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Krimi/Thriller: Das Moskau-Komplott: Thriller
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Titel:      Das Moskau-Komplott: Thriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1117
Autor:      Daniel Silva
ISBN-10(13):      3866122489
Verlag:      Pendo
Publikationsdatum:      2010-02
Edition:      3
Number of pages:      480
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Alex Lubin wird das Grandhotel Courcevel in den französischen Alpen schnell wieder verlassen. Davon ist sowohl der Rezeptionist der etwas in die Jahre gekommenen Herberge als auch sein Vorgesetzter, der Empfangschef, überzeugt. Denn Lubin ist Russe und als solcher nur durch Zufall in das russenfeindliche Hotel im Wintersportort gekommen. Also setzen die beiden Angestellten alles daran, den Gast mit schikanösester Behandlung wieder los zu werden.

Dass Alex Lubin das Grandhotel tatsächlich schnell verlässt, und noch dazu im Zinksarg, liegt aber weniger am unfreundlichen Hotelpersonal, sondern eher an jenem lautlosen russischen Profikiller im Skianzug, der dem oppositionellen Journalisten gekonnt ein Messer in die Herzgegend rammt. Dann wird trotz aller Überwachung durch den israelischen Geheimdienst auch noch Lubins Chef von der regimekritischen „Moskowskij Gazeta“ vergiftet, der für ein Treffen mit dem Geheimagenten und Kunstrestaurator Gabriel Allon nach Rom gekommen war. Jetzt muss Allon seine Flitterwochen beenden. Denn die Journalisten waren einer terroristischen Verschwörung auf der Spur, die nicht nur Israel, sondern die gesamte westliche Welt in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Ohne des Russischen mächtig zu sein, reist Allon ins Herz der Gefahr, nach Moskau – und kommt dabei einem ungeheuerlichen Komplott auf die Spur...

Laut Klappentext wurde der Thriller Das Moskau-Komplott des US-Autors Daniel Silva in den USA als sein bisher bestes Buch gefeiert und kletterte prompt auf den ersten Platz der Bestsellerliste der „New York Times“. Das kann man gut verstehen. Denn Das Moskau-Komplott ist raffiniert komponiert, brillant geschrieben und von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Beste Unterhaltungsliteratur, die man in einem Rutsch zuende lesen kann. -- Stefan Kellerer

   


Rezensionen
Nach Moskauer Regeln?

