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Science-Fiction: Exponentialdrift: Roman
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Titel:      Exponentialdrift: Roman
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      589
Autor:      Andreas Eschbach
ISBN-10(13):      3404149122
Verlag:      Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
Publikationsdatum:      2009-06-29
Edition:      4
Number of pages:      272
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Bergisch Gladbach 2003, kartonierter Einband, 268 Seiten, 8°, guter Zustand,
Aus der Amazon.de-Redaktion
Im September 2001 startete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ein Experiment: Mit den Sätzen "... was Sie vorschlagen? Ihn verhungern zu lassen?" beginnt Andreas Eschbach, Autor der Bestseller Das Jesus Video und Eine Billion Dollar, einen Fortsetzungsroman. Dabei handelte es sich nicht um den Abdruck einer fertigen Erzählung, sondern um Texte, die Eschbach zeitnah Woche für Woche und unter Bezugnahme auf Tagesereignisse verfasste.

Die Handlung soll hier nur kurz angerissen werden: Bernhard Abel war vor über vier Jahren nach einem Schlaganfall ins Koma gefallen und wacht plötzlich und völlig überraschend auf. Der Zeitpunkt hätte nicht wirkungsvoller sein können -- gerade wird er für eine Fernsehsendung gefilmt, die sich mit der Frage auseinander setzt, ob es sich unsere Gesellschaft leisten kann und will, Menschen im Wachkoma über so lange Zeit hinweg am Leben zu erhalten.

Für Bernhard Abel ist es nicht einfach, ins "normale" Leben zurückzukehren. Seine Frau hat sich mit seinem Zustand abgefunden und sich in einen anderen Mann verliebt. Darüber hinaus spielt ihm sein Erinnerungsvermögen seltsame Streiche: Er glaubt, einen anderen Namen zu haben und nicht derjenige zu sein, als der er aufgewacht ist. Und er glaubt, von einer weltweiten Verschwörung zu wissen. Doch des Rätsels Lösung ist noch weit fantastischer, als er -- und die Leser -- es sich in ihren kühnsten Träumen hätten vorstellen können.

In seiner Vorbemerkung schreibt FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher über Andreas Eschbach etwas vorlaut: "Er hat das Zeug zu einem deutschen Michael Crichton." Liest man Exponentialdrift mit wachem Verstand, kann man Eschbachs erzählerischen Weitblick und die Souveränität, mit der er das Schicksal zahlreicher Protagonisten auf wenigen Seiten miteinander verknüpft, nur als eigenständige literarische Leistung würdigen und von jedwelchen werbewirksamen Vergleichen Abstand nehmen -- Eschbach ist ein Erzähler, der es verdient hat, für sich selbst zu stehen.

Sehr interessant ist im Übrigen das ausführliche "Making of Exponentialdrift", ein Werkstattbericht, in dem der Autor die Entstehungsbedingungen des Romans reflektiert. Darin erklärt er auch, warum der Text einige Ecken und Kanten mehr hat als seine anderen Bücher. Dessen ungeachtet wird dieser unter ungewöhnlichen Bedingungen entstandene Roman alle Eschbach-Fans begeistern -- und ihm eine ganze Menge neue Leser bescheren. --Felix Darwin

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Zelda vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic"Eponentialdrift" war ein Experiment und entstand als Fortsetzungsroman, der 2001/2002 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschien.rnDiese Tatsache ist wichtig, da der Einfluss dieser Schreibvariante häufig spürbar wird. Das fängt z. B. mit der verhältnismäßig geringen Länge der einzelnen, dafür aber relativ zahlreichen, Kapitel an, die durch den in der jeweiligen Zeitungsausgabe zur Verfügung stehenden Platz bestimmt wurde. Auch wird es gerade zum Ende deutlich, dass es sich nicht um ein von Anfang an durchdachtes Projekt handelt, wo alle Fakten wie Zahnrädchen ineinander greifen. rnWenn das berücksichtigt wird, ist das Ergebnis ein erstaunlich gutes Buch. Gerade zu Anfang baut Eschbach viel Spannung auf, die leider im Verlauf des Romans etwas abflacht. Das Ende wirkt etwas unbefriedigend und gehetzt, was wiederum auf die ursprüngliche Erscheinungsweise zurückzuführen ist. rnIn Anbetracht der Umstände aber durchaus empfehlenswert.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicEs ist eine durchaus interessant aufgebaute Geschichte um einen Mann, der im Krankenhaus aus dem jahrelangen Koma erwacht und von sich glaubt, ein Alien zu sein.
Die einzelnen Kapitel sind etwas sprunghaft gestaltet, nehmen manchmal schier unglaubliche Wendungen, was daran liegen mag, daß Herr Eschbach die Geschichte live für eine Zeitung schrieb - immer auf die aktuellen Nachrichten achtend.
Trotzdem - es ist ein gutes Buch, ein literarisches Experiment, das mindestens vier Sterne verdient.

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