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Science-Fiction: Weltensturm: Roman
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Titel:      Weltensturm: Roman
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      666
Autor:      Scott Westerfeld
ISBN-10(13):      3453522273
Verlag:      Heyne Verlag
Publikationsdatum:      2006-11-06
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      832
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
In den Weiten des Alls treffen zwei Völker aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und entfachen einen Krieg, der die gesamte Galaxis erschüttert. Mit seinem vierten Roman, Weltensturm, hat Scott Westerfeld ein Science-Fiction-Epos verfasst, das die besten Eigenschaften von Dune und Star Wars in sich vereint. Im Original in zwei Bänden erschienen, kommen deutsche Leser in den Genuss, die packende Geschichte in einem Schmöker lesen zu können, ohne auf eine Fortsetzung warten zu müssen.

Das Reich der Achtzig Welten wird seit 1600 Jahren von einem Kaiser regiert, der den Tod überwunden hat und nahezu unsterblich ist. Einst ein großer Wissenschaftler hat der Kaiser eine Möglichkeit gefunden, Tote wieder zum Leben zu erwecken, und mit diesem Wissen erhält er eine Dynastie aufrecht, die einen Großteil der von Menschen besiedelten Galaxis umfasst. Doch die Macht des Kaisers ist nicht unangefochten -- die Rix, ein fanatischer Kult von Frauen, die ihre Körper mit Hilfe von Cyborg-Implantaten umgestaltet haben, will das Reich mit Künstlichen Intelligenzen besiedeln, die sie wie Götter anbeten.

Als die Rix den Planeten Legis XV mit einer KI infizieren und die Schwester des Kaisers gefangen nehmen, bricht offener Krieg aus. Der Raumschiffkapitän Laurent Zai befindet sich in der Nähe von Legis und soll die kindliche Kaiserin retten, doch er stößt auf ungeahnte Schwierigkeiten. Die gerade erst zum Bewusstsein erwachte KI von Legis ist auf ein gefährliches Geheimnis gestoßen, dessen Verbreitung der Kaiser um jeden Preis verhindern will. Notfalls nimmt er dafür sogar in Kauf, ganze Welten zu vernichten.

Weltensturm fasziniert durch seine Vielschichtigkeit und die geschickt verwobenen Handlungsstränge. Politische Intrigen, spannende Action-Szenen und die verschiedenen Interessen und Motivationen einer Vielzahl von Figuren halten den Leser in Atem. Zugleich präsentiert der Roman auch eine durchdachte Science-Fiction-Welt und technologische Gedankenexperimente, die sich vor allem um den Einsatz von Nanotechnologie in der Zukunft drehen. -- Epische Space Opera vom Feinsten, an der Leser von Dan Simmons und Alastair Reynolds ihre wahre Freude haben werden! --Gerhard Schildmann

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicAm Anfang war ich von diesem Roman sehr angetan. Ferne Zukunft, künstliche Intelligenzen, Nanotechnologie, Raumschlachten, todbringende Geheimnisse, galaktische Imperien - das ist genau das, was ich von einem SF-Roman erwarte. Was das angeht, bin ich nicht enttäuscht worden. Von all diesen aufgezählten Dingen gibt es eine ganze Menge. Wie ich am Ende feststellen durfte, reicht das aber alles nicht für ein wirklich gutes Buch.

Der Roman beginnt mir einer Geiselnahme. Der Leser erfährt von der Existenz eines ungeheuerlichen Geheimnisses - und das war's. Hunderte Seiten lang scheint dieses Geheimnis keine große Rolle zu spielen. Dafür liefert der Autor einem viele andere Dinge - einen Krieg, eine Meuterei und eine ca. 150 Seiten lange Raumschlacht (diese ist meiner Meinung nach das beste im ganzen Buch). Es gibt auch zahlreiche Aha!-Effekte, die einem das Lesen versüßen.
Nicht gefallen haben mir die Charaktere. Zum einen gibt es von denen einfach zu viele, den Überblick zu behalten fällt hier schwer. Ich glaube fast, es gibt über jedes Crewmitglied der Luchs ein eigenes Kapitel. Zum anderen sind Charaktere eindeutig nicht Westerfelds Stärke. Die Mikro-Schiffe, intelligente Drohnen und überhaupt die ganze technische Seite des Romans sind detailliert ausgearbeitet worden, aber die (menschlichen) Figuren bleiben blaß und flach.
Trotzdem habe ich mich bei dem Buch gut unterhalten. Bis ungefähr Seite 600, bis zum Auftauchen des "Objekts". Ab da wird die Handlung fast schon esoterisch. Die Auflösung des Geheimnisses des Kaisers hat mich ebenfalls nicht gerade umgehauen.

Fazit: Gute Ideen, aber nicht immer gut umgesetzt.

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