15.02.2010 Bewertung:  3 lenchen vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic„Das Moskau-Komplott“ ist das siebte Buch des erfolgreichen amerikanischen Autors Daniel Silva aus der Reihe „Gabriel Allon, der israelische Superspion“. Allerdings war es für mich das erste Werk von ihm. Es ist übrigens nicht nötig, die Vorgängerbücher zu lesen, um die Handlung des neuen nachzuvollziehen.   Nachdem Gabriel schon ein paar mal die Welt gerettet hat, wovon der Autor in seinen anderen Romanen schrieb, verbringt er seine Flitterwochen in einer Villa in Italien und restauriert dabei ein wertvolles Gemälde im Auftrag des Papstes. In dieser Zeit verbreitet der russische Oligarch und Waffenhändler Iwan Charkow sein Spinnennetz über die Welt und bereitet mittels seiner schmutzigen Geschäfte einen Terroranschlag vor, der das Ausmaß des 11. September weit überschreiten würde. Der israelische Geheimdienstmitarbeiter musste seinen Urlaub unterbrechen und sich wieder den Heldentaten a la James Bond widmen.   Das Buch liest sich leicht und ist spannend und gut strukturiert, die Handlung entwickelt sich rasch. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil ist nicht langweilig.   Es wird immer auf die „Moskauer Regeln“ hingewiesen, welche angeblich für die CIA-Agenten seinerzeit geschrieben wurden und immer noch aktuell sind. Ob sie überhaupt existieren? Daniel Silva konnte keine solchen schriftlichen Dokumente bekommen.   Allerdings fand ich, dass das Buch voller Klischees und Vorurteile ist, was übrigens für einen mittelmäßigen Spionen-Roman ganz normal ist. Silva schert alle über einen Kamm. Alle Russen sind böse und gierig, es herrscht in Russland keine Demokratie nach westlichem Standard (klar!). Die Journalisten sterben wie Fliegen, der ehemalige KGB (heute FSB) regiert das Land. Alle Moskowiter haben ihre Datschas und wollen nichts über Korruption im eigenen Land wissen; 99,9 Prozent wählen den neuen Präsidenten, der natürlich einer von den KGB-Leuten ist. Genauso ist Iwan Charkow einer von denen. Und seine Gattin, Elena, eine gehörige russische Frau, will plötzlich seine hinterlistigen Terror-Pläne brechen. Mithilfe des israelischen Agenten höchstpersönlich, dessen heiliges Angesicht der ganzen Welt bekannt ist.   Warum hat Elena plötzlich über Nacht entschieden, ihren Mann zu verraten? Bisher war sie mit ihrer Ehe immer zufrieden, dabei hat sie ja gewusst, womit ihr Mann seine Millionen verdient und hat dieses Leben der Neureichen in vollem Gange genossen. Es gibt keine Antwort. Das klingt für mich nicht überzeugend, der Autor zeigt nicht einmal die Gedanken und Überlegungen seiner Figuren. Oder warum hat sich Oberst Bulganow für die Rettung eines israelischen Agenten entschieden? Der wahre Held dieser Geschichte läuft irgendwie ganz am Rande der Handlung und ist nur eine blasse Gestalt, ohne Gesicht und fast ohne Worte. Oder entspricht er nicht dem Bild des Autors, welches er uns über Russen malt? Keine Charaktere sind detailliert beschrieben, es folgen nur die Heldentaten, eben ein Spionage-Thriller. Das scheint mir jedenfalls zu platt.   Die Idee des Romans ist nicht ganz durchdacht, es gibt so viele Widersprüche, die bei einem Profi-KGBler wie dem ehemaligen General Iwan einfach lächerlich sind. Wieso konnte Elena die höchstgeheimen Telefongespräche ihres Mannes mithören? So könnte jeder Bedienstete im Haus gleich alle Geschäftsdetails des Waffenhandels belauschen und an Sicherheitsdienste beliebiger Staaten weiterverkaufen. Wieso wurde die Wohnung ihrer Mutter in Moskau nicht verwanzt? So konnte sie mit der Mutter ganz offen über ihre Pläne sprechen und keiner hat etwas davon mitgekriegt. Es gibt viel mehr solche Unstimmigkeiten...   Aber Ende gut, alles gut. Für alle, die einen spannenden aber nicht tief durchgedachten Spionage-Thriller aus dem „russischen“ Leben lesen möchten, ist dieses Buch als leichte Kost empfehlenswert. Es liest sich leicht und schnell. Aber nicht alles, was der Autor erfunden hat, muss man ernst nehmen. Die Moskauer Regeln sind doch anders!

lenchen hat insgesamt 58 Rezensionen angelegt.


Schau Dich nicht um, Du bist nie ganz allein – Die Moskauer Regeln

18.05.2010 Bewertung:  3.5 Bellexr vergibt 7 von 10 Punkten

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Während seiner Flitterwochen in Umbrien wird der israelische Geheimdienstler Gabriel Allon vom russischen Chefredakteur Boris Ostrowskij um ein Treffen in Rom gebeten. Grund hierfür ist die Ermordung einer seiner Journalisten, Aleksandr Lubin, der einer äußerst brisanten Geschichte über Waffenschmuggel auf der Spur war. Etwas unwillig sagt Gabriel zu. Als er jedoch in Rom eintrifft, wird Ostrowskij vor seinen Augen ermordet. Seine Neugier ist geweckt und ein Hinweis führt ihn zur Journalistin Olga Suchowa nach Moskau, die ihm ihre Informantin verrät. Hierbei handelt sich um Elena Chakrowa selbst, die Gattin des Milliardärs und Waffenhändlers Iwan Charkow, der sich nicht davor scheut, hochgefährliche Waffen an terroristische Zellen zu verkaufen.

 

Geschickt verknüpft Daniel Silva in seinem vorliegenden Spionagethriller Fakten und Fiktion zu einer äußerst rasanten Story, die trotz geringem Actionanteil überaus spannend erzählt ist und zum Schluss sogar in Sachen Spannung noch einmal richtig anzieht. Man merkt deutlich, dass der Geschichte ein fundiertes Wissen der Thematik zugrunde liegt. Und auch, wenn man eine ungefähre Vorstellung vom Ausgang des Thrillers hat, ist der Weg dorthin sehr unterhaltsam und informativ. Dem Autor gelingt es mühelos, eine Geschichte zu zeichnen, die von Anfang an schlüssig und zu jeder Zeit absolut nachvollziehbar und verständlich ist.

