle neuen E-Mails im Posteingang gelöscht werden. Für weitere Rückfragen steht der Systemmanager gerne zur Verfügung.
Meine Meinung
Wie auch der Vorgängerband ist dieses Buch nicht in einer Romanform geschrieben, sondern umfasst nur den E-Mail Verkehr der beiden. Es gibt wieder keine extra Handlung, sondern nur den Hinweis wie viel Zeit seit der letzten Mail vergangen ist und manchmal eine Betreffzeile. Dem Verlauf der Ereignisse kann man also aufgrund der Inhalte der Mails folgen. |
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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| 24.05.2010 | Bewertung:
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Pharo72 vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Emmi Rothner und Leo Leike sind sich durch Zufall virtuell begegnet. Im 1. Band dieser bezaubernden Liebesgeschichte - „Gut gegen Nordwind“ - lernen sie sich per Email kennen und entwickeln Gefühle füreinander, jedoch begegnen sie sich nie persönlich. Wem das Ende dieser Liebesgeschichte zwar realistisch, doch nicht wirklich befriedigend erschien, kommt jetzt mit dem Nachfolger-Roman „Alle sieben Wellen“ voll auf seine Kosten. Endlich dürfen sich beide sehen, anfassen, berühren ... Doch an der eigentlichen Problematik hat sich nicht viel verändert, denn Emmi ist noch immer verheiratet und auch Leo ist eine neue Beziehung eingegangen. Dennoch können sie nicht voneinander lassen ... |
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Pharo72 hat insgesamt 27 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Pharo72 anzeigen. |
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: Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer
Rezensionen






Emmi und Leo - eine unbeschreiblich schöne Geschichte......
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