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Fantasy: Das letzte Einhorn
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Titel:      Das letzte Einhorn
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      729
Autor:      Peter S. Beagle
ISBN-10(13):      3608952047
Verlag:      Hobbit Presse / Klett-Cotta
Publikationsdatum:      2006-12
Edition:      7. Aufl.
Number of pages:      270
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicWas mich mit diesem Buch verbindet, ist die Erinnerung meiner Kindheit. Es war immer zu Weihnachten, dass der Zeichentrickfilm ausgestrahlt wurde, und er wird es heute noch. Damals - wie auch heute - habe ich es nie versäumt. Die Bilder sind vielleicht nicht besonders schön gezeichnet (zugegeben, es gibt trotzdem noch schlimmere), doch verbinden sie sich mit der Geschichte und v.a. der Musik, die doch sehr bekannt ist (so gut wie jeder hat schon einmal "The Last Unicorn" von America gehört, oder wenigstens die Coverversion). rnUnd so hat sich eines Tages in meinen Gedanken die Idee festgesetzt, endlich auch einmal das Buch zu lesen. Also bestelle ich das Buch und nach wenigen Tagen halte ich das Paket mit dem kostbaren Inhalt in meinen Händen - und nach einer mehr oder weniger kleinen Kraftprobe auch das Buch. Das erste, was mir aufgefallen ist, war das Cover. Ich glaube, ich war regelrecht geschockt: Betrachtet man heutzutage das Cover eines Fantasybuches, ist es zumeist ein wahrscheinlich sehr teures, schön anzusehendes Bild. Doch diesmal war es ein einfacher, orangefarbener Hintergrund mit einer Frühlingsblume, die ich nicht kannte (Biologie lässt grüßen :-). In einem kleinen Kreis unter dem Titel war das Bild einer Frau (mit einem weißen Horn auf der Stirn), das sehr alt wirkte. If you judge a book by the cover... Nun, mittlerweile sehe ich mir von den meisten Büchern am liebsten diesen Cover an.rnIch begann natürlich sofort zu lesen und die Handlung, obwohl ich sie schon kannte, fesselte mich so sehr, dass ich am späten Abend fertig war und mit einem Glücksgefühl in meinem Herzen die letzten Zeilen immer wieder las.rnIch erzählte vorhin von den Bildern des Zeichentrickfilms und ihrem Stil. Und so wie diese Bilder sind, ist auch die Sprache in diesem Buch. Peter S. Beagle erreicht vielleicht nicht die sprachliche Qualität anderer Autoren, die Sätze wirken oftmals plump und schlecht formuliert, doch so wie bei vielen guten Büchern liegt auch bei Beagle eine gewisse Magie in der Geschichte. Und manchmal kommen im Letzten Einhorn Sätze vor, die ich bei Hohlbein vermisse. Dann denke ich mir: Hier kommt der Dichter heraus.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicIch habe dieses Buch vor Jahren das erste Mal gelesen und ich sofort fasziniert.
Natürlich kannte ich den Anime vorher schon und fand auch diesen sehr schön.
Aber wenn man das Buch liest, dann ist die ganze Geschichte noch viel realer, wundervoller und es entfaltet sich eine sehr eigene, ruhige Stimmung, die ich selten in einem Buch erlebt habe.
Ob trotz des wirklich traurigen Endes ist es eine gesichte voller Hoffnung und Lebensfreude.
Wenn ich an dieses Buch denke, dann muss ich sofort lächeln und will es noch einmal lesen.

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Ein Lieblingsbuch

24.11.2009 Bewertung:  5 Pandorra vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic

Auch ich kannte den Film schon lange bevor ich das Buch gelesen habe, bin ich doch mit dem Film aufgewachsen.

 

Das Buch vermochte mich ebenso zu fesseln; ist der Film eher für eine junge Zielgruppe gedacht, richtet sich das Märchen um Das letzte Einhorn an ein mindestend jugendliches Publikum.

Der Schreibstil (der in der Übersetzung auch überzeugt) ist sehr poetisch; die Bilder und Stimmungen, die Beagle erschafft, nehmen den Leser sehr schnell in die Welt des Magiers Schmendricks und der der Einhörner mit und können auch überzeugen.