 

Hintergrund des Buches sind illegale Waffengeschäfte, Korruption und das Machtgefüge im heutigen Russland, bei dem der neue russische Geheimdienst FSB überall seine Finger mit im Spiel zu haben scheint. Typisch ist wieder einmal, dass der Russe an sich wieder als lärmend, machtbesessen, Wodka trinkend und mit Geld protzend dargestellt wird, allerdings gibt es dann doch noch in dieser Hinsicht den ein oder anderen Lichtblick.

 

Seinen Protagonisten Gabriel Allon stellt Daniel Silva anfangs etwas unterkühlt, aber durchaus sympathisch dar. Frisch verheiratet möchte er eigentlich lieber seine Zeit mit seiner Frau Chiara und dem Restaurieren eines Bildes für den Vatikan verbringen, als sich nach Rom zu begeben, um einen möglichen Informanten zu befragen. So nach und nach lernt man Gabriel dann als einen sehr gewissenhaften, sturen, mutigen und äußerst intelligenten Agenten mittleren Alters kennen. Seiner Frau Chiara, die ebenfalls beim israelischen Geheimdienst arbeitet, ist nur eine Nebenrolle vergönnt. Facettenreich hat der Autor auch die Figur des Iwan Charkow gezeichnet, der dem Leser als ein sehr undurschaubaren, kaltblütigen und impulsiven Machtmenschen beschrieben wird. Couragiert, mutig und sympathisch ist der Charakter von Elena Charkowa angelegt, die eine Schlüsselrolle im \"Moskau-Komplott\" spielt.

 

Fazit: Daniel Silvas neuester Spionagethriller bietet eine komplexe, gut durchdachte und bis zum Ende hin sehr rasante und spannende Story mit einem etwas eigenwilligen, hochintelligenten und sympathischen Protagonisten.


Bellexr hat insgesamt 28 Rezensionen angelegt.


Große Enttäuschung

10.11.2010 Bewertung:  1 suse9 vergibt 2 von 10 Punkten

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Wie schreibt man eine Rezension über ein Buch, auf das man sich sehr gefreut, welches aber eine große Enttäuschung war? Erwähnt man die langweiligen Passagen, in denen nur geredet und debattiert wird, die vorhersehbare Handlung, die klischeehaften Charaktere? Kann man seinen Frust über die einfache Sprache, flachen Dialoge oder Erklärungen von Zusammenhängen, die auch so völlig klar gewesen wären, äußern, ohne dem Autor, der sicherlich viel Energie in seinen Roman gesteckt hat, zu nahe zu treten? Vielleicht sollte man lieber schweigen, das Buch weglegen und ein neues versuchen. Jedoch der Autor ist - wie ich gelesen habe - weltbekannt und supererfolgreich. So wird ihn meine negative Meinung über das Buch nicht stören. Außerdem denke ich auch an die Leser, die wie ich Thrillerfans sind, sich auf einen Roman voller Aktion, Spannung, ungewöhnlicher Sprache und rasanter Handlung freuen. Diesen möchte ich meine Erfahrung mit \"Das Moskau-Komplott\" schildern.

Nach den ersten Kapiteln, die alles beinhalten, was im Vorab versprochen wurde, verflacht die Handlung derartig, dass es mich nur noch langweilte weiterzulesen. Ich tat es aber, da ich auf ein spektakuläres Ende hoffte.

Allon - israelischer Geheimagent - versucht, Geschäfte des russischen Waffenhändlers Charkow mit den Feinden Israels zu verhindern. Er erhält Hilfe vom israelischen, französischen und amerikanischen Geheimdienst sowie von russischen Journalisten, wobei zwei von ihnen ermordet werden, bevor sie entscheidende Informationen weitergeben konnten. Ihrem Engagement, mit Allon in Kontakt zu treten, ist es jedoch zu verdanken, dass dieser die Fährte aufnimmt und aktiv wird.

Das Thema des Buches hat durchaus Potential, gestört haben mich jedoch die vielen Diskussionen, die eingestreuten witzigen Kommentare, die in einem lebensgefährlichen Einsatz völlig fehl am Platz wirkten und die eingangs geschilderte vorhersehbare Handlung. Ich verspürte große Erleichterung, als ich das Ende erreichte. Kein Herzklopfen, kein Atemanhalten beim Lesen, kein Mitfiebern mit den Charakteren: \"Das Moskau-Komplott\" war für mich eine große Enttäuschung.


suse9 hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


 
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