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Krimi/Thriller: Tote Fische beißen nicht: Ein neuer Fall für Pippa Bolle
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Titel:      Tote Fische beißen nicht: Ein neuer Fall für Pippa Bolle
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      2493
Autor:      Auerbach & Keller
ISBN-10(13):      3548610897
Verlag:      List Taschenbuch
Publikationsdatum:      2012-06-08
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      448
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
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Rezensionen
Stille Tage in Chantilly - Bonne peche pour Pippa.

12.06.2012 Bewertung:  5 brillenbaby vergibt 10 von 10 Punkten

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Stille Tage in Chantilly - Bonne peche pour Pippa.
Stille Tage in Chantilly hatte sich Pippa Bolle gewünscht und vor allen Dingen Muße, sich mit der Übersetzung von Hemmingways biographischen Schriften zu befassen. Deshalb nahm sie freudig das Angebot ihrer Freundin Pia Peschmann an, sich dort ein paar Wochen um die Renovierung des Ferienhauses bei Chantilly-sur-Lac zu kümmern, das Pia zu erstaunlich günstigem Preis erworben hatte. Das Schnäppchenangebot hatte eine Ursache: Vor 25 Jahren war dort im Haus etwas Dramatisches geschehen und der damals 18 Jahre alte Jean Didier ist seither verschwunden, wurde vielleicht Opfer eines Verbrechens. Kein Wunder, dass dieses Gemäuer dem Preisverfall anheim fiel. Für Pippa, deren Domizil im \"Vent Fou\" gebucht war, wo sie von Pascal mit feurigen Blicken und kulinarischen Köstlichkeiten versorgt wurde, war die Aussicht auf eine Auszeit von der Transvaalstraße in Berlin gerade jetzt besonders verlockend. Über kurz oder lang würde dort Leo, ihr Verflossener, aufkreuzen, der just zu diesem Zeitpunkt die Scheidungspapiere erhalten haben musste und sicher nicht beherrscht reagieren würde. Ihren 40.ten Geburtstag konnte sie nachfeiern, das war kein Problem. So fuhr Pippa beschwingt in Richtung Südfrankreich und teilte diese Route mit einem Berliner Kleinbus, der den Anglerverein Kiemenkerle e.V. an Bord hatte und seinem diesjährigen Angler-Ausflugs-Ziel am Fuß des Montagne noir entgegensteuerte. Noch ahnte Pippa nicht, dass auch ihr alter Bekannter aus Schreberwerder, Kommissar Wolf Schmidt, ein Begleiter der munteren Angler war. An attraktiven Männern, die Pippa den Hof machten, fehlte es sowieso nicht, man musste nur erkennen, wer ein unehrliches Spiel trieb und damit gefährlich war, was in all den auftretenden Turbulenzen recht schwer fiel. Auch Leo, dem Pippa entgehen wollte, kreuzte noch in ihrem Umfeld auf und - last not least - wie immer bei der detektivisch begabten Pippa, gab es die obligatorische Leiche. Einer der fröhlichen Kiemenkerle fand ein kühles Ende und sogar Pippa drohte der nasse Tod. Diese erholsamen Tage in Frankreich könnten im Reisekatalog problemlos unter action-Urlaub angeboten werden.

Wunderbar ist wieder einmal die Begegnung mit Pippa, die mittlerweile eine absolute Fan-Gemeinde hinter sich hat. Ein kurzes Intermezzo geben diesmal sogar die beiden Schriftstellerinnen Auerbach und Keller. Amusant. Alle Protagonisten werden liebevoll entschlüsselt, im Zweifelsfall hilft dem Leser der Rückblick aufs Register. Alles liest sich flüssig und wie von selbst, man taucht mit ein in die Landschaft und die Lebensart der Romanfiguren, die dem Leser in kurzer Zeit vertraut sind. Es ist auf gemütliche Art spannend in Pippas Leben, unblutig und geistreich, humorvoll und ganz speziell.

Das war wieder einmal ein perfekter Lesegenuss, der Anlass sein könnte, einmal auf Pippas Spuren zu reisen - natürlich nicht gerade dann, wenn ein Kiepenkerl dort sein Leben läßt!


brillenbaby hat insgesamt 25 Rezensionen angelegt.


wenn der verrückte Wind bläst

03.09.2012 Bewertung:  5 coffee2go vergibt 10 von 10 Punkten

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Kurze Inhaltszusammenfassung:

In ihrem dritten Fall reist Pippa nach Südfrankreich, wo sie die Renovierungsarbeiten am Haus ihrer Freundin Pia überwachen soll und gleichzeitig möchte sie sich ihren Übersetzungsarbeiten widmen. Doch schon bald ist es mit der Ruhe vorbei: Ein Anglerclub aus Berlin reist an, über das Ferienhaus kursieren Gerüchte und schon bald gibt es einen toten Angler und Pippa ist mitten im Geschehen und hilft bei der Aufklärung des Falles mit und gleichzeitig wird sie von Verehrern umschwärmt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der dritte Fall mit Pippa Bolle in Südfrankreich hat mir bis jetzt am besten gefallen. Witzig war auch, dass sich die beiden Autorinnen Auerbach und Keller selbst eingebracht haben und ihren Urlaub in Toulouse, in der Pension „Paradies“ verbringen und ganz kurz auch Pippa über den Weg laufen. Dadurch, dass in diesem Buch der gesamte Anglerclub sowie nahezu alle Einheimischen involviert sind und das sowohl in die Recherche um das renovierungsbedürftige Ferienhaus und was hier vor Jahren passiert ist, sowie auch in der Aufklärung des Unfalles bzw. Mordes des verunglückten Anglers, hat es Pippa nicht leicht den Durchblick zu behalten. Gerade diese vielen Charaktere, die so liebevoll und detailliert beschrieben wurden, machen das Buch interessant und vielseitig. Pippa hat ihre eigenen Ermittlungsmethoden, durch Sympathie und Gespräche mit allen Personen arbeitet sie sich durch Gerüchte, Halbwahrheiten, Geheimnisse und kombiniert dann mit Scharfsinn.

Auch der bereits bekannte erfrischende Schreibstil der beiden Autorinnen und die Wortspielereien habe ich sehr gelungen gefunden. Am besten gefällt mir allerdings das Flair des Buches, da die Autorinnen durch die vielen Details über die Landschaft, das französische Essen und die Einwohner des Dorfes bis hin zur Wetterlage eine tolle Atmosphäre geschaffen haben, sodass es ein mehrdimensionaler Genuss war, das Buch zu lesen.

 

Titel und Cover:

Der Titel besteht aus einem Wortspiel und passt sehr gut zu diesem Buch, das Cover ist okay, aber nicht besonders originell, hat aber Wiedererkennungswert mit den beiden Vorgängerbüchern.

 

Mein Fazit:

Obwohl es sich um den dritten Fall mit Pippa Bolle handelt, kann man auch direkt mit dem dritten Fall starten, ohne die Vorgänger-Bücher zu kennen. Die Hauptcharaktere sind gleich geblieben, werden aber gut eingeführt und die meisten Charaktere sind neu und wirken erst in diesem Buch mit.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall, nachdem Frau Auerbach und Keller anklingen ließen, dass sie schon daran arbeiten und auf Pippa in Venedig bin ich auch schon gespannt.


coffee2go hat insgesamt 62 Rezensionen angelegt.


 
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