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Science-Fiction: McCoys Träume Star Trek
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Titel:      McCoys Träume Star Trek
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      662
Autor:      Carmen Carter
ISBN-10(13):      3453058240
Verlag:      Heyne
Publikationsdatum:      1997-12
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      264
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Zelda vergibt 9 von 10 Punkten

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Die Lebensvorstellungen eines jungen Erwachsenen decken sich nur in den seltensten Fällen mit der späteren Realität – genau darum geht es in „McCoys Träume“. Durch ein Ungeschick und eine schlechte Nachricht flüchtet McCoys Geist ins Nirwana, vergisst die letzten 25 Jahre seines Lebens. Der Mann, der sich daraufhin für 23 Jahre alt hält und von einem Familienleben als Landarzt träumt, wird nur schwer damit fertig, auf einem Sternenschiff, der Enterprise, zu dienen und geschieden zu sein. Der McCoy-Anteil des Buches ist einfach großartig, angefangen von den kleinen Macken des Ersten Medo-Offiziers bis hin zu seinen verbalen Auseinandersetzungen mit Spock.

Eingerahmt wird dieser eigentliche Schwerpunkt durch die Bedrohung der „Raben“, einer neu erfundenen Alienrasse der Autorin, die viel furchtsamer ist als nahezu alle in Voyager neu hinzugekommenen Gegner zusammen. Im englischen Original sind die „Raben“ bzw. „Raven“ titelgebend, für die deutsche Fassung wurde aus „Dreams of the Raven“ „McCoys Träume“…

Viel zu kritisieren gibt es an diesem Buch nicht, verwendete Fakten zu den Personen stimmen im allgemeinen mit der offiziellen Star Trek-Geschichte überein, auch wenn der 23-Jährige McCoy etwas jung für einen Arzt erscheint und ich persönlich 25 Jahre Amnesie etwas zu viel finde. Nichts desto trotz sind alle Zutaten für ein tolles Buch vorhanden: glaubhafte Charaktere, die sich nahtlos in den bestehenden Kontext einfügen, eine spannende Rahmenhandlung und viele lose Enden, die erst zum Schluss zusammenlaufen. Einen winzigen Abzug gibt es allerdings für Spocks Verhalten, das hier und da etwas zu unterkühlt ausfällt, obwohl auch der Vulkanier sonst sehr gut getroffen ist.

Als Fazit absolut empfehlenswert.


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