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Science-Fiction: Solaris
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Titel:      Solaris
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      617
Autor:      Stanislaw Lem
ISBN-10(13):      3453215338
Verlag:      Heyne
Publikationsdatum:      2002
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicDer Wissenschaftler Kris Kelvin wird auf den Planeten Solaris geschickt, um das dortige Forscherteam beim Erkunden des gewaltigen intelligenten Ozeans zu unterstützen. Kaum angekommen, stellt er fest, dass der Leiter des Teams und sein, Kelvins, ehemaliger Mentor, vor kurzem Selbstmord beging. Die anderen beiden Wissenschaftler sind verwirrt, ängstlich und seltsam verschlossen.
Den Grund dafür erfährt Kelvin schon recht bald, als in seinem Zimmer in der Forschungsstation seine tote Geliebte auftaucht.

**

Wer sich die heutigen Sci-Fi-Serien oder Filme anguckt, wird feststellen, dass dem Zuschauer vorgegaukelt wird, es gäbe keine Lebensform im Universum, mit der der Mensch nicht kommunizieren könnte.
Daher ist die Idee eines planetenumfassenden intelligenten Ozeans, mit dem man sich auch nach einem Jahrhundert Forschung nicht unterhalten kann, so faszinierend. Sie ist anders als alles bisher Dagewesene. Aber leider war's das auch.

Das Buch würde ich so ziemlich an der Spitze der Hitliste der langweiligsten Romane aller Zeiten ansiedeln. Am Anfang ist noch ein wenig Spannung da, man fürchtet sich vor dem Unbekannten, wartet mit angehaltenem Atem auf das Erscheinen der ozeanproduzierten "Gäste". Aber je weiter man in der Handlung vordringt, desto weniger will man weiterlesen. An manchen Stellen setzt die Handlung gänzlich aus und es folgen zehn oder zwanzig Seiten trockener wissenschaftlicher Lektüre, die man irgendwann einfach überblättert. Lem hat versucht, der solarischen Forschung eine Vergangenheit zu geben, indem er aus fiktiven Abhandlungen zitiert, Hunderte Namen von Wissenschaftlern erwähnt und alle möglichen und unmöglichen Theorien über den Ozean durchkaut. Allein die Beschreibungen der "Bauwerke" des Ozeans nehmen 20 Seiten ein.

Ein Klassiker, den man nicht zu kennen braucht...

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