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Krimi/Thriller: Das Moor des Vergessens: Roman
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Titel:      Das Moor des Vergessens: Roman
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      118
Autor:      Val McDermid
ISBN-10(13):      3426197359
Verlag:      Droemer
Publikationsdatum:      2006-08-21
Edition:      gebunden
Number of pages:      544
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Ohne Schutzumschlag
Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein wenig enttäuschend ist es für die Bewohner des Dorfes Fellhead schon. Überall im Moor werden immer wieder Jahrtausende alte Leichen an die Oberfläche gespült, nur im Lakeland-Moor scheint es anders zu sein. Lediglich „Hunderte von Jahren“ gibt Detective Chief Inspector Ewan Rigston dem Fund in den uralten Torfbänken bei Carts Moss laut einer Zeitungsmeldung. Trotzdem gibt es eine Besonderheit, die Jane Gresham bei der Lektüre der Zeitung den Atem stocken lässt.

Denn die Moorleiche ist über und über mit Tätowierungen geschmückt. Und hatte nicht auch Fletcher Christian solche Tätowierungen mit aus der Südsee gebracht -- Fletcher Christian, der nicht nur die berühmte Meuterei auf der Bounty anführte, sondern in seiner Jugend auch mit dem nicht minder berühmten Dichter William Wordsworth befreundet gewesen war? Wordsworth soll ein verschollenes Werk über Fletcher geschrieben haben. Diese Legende ist Janes „Lieblingssage aus dem Hinterland“. Aber die Literaturwissenschaftlerin ist nicht nur Wordsworth-Expertin. Sie ist auch noch in Fellhead geboren. Kein Wunder also, dass sie mehr wissen will über den rätselhaften Mann aus dem Moor -- und sich auf die Suche nach Wordsworths Manuskript begibt. Hat das Dienstmädchen Dorca, dass die Schrift nach Wordsworths Tod vernichten sollte, ihre Pflicht erfüllt? Oder geistert sie vielleicht doch noch unter ihren Erben herum?

In Das Moor des Vergessens begleitet Thriller-Expertin Val McDermid ihre Heldin bei ihren Nachforschungen. Und als ob dieser Plot nicht schon spannend genug wäre, hat die schottische Autorin die Geschichte noch mit einer Kriminalhandlung verknüpft. Denn alle potenziellen Besitzer von Wordsworths Manuskript werden umgebracht, bevor Jane mit ihnen sprechen kann. So wird Das Moor des Vergessens nicht nur zu einer Atem beraubenden Jagd nach dem Werk eines großen Dichters, der in eingeschobenen Brieffragmenten sogar selbst zu Wort kommt: Der Roman wird selbst zu einem kleinen Meisterwerk des Thriller-Genres. --Isa Gerck

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicVal McDermid wuchs in einer schottischen Bergarbeiterstadt in der nähe von St. Andrews auf. Als erste aus ihrer Familie ging sie auf eine Universität, und das gleich in Oxford. nach Jahren als Dozentin für Englische Literatur und als Journalistin bei britischen Tageszeitungen lebt sie heute abwechselnd in Manchester und in ihrem Haus an der Nordseeküste im Norosten Englands. Sie ist eine der erfolgsreichsten britisschen Autorinnen von Thrillern und Kriminalromanen.
Und auch mit dem hier vorliegenden Exemplar schafft sie es wieder, Spannung zu verbreiten und den Leser mit auf eine Reise durch die Zeit und durch England zu nehmen.
Die Heldin des Buches - Jane - lebt und arbeitet in London. Sie wohnt in einem sozialen Brennpunkt, was ihre Familie, die im Lake District, im Norden Englands, wohnt, allerdings nicht so genau weiß. In diesem Ghetto hat Jane eine jugendliche Anhängerin gefunden, die sich erstaunlicherweise für die Literatur erwärmen läßt. Dieses junge Mädchen ist zwar tief mit dem Ghetto verwurzelt - tiefer als man zunächst glaubt, will sich aber wohl auch gerade deswegen davon abheben. Sie wird den Leser durch das ganze Buch begleiten, weil sie Jane auf ihrer Suche nach dem Manuskript begleitet. Allerdings zum größten Teil, ohne das Jane dies weiß.
Was Jane auch nicht weiß, ist die Tatsache, daß ihr Exfreund, der sie so schmälich verlassen hat, um sich mit einer riechen Kunstfreundin einzulassen, ebenfalls hinter dem Manuskript her ist.
Aber Jane hat auch einen guten Freund aus London und ihre Familie vor Ort, die ihr mehr oder weniger hilfreich zur Seite stehen, um Informationen zu sammeln, Zusammenhänge zu erkennen und Leute kennen zu lernen.
Dies hört sich zunächst vielleicht alles sehr chaotisch an, wird aber von Val McDermid so gut beschrieben, ohne sich zu verzetteln, daß man keine Probleme hat, zu erkennen, wer zu wem gehört. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailreich und regen die Fantasie an, ohne zu langatmig zu werden. Die Charaktere werden gut beschrieben, so daß man sich die einzelnen Personen gut vorstellen kann.
Das ganze in einem - wie bereits erwähnt - so guten Spannungsbogen und mit einem so überraschenden Täter, daß es meines Erachtens nach einen guten Stoff für einen Film abgeben würde.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

Userpic

Dieses Buch kann man nicht als "normalen" Krimi bezeichen. Es ist nicht in dem herkömmlichen Sinne aufgebaut, so dass erst ein Mord geschieht, dann folgt die Suche nach dem Mörder und am Ende folgt die überraschende Auflösung. Hier steht zwar auch eine Leiche am Anfang des Buches, aber schnell wird klar, dass es sich um einen Toten handelt, der schon länger im Moor verborgen war.

Zum Anfang fand ich es ein wenig irritierend, dass diese Moorleiche Fletcher Christian sein soll und wie die Verbindung dann auf einmal zu dem Gedicht von ihm aufgebaut wurde, dass er angeblich geschrieben haben soll.  Allerdings löst sich das im Laufe des Buches auf und man kann schon sagen, dass der Hauptbestand des Krimis die Suche nach diesem Gedicht Manuskript ist. Das finde ich ein wenig ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Es ist mal etwas erfrischend anderes. In diese Suche nach dem Gedicht sind mehrere andere kleinere Nebenstränge eingebaut. So sucht die Polizei Tenille, die einen fast Vergewaltiger umgebracht haben soll. Hat sie aber nicht, denn das war ihr Vater. Übrigens ein schwarzer Bandenchef, da waren mir irgendwie zuviele Klischees im Spiel, das hat mich nicht so unbedingt überzeugt.

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Die historische Seite über die Bounty und Fletcher Christian wurde immer wieder mit eingestreut und man lernt sehr viel über diese interessante Geschichte.  Die Auflösung dieses ungewöhnlichen Kriminalromans war auch sehr ansprechend und auch überraschend, so wie ein Krimi halt sein sollte. 


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