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Krimi/Thriller: Das letzte Geheimnis
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Titel:      Das letzte Geheimnis
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      938
Autor:      Ian Caldwell, Dustin Thomason
ISBN-10(13):      3404155793
Verlag:      Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
Publikationsdatum:      2006-10-27
Edition:      2
Number of pages:      443
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Buch, um das sich die spannende Story rankt, gibt es wirklich und nicht Wenige halten es für das mysteriöseste Buch aller Zeiten: Vordergründig eine Liebesgeschichte aus dem Jahr 1499, verbirgt die ‚Hypnerotomachia Poliphili‘ in geheimnisvoller Vielfalt die Seele der Renaissance. Bei der Erforschung der letzten Mysterien dieses Buches geschehen jedoch verhängnisvolle Dinge, in die vier Princeton-Studenten und ihre Dozenten verstrickt sind.

Es ist einfach alles: ein Thriller, eine Abenteuergeschichte, ein historischer Roman, die Nerven kitzelnden Erlebnisse junger Studenten, die noch wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Ein höchst gelungener Cocktail, gemixt von zwei Jung-Schriftstellern, Studenten, seit Kindertagen befreundet. So manchen Text haben sie schon gemeinsam geschrieben, hier nun ihr erster Roman. „Mein Vater,“ so sagt Tom, der Ich- Erzähler des Romans, „der wußte, wie die Hypnerotomachia ihn verführt hatte, verglich das Buch einmal mit einer Affäre, die man mit einer Frau hat. Sie veranlasst dich zum Lügen, sagte er, bis du dich sogar selbst belügst.“ Ein mittelalterliches Buch voller Rätsel, Aufgaben, Codes, die es zu knacken gilt, Zeichen, die gedeutet werden wollen. Werden die Freunde das Rätsel dechiffrieren können und eine geheimnisvolle, Schätze versprechende Krypta finden?

Die Vermittlung des historischen Hintergrundes, die exakte und das Romangeschehen ungemein anreichernde Recherche vieler Fakten rund um das sagenumwobene Buch sind ebenso fesselnd, wie die Erlebnisse der jungen Studenten. Ja, ganz sicher zu Recht wurde das in Amerika bereits bejubelte Erstlingswerk des Autorenduos mit Dan Browns Sakrileg verglichen. Mit fast noch größerer Leidenschaft und Präzision geht es hier zur Sache, nicht nur die Studenten werden in den Bann des Buches gezogen, der Sog erfasst den Leser ebenso schnell. Zielstrebig, und sei es auch über Leichen, geht es ins Eingemachte. „...er war dem Buch so verfallen, wie niemand sonst.“

Spannung pur, knapp 450 Seiten, die mit mörderischer Geschichte den Atem rauben und dabei spielerisch, wie nebenbei eine ganze Menge Fakten und Wissenswertes mit fantasiereicher Fiktion verweben. Motiviert wurden die beiden Autoren übrigens während ihres eigenen Studiums, auch sie ‚verfielen‘ der „Hypnerotomachia Poliphili“. So ist das Buch „eine Sirene, ein verlockender Gesang .... Du umwirbst sie auf eigene Gefahr.“ Vorsicht: Sie lesen auf eigenes Risiko! --Barbara Wegmann

   


Rezensionen
Bar der Spannung

26.08.2009 Bewertung:  2 Pandorra vergibt 4 von 10 Punkten

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Wer das Buch aufgrund des Klappentextes erwirbt und liest, stellt sehr schnell fest, dass der Schreiber des Textes das Buch nicht besonders gut kannte.

Ein \"grausam verstümmelter Hund\" soll der Anfang diverser Morde sein, dabei kommt der Hund lediglich in einer Erzählung vor.

Auch der Rest des Klappentextes setzt andere Schwerpunkte, als der Inhalt des Buches es tut.

 

Vielmehr geht es in dem Buch um Beziehungen, die Beziehung der vier Studienfreunde untereinander, der Hauptperson zu seiner Freundin und zu seinem verstorbenem Vater, und wie diese sich entwickeln und/oder unter der Arbeit diverser Leute an der \"Hypnerotomachia Poliphili\" leiden.

 

Leider vergessen die Autoren, Spannung in diesem Buch aufzubauen. Weder bei der \"Reihe\" von Morden, noch in anderen \"mysteriösen\" Situationen geht der Puls beim Lesen schneller, die Geschichte plätschert dafür über weite Teile vor sich hin.

Sollte der \"Thrill\" im Buch erwartet werden, findet man zahlreiche Informationen zu Künstlern und (Kunst)Werken der italienischen Renaissance, dazu Anspielungen auf Texte aus der Zeit oder der Antike. Wer sich als Leser nicht für die damaligen Künstler und deren Werke und Denkweisen interessiert oder die Namen der Künstler und Werke nicht kennt, wird Das letzte Geheimnis mit lauter Fragezeichen über dem Kopf lesen und ob kaum vorhandener Spannung das Buch zur Seite legen.

 

Weshalb ich Das letzte Geheimnis nicht weniger Sterne gebe ist, weil mich der Lösungsvorschlag der beiden Autoren für die \"Hypnerotomachia Poliphili\" interessiert hat.

Mir scheint es, als haben die Schreiber sich mehr Gedanken gemacht, was der Sinn und Inhalt des alten Renaissance-Druckes sein könnte, als zu überlegen, wie sie diese Idee in einem spannenden und interessanten Kontext einbinden können.

 


Pandorra hat insgesamt 9 Rezensionen angelegt.


 
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