Damit die Geschichte nicht zu rund, zu glatt daherkommt, hat der Autor sein Werk auch mit (unterschwelligem) Humor gespickt, der teilweise beim ersten Lesen gar nicht unbedingt auffällt.

Die (leicht melancholische) Atmosphäre in diesem Buch gefällt mir und fasziniert mich beim erneuten Lesen ebenfalls immer wieder.

 


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Ein Klassiker der 60er Jahre

15.04.2011 Bewertung:  5 Callisto vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic

Das letzte EInhorn erzählt die Geschichte von Amalthea, dem letzten EInhorn, dass sich aufmacht, die verschwundenen Einhörner zu suchen und aus den Klauen des roten Stiers zu befreien. Auf dieser Suche verändert es sich durch die Menschen die es trifft. Schmendrick der Zauberer und Molly Grue begleiten das EInhorn auf seiner Suche und in Prinz Lír findet Amalthea die Liebe. Viel muss man eigentlich nicht zu Handlung des Buches sagen, denn es ist ein Klassiker.
Das letzte Einhorn war einer der ersten Kinofilme, die ich als Kind gesehen habe und er hat mich damals schwer beeindruckt. Noch heute höre ich gerne den wunderbaren Soundtrack. Mittlerweile gehört der Film neben dem kleinen Lord zu den Weihnachtsklassikern, die jedes Mal um die Weihnachtsfeiertage über die Matscheibe flimmern.
Als Teenager stolperte ich das erste Mal darüber, dass es zu diesem Film eine Buchvorlage gibt und nun, mehr als 20 Jahre nachdem ich den Film das erste Mal gesehen habe, habe ich nun endlich das Buch gelesen. Ich kenne den Film mehr oder minder auswendig und dürfte ihn mittlerweile mehr als 10 Mal gesehen haben und war somit extrem erstaunt wie nahe er doch der Buchvorlage kommt. Man erkennt einige Dialoge wieder und die Geschichte ist voller Gedichte und Lieder so wie der Film. Natürlich wurde an einigen wenigen Stellen gekürzt, so dass man einige neue interessante Facetten der Geschichte in diesem Buch finden wird, die im Film nicht übernommen wurden. Besonders der Schluß wurde im Film stark gekürzt, denn nach dem Einstutz des Schlosses geht es noch weiter, sowohl mit dem ersten Teil \"Das letzte Einhorn\" alsauch mit \"zwei Herzen\".

Anders als der Film ist das Buch jedoch stellenweilse deutlich ironischer.

\"Der Zauberer stand hochaufgerichtet da und bedrohte die Angreifer mit Dämonen, Metamorphosen, lähmenden Krankheiten und geheimen Judogriffen. Molly hob einen großen Stein auf.\"
\"Ich bin ein Gefäß, ich bin ein Bote...\" - \"Du bist ein Idiot!\" fauchte Molly (S. 125)
Als Held verstand er weinende Frauen und wusste, wie man sie tröstet - geöhnlich, indem man etwas umbrachte [...] (S. 176)

Schmendrick deutet immer wieder an, dass sie nur eine Geschichte erleben und alle nur Archetypen sind, die gemäß ihrer Bestimmung handeln und der Autor spielt eben mit diesen Archetypen. Auch erfährt man deutlich mehr über Schmendrick und seine Fähgkeiten, denn er ist wirklich ein großer Zauberer. \"Mein Sohn, deine Unfähigkeit ist so ungeheuer, deine Talentlosigkeit so profund, dass die größere Mächte innewohnen müssen, als ich sie je gekannt habe.\" (S. 129) Daher machte sein Meister Schmendrick unsterblich, bis er es schafft seine Macht zukontrollieren. Er ist also wirklich schon ein alter Mann obwohl er noch so jung wirkt.

 

Das Buch ist witzig, toll geschrieben, voller Poesie und wirkt immer noch modern, obwohl die Geschichte bereits 1961 zu ersten Mal erschien.


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