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Science-Fiction: Star Trek. Notruf aus dem All
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Titel:      Star Trek. Notruf aus dem All
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      618
Autor:      Mack Reynolds
ISBN-10(13):      3893658556
Verlag:      Heel
Publikationsdatum:      2000
Edition:      1
Number of pages:      207
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

1 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Der HEEL-Verlag wirbt auf dem Hardcover-Umschlag dieser Neuauflage des allerersten "Star Trek"-Romans mit den Worten "jetzt in deutscher Originalübersetzung". Als Leser darf man froh sein, dass der Verlag damit eben nicht die deutsche "Originalübersetzung" aus dem Jahre 1970 meint, sondern eine Neuübersetzung des Originals von Ralph Sander.

Denn wusste man 1970 in Deutschland im Allgemeinen und beim Kinderbuchverlag Schneider im Besonderen noch rein gar nichts von der Enterprise und der dazugehörigen Serie, so kennt sich der Kölner Autor des inzwischen vierteiligen "Star Trek"-Universums bestens mit eben dieser Materie aus. Es überrascht folglich nicht, dass Notruf aus dem All hier zum ersten Mal die "Star Trek"-Geschichte ist, die Mack Reynolds 1968 auch geschrieben hat.

Der Roman erzählt von einer Reise der Enterprise, auf der sich die Besatzung in vielen kleinen Abenteuern bewähren muss. Anders als in den folgenden Romanen um Captain Kirk, Mr. Spock und Co. hat hier noch keinerlei Weiterentwicklung der Figuren stattgefunden: Reynolds schrieb das Buch schließlich schon 1968, zu einem Zeitpunkt, als die Serie gerade auf historische Weise eine dritte Staffel erstritt. Somit trifft Notruf aus dem All den Ton der Original-Serie besser als jeder "Star Trek"-Roman der letzten zwanzig Jahre, was allerdings auch daran liegen dürfte, dass sich Reynolds immer wieder an Szenerien aus den verfilmten Drehbüchern bedient.

Notruf aus dem All ist nicht nur die Neuauflage eines begehrten Sammlerstücks im "Star Trek"-Fandom, sondern auch eine Reise durch die Zeit. Sicherlich ein nostalgisches Lesevergnügen für Anhänger der Classic-Serie, und die "Star Trek"-Fans der nächsten Generation können hier einen unverhüllten Blick auf die Wurzeln werfen, denen Picard, Sisko, Janeway und Co. ihre Existenz verdanken. --Mike Hillenbrand

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  1 Zelda vergibt 2 von 10 Punkten

Userpic"Notruf aus dem All" ist der erste Star Trek-Roman, der jemals veröffentlicht wurde. In den USA erschien er, als die dritte Staffel der Original-Serie noch nicht gedreht war, in Deutschland gekürzt als Kinderbuch zwei Jahre später, 1970. Da hierzulande "Raumschiff Enterprise" erst ab 1972 ausgestrahlt wurde, hatte die ursprüngliche Buch-Ausgabe wohl nicht allzu viel mit der Serie gemein.

Daher haben der HEEL-Verlag und Ralph Sander ("Das Star Trek Universum") den Stoff wieder ausgegraben, fehlende Stellen wieder eingefügt und neu übersetzt.

Als Sammler ist das Buch natürlich ein absolutes Muss, vom Inhalt her leider nicht. Es verwundert ein bisschen, dass ausgerechnet Ralph Sander die Übersetzung anfertigte, da er sich normalerweise auch mit harter Kritik nicht zurückhält.

Egal, wie ich es auch drehe und wende, kann ich mich mit "Notruf aus dem All" nicht anfreunden. Die Handlung besteht nur aus kurzen Episoden, die aus Besuchen auf unterschiedlichen Planeten zusammen gestückelt sind. Das Buch hat selbst in der Neuauflage nur 207 Seiten, wobei die ersten davon durch ein Vorwort belegt sind. Dementsprechend wenig Raum bleibt auch für die Schilderung der einzelnen Episoden auf den Planeten.
Dann mussten die unvermeidlichen Nazis mal wieder ausgebuddelt werden, in Amerika ein allseits beliebtes Thema, wo entweder böse Außerirdische oder böse Deutsche als Feinde herhalten müssen (und in Star Trek lässt sich beides ja wunderbar kombinieren).

Der Erzählstil des Buches ist ziemlich platt gehalten, etwas Humor mit der Keule wird verbreitet. Darüber hinaus haben die Figuren keinerlei Tiefgang, nur einige Klischees werden breit getreten (Scotty und seine geliebten Maschinen etc.), ohne jedoch wirklich zu überzeugen.

Letztendlich ist das Buch ein Sammlerstück, aber nicht mehr. Wer kein "Hardcore"-Fan ist, sollte es lieber stehen lassen, Spannung mag es woanders geben, aber mit Sicherheit nicht hier.

Zelda hat insgesamt 179 Rezensionen angelegt.


 
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